24h Daytona 2019: Nissan zeigt im Nachttraining auf

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24h Daytona 2019: Nissan zeigt im Nachttraining auf
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25.01.2019, 01:56

Core Autosport holt mit dem Nissan DPi die letzte Donnerstags-Bestzeit in Daytona - Mazda tauscht Motoren, Cadillac darf hoffen - BMW plötzlich zweimal ganz vorn

Der lange erste Tag bei den 24 Stunden von Daytona 2019 ging mit dem traditionellen Nachttraining zu Ende. Nachdem das Qualifying im Kasten ist, steht von nun an die Rennvorbereitung im Fokus. Die letzte Bestzeit des Tages ging etwas überraschend an den Core-Nissan #54 (Bennett/Braun/Dumas/Duval) gefolgt von Cadillac und Acura. (Ergebnisse der 24 Stunden von Daytona 2019)

Zunächst ging Colin Braun an die Spitze, kurz vor Ende verbesserte Loic Duval die Zeit noch einmal auf 1:34.786 Minuten. Das ist beinahe zwei Sekunden schneller als die Qualifying-Zeit von Jonathan Bennett, die nur zu Gesamtrang zwölf reichte. Auf den Plätzen zwei und drei lagen lange Zeit die Penske-Acuras, doch in letzter Sekunde meldete sich Filipe Albuquerque im Action-Express-Cadillac #5 (Barbosa/Conway/Albuquerque/Fittipaldi) mit einem Defizit von 0,119 Sekunden auf Rang zwei an, die Acuras folgen mit 0,340 und 0,369 Sekunden Rückstand auf den Plätzen drei und vier.

Was das letztlich Wert ist, ist schwierig einzuordnen, weil die beiden Mazdas in der Garage blieben. Das Joest-Team wechselte Motoren und konnte daher nicht fahren. Die auffällig im Stile des Ferrari-Formel-1-Boliden rauchenden Motoren waren reine Qualifying-Aggregate. Von den beiden RT24-P abgesehen drehten alle Fahrzeuge kompetitive Runden. Vor allem Amateurfahrer nahmen die Gelegenheit des einzigen Nachttrainings des Wochenendes wahr. Bekanntlich gehört Daytona zu den 24-Stunden-Rennen mit den längsten Nächten, sodass alle Fahrer bei Dunkelheit ran müssen.

BMW gleich in zwei Klassen vorn

Nachdem bislang von BMW in der GTLM nicht viel zu sehen war, setzte es plötzlich im Nachttraining eine Bestzeit: Augusto Farfus bescherte dem BMW M8 GTE in 1:43.315 Minuten die erste Bestzeit der noch jungen Saison. Wieder ging es unfassbar eng zu: Patrick Pilet kam im Porsche #911 (Pilet/Tandy/Makowiecki), der am Samstag von der Pole-Position starten wird, bis auf zwei Tausendstelsekunden an die Zeit des RLL-BMWs #25 (Farfus/de Phillippi/Eng/Herta) heran. Das gesamte GTLM-Feld lag innerhalb von 0,427 Sekunden!

In den Klassen LMP2 und GTD durften nun auch wieder die Profis ran. So überrascht es nicht, dass in der GTD sogar der Streckenrekord aus dem Qualifying noch einmal verbessert wurde. Bill Auberlen schrubbte im Turner-BMW #96 (Auberlen/Foley/Machavern/Klingmann) die Marke von Marco Gomes aus dem Qualifying um eine knappe Zehntelsekunde auf 1:45.165 Minuten herunter. Ben Hanley gelang das im DragonSpeed-Oreca #81 (Hedman/Hanley/Lapierre/Allen) zwar nicht, seine 1:36.521 Minuten waren aber gut genug für eine deutliche LMP2-Bestzeit.

Am Freitag gibt es noch einmal 60 Minuten Training, dann werden die Fahrzeuge endgültig für das Rennen fit gemacht. Von 16 bis 17 Uhr MEZ geht es ein letztes Mal gegen die Uhr, bevor das Rennen am Samstagabend um 20:35 Uhr beginnt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie IMSA
Autor Heiko Stritzke