Wie erwartet: Daytona-Favorit Cadillac wird eingebremst

Die IMSA-Verantwortlichen haben die Balance-of-Performance (BoP) angepasst: Cadillac-DPi mit weniger Power, BMW darf etwas Gewicht ausladen

Nach der dominanten Vorstellung beim "Roar before the 24", dem offiziellen Test vor dem 24-Stunden-Rennen von Daytona, muss Cadillac eine bittere Pille schlucken. Die IMSA bremst die DPi-Autos der Amerikaner im Rahmen einer veränderten Balance-of-Performance (BoP) etwas ein. Die Cadillacs müssen mit 0,6 Millimeter kleineren Restriktoren fahren. Immerhin bekommt man im Gegenzug ein etwas größeres Tankvolumen und einen beschleunigten Benzindurchfluss beim Nachfüllen.

Die Penske-Acuras, Nissan-DPis und die beiden Joest-Mazdas müssen in leicht veränderter Aerodynamik-Konfiguration auf die Piste gehen. Die Mazdas dürfen zudem 15 Kilogramm Gewicht ausladen, die maximale Drehzahl des Zweiliter-Turbos wurde auf 8.600 U/min angehoben. Nissan darf sein Aggregat im mittleren Drehzahlbereich mit etwas mehr Ladedruck betreiben.

In der GTLM-Klasse dürfen die beiden brandneuen BM M8 GTE nun zehn Kilogramm leichter fahren. Der M6 GT3 aus der GTD-Kategorie bekommt ebenso mehr Power wie der Audi R8 LMS und der Lamborghini Huracan. Die GT3-Fahrzeuge von Acura müssen zehn Kilogramm zuladen, jene von Mercedes-AMG dürfen 15 Kilogramm ausladen. Die IMSA behält sich auf Basis der Daten aus den Daytona-Trainings weitere Anpassungen vor.

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Rennserien IMSA
Veranstaltung 24h Daytona
Rennstrecke Daytona International Speedway
Artikelsorte News
Tags bmw, cadillac, daytona, imsa