24h Daytona 2018 nach 10 Stunden: Penske jagt Action Express

Zahlreiche Reifenschäden bei den 24 Stunden von Daytona: Duell um die Führung zwischen Cadillac und Acura - GT-Klassen im Griff von Ford und Audi

24h Daytona 2018 nach 10 Stunden: Penske jagt Action Express

Zwei Stunden vor Halbzeit der 24 Stunden von Daytona, dem Auftaktrennen der IMSA-Saison 2018, gibt es in der Prototypenklasse kaum noch ein Auto, das noch nicht in Problemen steckte. Nach einer ganzen Reihe von Reifenschäden gab es im Klassement immer wieder Verschiebungen.

In Daytona ist mittlerweile der Sonntag angebrochen und um die Führung kämpfen seit geraumer Zeit der Action-Express-Cadillac #5 (Fittipaldi/Albuquerque(Barbosa) und der Penske-Acura #7 (Castroneves/Taylor/Rahal). Trotz der Vielzahl an Reifenschäden und anderer kleinerer Zwischenfälle gab es bis kurz vor der 10-Stunden-Marke nur eine Gelbphase. Die zweite folgte nach 9:55 aufgrund eines Abflugs von Ricardo Gonzalez im PR1-Ligier #52 (Yacaman/Gonzalez/Boulle/Saavedra).

Die beiden ganz vorn liegenden DPi-Boliden von Action Express beziehungsweise Penske waren zum Zeitpunkt der zweiten Gelbphase die beiden Autos in der Führungsrunde. Nun aber haben die Verfolger die Chance, ihren Rückstand zumindest teilweise wettzumachen. Die Reihe eben dieser Verfolger wird derzeit angeführt vom zweiten Penske-Acura, dem Auto mit der Startnummer 6 von Montoya/Cameron/Pagenaud.

Aus der Führungsrunde mussten sich kurz vor der 8-Stunden-Marke auch Alonso/Norris/Hanson nach zuvor solider Vorstellung im United-Autosports-Ligier #23 verabschieden. Der Grund war - natürlich - ein Reifenschaden. Insbesondere das rechte Hinterrad ist im Prototypen-Feld immer wieder betroffen. Im Falle von Alonso/Norris/Hanson hat der Reifenschaden in Verbindung mit Wechsel der Verkleidung an der Box drei Runden gekostet.

GT-Klassen: Doppelführung für Ford - Strafe gegen Audi

In der GTLM-Klasse läuft es auf ein Duell zwischen Ford und Corvette hinaus, wobei die von Chip Ganassi Racing eingesetzten Ford GT von Bourdais/Hand/Müller (#66) und Briscoe/Dixon/Westbrook (#67) die Lage derzeit weiterhin im Griff haben. In der insgesamt noch recht gesittet ausgetragenen Klasse waren die beiden größten Zwischenfälle bislang ein Reifenschaden (vorn rechts) am RLL-BMW #25 (Auberlen/de Phillippi/Eng/Sims) und ein Abflug in die Reifenstapel des Porsche #911 (Pilet/Tandy/Makowiecki).

In der GTD-Klasse gibt es nach zehn Stunden einen neuen Führenden. Der stundenlang führende Land-Audi #29 (Mies/K. van der Linde/S. van der Linde/Schmid) musste nach neuneinhalb Stunden eine Strafe von satten fünf Minuten absitzen. Grund war nach Ansicht der IMSA ein Verstoß gegen die in der Balance of Performance (BoP) festgesetzte Mindesttankzeit. Der Verband berief sich auf die Telemetriedaten und sprach die Strafe gegen die Land-Truppe aus. Die GTD-Führung ist dadurch an den Riley-Mercedes #33 (Bleekemolen/Keating/Christodoulou/Stolz) übergegangen.

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