DTM
04 Okt.
-
06 Okt.
Event beendet
VLN
12 Okt.
-
12 Okt.
Event beendet
26 Okt.
-
26 Okt.
Event beendet
Moto3
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
15 Nov.
-
17 Nov.
Rennen in
00 Stunden
:
05 Minuten
:
13 Sekunden
Moto2
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
15 Nov.
-
17 Nov.
Rennen in
01 Stunden
:
25 Minuten
:
13 Sekunden
Rallycross-WM
08 Nov.
-
10 Nov.
Event beendet
Formel E
R
22 Nov.
-
23 Nov.
Nächster Event in
4 Tagen
R
Santiago
17 Jan.
-
18 Jan.
Nächster Event in
60 Tagen
WEC
08 Nov.
-
10 Nov.
Event beendet
R
8h Bahrain
12 Dez.
-
14 Dez.
Nächster Event in
24 Tagen
Superbike-WM
11 Okt.
-
13 Okt.
Event beendet
24 Okt.
-
26 Okt.
Event beendet
Rallye-WM
24 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Event beendet
NASCAR Cup
08 Nov.
-
10 Nov.
Event beendet
15 Nov.
-
17 Nov.
Rennen in
10 Stunden
:
05 Minuten
:
13 Sekunden
MotoGP
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
15 Nov.
-
17 Nov.
Rennen in
03 Stunden
:
05 Minuten
:
13 Sekunden
ELMS
20 Sept.
-
22 Sept.
Event beendet
25 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
IndyCar
20 Sept.
-
22 Sept.
Event beendet
Formel 3
26 Sept.
-
29 Sept.
Event beendet
Formel 2
26 Sept.
-
29 Sept.
Event beendet
R
Abu Dhabi
28 Nov.
-
01 Dez.
Nächster Event in
10 Tagen
Formel 1
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Rennen in
07 Stunden
:
15 Minuten
:
13 Sekunden
WTCR
25 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Event beendet
Details anzeigen:

Arbeitet G-Drive Racing an einem DPi-Projekt für 2020?

geteilte inhalte
kommentare
Arbeitet G-Drive Racing an einem DPi-Projekt für 2020?
Autor:
29.12.2018, 16:18

Gerüchte aus dem Umfeld von G-Drive Racing deuten auf ein mögliches Engagement in der IMSA SportsCar Championship 2020 hin - Doch die Hürden sind groß

Russischer Humor gilt in der Regel als schwarz, doch G-Drive Racing plant offenbar einen richtigen Coup. In den USA hat der Präsident womöglich bald ein Strafverfahren wegen russischer Wahlkampfhilfe am Hals. Sollte er sich halten können, steht die nächste Präsidentschaftswahl Ende 2020 an. Und genau in jenem Jahr erwägt offenbar G-Drive Racing den Einstieg in die Topkategorie der IMSA SportsCar Championship mit einem russischen Nationalteam.

Was erst einmal nach einem deftigen Schuss Satire klingt, hat laut 'Daily Sportscar' einen realen Hintergrund. Demzufolge soll ein eigenständiger DPi aufgebaut werden, der auf einem Oreca 07 basiert und den 4,5-Liter-Gibson-LMP1-Motor verwendet. Dieser soll dann auch noch den Namen eines russischen Autobauers tragen, womit nur AwtoWAS (Lada) in Frage kommt. Das britisch-amerikanische Portal bezieht sich dabei auf mehrere anonyme Quellen.

Prinzipiell wäre es ein logischer Schritt. Roman Russinow ist jahrelang in der LMP2 unterwegs gewesen und hat dort jeden erdenklichen Titel geholt, zum Teil aber auch reichlich Erde verbrannt: Sei es mit Ausnahmegenehmigungen wegen seiner Fahrer-Einstufung, vier Teamwechseln in fünf Jahren oder zuletzt der Tank-Schummelei bei den 24 Stunden von Le Mans. Ein Tapetenwechsel und eine höhere Klasse kämen dem talentierten Russen nicht ungelegen. Da die LMP1 aufgrund des anstehenden Reglementswechsels keine Option ist, bietet sich die IMSA SportsCar Championship an.

Würde die Politik das zulassen?

Natürlich gilt es für ein derartiges Projekt zahlreiche Hürden aus dem Weg zu räumen. Zunächst einmal wären da die Motorsport-internen Schwierigkeiten. G-Drive Racing ist kein eigenständiges Team, sondern ein Name, der verschiedenen Teams in der Vergangenheit übergestülpt wurde. Es existiert also keine Infrastruktur für eine Eigenentwicklung. Immerhin geht es 2019 ins dritte gemeinsame Jahr mit TDS Racing (länger als jede andere bisherige G-Drive-Partnerschaft in der LMP2), doch auch dieses Team hat bislang keine Eigenkreationen auf Kiel gelegt.

Theoretisch denkbar wäre auf den ersten Blick ein Zusammenschluss mit SMP Racing, aber auch das ist kaum wahrscheinlich. Russinow war 2014, damals mit Oak Racing als Partner, Rivale seines Landsmanns Sergei Slobin (SMP Racing) in der LMP2-Klasse der WEC. Slobin und Russinow waren sich spinnefeind. Ein Bremsdefekt beim Finale in Sao Paulo entschied damals den Kampf zu Gunsten Slobins. Gegen eine Verbrüderung mit SMP spricht auch das gemunkelte Oreca-Chassis, denn SMP Racing ist mit Dallara verbandelt.

 

Als noch schwieriger dürften sich die Hürden außerhalb des Sports erweisen. Bekanntermaßen sind die Beziehungen zwischen Russland und den USA nicht gerade die Besten. Der Sprithersteller G-Drive ist eine Tochter von Gazprom und damit im direkten Umfeld Wladimir Putins anzusiedeln.

Infolge der Ukraine-Krise sind zahlreiche Vertraute Putins von den USA mit Sanktionen belegt worden. Zwar gibt es ausreichend findige Köpfe, um die Sanktionen zu umgehen, doch sollte wirklich ein russisches Nationalteam auf US-amerikanischem Boden Rennen fahren wollen, könnten die Schlupflöcher schnell geschlossen würden.

2019 weiter mit ELMS und Vergne

Die nähere Zukunft jedenfalls ist erst einmal weniger spektakulär: Es soll beim ELMS-Engagement plus den WEC-Läufen in Spa und Le Mans bleiben, die Russinow gemeinsam mit Andrea Pizzitola unter Mithilfe von Jean-Eric Vergne und Alexandre Imperatori gewonnen hat.

Die Dienste von Vergne hat sich G-Drive Racing bereits gesichert, doch bei zwei ELMS-Läufen wird der Formel-E-Meister seiner Mission Titelverteidigung bei DS-Techeetah nachkommen müssen. "Die vergangene Saison hat gezeigt, dass Jean-Eric einer der weltbesten Piloten ist", sagt Russinow. "Mit ihm weiterzumachen ist ein logischer Schritt, denn unser einziges Ziel sind Siege."

Nächster Artikel
IMSA lässt DPi-Kategorie von der Leine: Leichter und stärker

Vorheriger Artikel

IMSA lässt DPi-Kategorie von der Leine: Leichter und stärker

Nächster Artikel

IMSA-Testfahrten 2019: 47 Fahrzeuge eingeschrieben

IMSA-Testfahrten 2019: 47 Fahrzeuge eingeschrieben
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie IMSA
Fahrer Roman Russinow
Teams G-Drive Racing
Autor Heiko Stritzke