Kobayashi holt Daytona-Siegesfeier mit halbem Jahr Verspätung nach

Warum Kamui Kobayashi den Sieg bei den 24h Daytona 2019 erst kürzlich richtig gefeiert hat und wie für ihn die Planung 2020 aussieht

Kobayashi holt Daytona-Siegesfeier mit halbem Jahr Verspätung nach

Am letzten Januar-Wochenende dieses Jahres gehörte Kamui Kobayashi zum siegreichen Fahrerquartett bei den 24 Stunden von Daytona 2019. Zusammen mit Fernando Alonso, Jordan Taylor und Renger van der Zande gewann der Japaner im Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing (WTR) den Langstreckenklassiker, der den IMSA-Saisonauftakt bildet.

Haupteinsatzgebiet für Kobayashi war und bleibt aber die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), wo er für Toyota an den Start geht. In der Saison 2018/19 war Alonso Markenkollege des Japaners. Der Spanier hat Toyota inzwischen aber nach nur einer Saison verlassen.

Während eine Alonso-Rückkehr auch für Daytona unwahrscheinlich ist, wird Kobayashi im Januar 2020 erneut für WTR antreten und versuchen, das 24-Stunden-Rennen in Florida ein zweites Mal zu gewinnen. Seinen ersten Daytona-Sieg, der nebenbei sein erstes und bislang einziges IMSA-Rennen war, hat Kobayashi aber erst vor wenigen Tagen so richtig gefeiert.

Siegerauto von Renger van der Zande, Fernando Alonso, Kamui Kobayashi, Jordan Taylor der 24h Daytona 2019

Der Sponsor wollte das Daytona-Siegerauto unbedingt in Japan dabei haben

Foto: LAT

"Der Sponsor Konica Minolta wollte eine Siegesfeier. Diese war eigentlich für direkt nach dem Rennen geplant. Wir wollten das echte Rennauto dabei haben, aber das war nicht sofort verfügbar", erklärt Kobayashi im Gespräch mit 'Motorsport.com', warum sich die Siegesfeier am Hauptsitz von Konica Minolta verzögert hat.

Fotos: Kamui Kobayashi bei den 24h Daytona 2019

In der vergangenen Woche nun wurde die Feier in Tokio mitsamt des Daytona-Siegerautos nachgeholt. "Schon vorher aber haben wir über das nächste Jahr gesprochen", so Kobayashi und weiter: "Ich kann bestätigten, dass ich Daytona wieder fahren werde, denn dieses Rennen findet immer im Januar statt."

Was weitere IMSA-Rennen betrifft, äußert sich der Japaner aber zurückhaltend: "Das kann ich noch nicht sagen, weil es von den anderen Rennkalendern abhängt." Neben der WEC geht Kobayashi auch in der Super Formula in Japan an den Start.

Mit Bildmaterial von LAT.

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