Offiziell: BMW reduziert IMSA-Werksprogramm auf vier Rennen

Wie erwartet beschränkt sich BMW mit dem Partnerteam von Bobby Rahal in der IMSA SportsCar Championship ab sofort auf die Klassiker im Kalender

Offiziell: BMW reduziert IMSA-Werksprogramm auf vier Rennen

Das BMW-Team RLL (Rahal Letterman Lanigan) tritt in der am übernächsten Wochenende beginnenden Saison 2021 der IMSA SportsCar Championship ausschließlich bei den vier Langstreckrennen an: 24 Stunden von Daytona (30./31. Januar), 12 Stunden von Sebring (20. März), 6 Stunden von Watkins Glen (27. Juni) und Petit Le Mans auf der Rennstrecke Road Atlanta (9. Oktober).

Damit macht BMW am Dienstag das offiziell, was sich bereits im Herbst 2020 abgezeichnet hatte. Während BMW in der GTLM-Klasse der IMSA somit immerhin noch bei vier Rennen in diesem Jahr am Start sein wird, fehlt Porsche aufgrund des im Winter vollzogenen Rückzugs nun werksseitig komplett in dieser Klasse. Trotzdem weist die GTLM beim Saisonauftakt in Daytona einen Porsche 911 RSR-19 auf. Es handelt sich um einem vom neuen Privatteam WeatherTech Racing eingesetzten.

Was BMW betrifft, so tritt man bei drei der vier Langstreckenrennen im IMSA-Kalender 2021 mit den Piloten John Edwards, Jesse Krohn und Augusto Farfus (Startnummer 24) sowie mit Bruno Spengler, Connor de Phillippi und Philipp Eng (Startnummer 25) an. "Die vier Langstreckenklassiker sind große Rennen mit einer unglaublichen Historie. Dort dabei zu sein, ist großartig", kommentiert Spengler stellvertretend für seine Kollegen.

Für die 24 Stunden von Daytona allerdings werden die beiden von RLL eingesetzten M8 GTE um einen vierten Fahrer ergänzt. Marco Wittmann fährt mit Edwards/Krohn/Farfus. Timo Glock fährt mit Spengler/de Phillippi/Eng.

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Bei den 24 Stunden von Daytona gelang BMW in den vergangenen beiden Jahren jeweils der Klassensieg. 2019 setzten sich Farfus/de Phillippi/Eng zusammen mit IndyCar-Pilot Colton Herta durch. 2020 waren es Edwards/Farfus/Krohn zusammen mit Supercars-Pilot Chaz Mostert, die den GTLM-Sieg einfuhren. In diesem Jahr nun kommt der vierte Fahrer jeweils aus der DTM.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie IMSA
Autor Mario Fritzsche