Alonso nach positivem Daytona-Test: Müssen noch schneller werden

Fernando Alonso ist mit den Tests für die 24h von Daytona zufrieden – United Autosports müsse aus seinem Ligier aber noch mehr herausholen

Fernando Alonso ist mit den Testfahrten für die 24 Stunden von Daytona sehr zufrieden. United Autosports müsse jedoch noch an der ein oder anderen Schraube drehen, damit der Ligier noch schneller wird. Auch wenn der Spanier im Test die schnellste Runde für den Rennstall gefahren war, landete das Trio außerhalb der Top 10. Um wettbewerbsfähiger zu werden, wolle United Motorsports bis zum Start des 24-Stunden-Rennens hart am Fahrzeug arbeiten.

"Ich konnte zwar nicht viele Runden fahren, fühle mich jetzt aber besser auf das Rennen vorbereiten", sagt Alonso nach dem Test. "Es war ein tolles Wochenende und wir haben gute Arbeit geleistet." Der zweimalige Formel-1-Weltmeister habe sich erst einmal daran gewöhnen müssen, das Auto mit seinen Teamkollegen Lando Norris und Phil Hanson zu teilen. "Wir mussten Kompromisse finden, die uns alle glücklich machen."

"Das war das Ziel für das Wochenende und wir haben es erreicht", gibt sich Alonso zufrieden. "Das ist der positive Aspekt. Für mich war jedoch die größte Überraschung, wie wenig Zeit man im Auto verbringt." Die Trainingssitzungen seien nicht sehr lang gewesen. Aufgrund der Fahrerwechsel und Änderungen am Setup würde ein Team eine Menge Zeit verlieren. "Letztendlich spult man nur einige wenige Runden ab." Das sei aber Teil des Langstrecken-Sports und bei den 24 Stunden erwarte Alonso, "genügend Runden fahren zu können".

Um beim Rennen am Daytona International Speedway konkurrenzfähig zu sein, wolle United Autosports an den Fahrzeugeinstellungen feilen: "Es wird noch viel verändert und das betrifft auch die Leistung des Fahrzeugs", erklärt der Spanier. "Es ist noch früh und es geht darum, das Auto zu testen." Trotzdem müsse das Team schneller werden, wenn es im Rennen an der Spitze mithalten wolle.

Bildergalerie: Fernando Alonso in Daytona 2018

Für Alonso sei es keine Umstellung gewesen, in der Nacht zu fahren. "Es gab keinen großen Unterschied zum Tag", sagt er. "In der Formel 1 fahren wir in Bahrain, Singapur und Abu Dhabi auch bei Nacht". Die Strecke in Daytona sei gut beleuchtet, weshalb es für Alonso keinerlei Schwierigkeiten gab. Vor dem Verkehr durch die langsameren Autos habe er aber Angst gehabt: "Es gibt immer wieder Momente, in denen man etwas riskiert, wenn man ein langsameres Auto überholt – vor allem wenn zwei Piloten mitten im Kampf stecken." Damit müsse aber jeder umgehen, nicht nur die Rookies.

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Über diesen Artikel
Rennserien IMSA
Veranstaltung 24h Daytona
Rennstrecke Daytona International Speedway
Fahrer Fernando Alonso
Teams United Autosports
Artikelsorte News
Tags 24h daytona, TEST, fazit, fernando alonso, imsa, united autosports