IndyCar-Neuling Fernando Alonso: "Es gibt vieles, was ich nicht weiß"

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso zieht Bilanz nach seinem 1. kompletten Trainingstag vor dem Indy 500 der IndyCar-Serie in Indianapolis.

IndyCar-Neuling Fernando Alonso: "Es gibt vieles, was ich nicht weiß"
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda

Für Alonso war es ein überaus interessanter und lehrreicher Tag im "Nudeltopf": Erst erzielte er die Bestzeit in der Rookie-Einheit, später belegte er den ordentlichen Platz 19 im kompletten Feld.

Anschließend war der Spanier bester Dinge und sprach von einem "klasse Tag". Er meinte auch: "Ich fühle mich schon wohler im Auto. Denn jetzt habe ich einige der Setupänderungen wirklich gespürt und bin das Auto wirklich bewusst gefahren."

Nach seiner 1. Indianapolis-Ausfahrt vor wenigen Tagen hatte Alonso noch erklärt, das Auto sei mehr mit ihm gefahren als andersherum. "Inzwischen haben wir aber gute Fortschritte gemacht", sagt Alonso. "Vor uns liegt trotzdem noch viel Arbeit."

Seine größte Baustelle sei vermutlich das Fahren im Feld. "Das muss ich in den nächsten Tagen noch für mich entdecken", erklärt Alonso. "Das hat in unserer weiteren Vorbereitung Priorität."

"Ich habe aber schon ein paar Runden hinter anderen Autos zurückgelegt, als wir aus der Boxengasse fuhren. Das hat Spaß gemacht. Ich freue mich darauf."

Die für Indianapolis typischen Windstöße habe er jedoch bereits kennengelernt – und fürchtet sich nicht (mehr) davor. "Ich hatte ein paar Sorgen wegen des Windes, doch im Auto fühlte es sich gut an. Ich hatte keine Probleme damit. Das war positiv."

Aber nicht alles lief glatt für Alonso. Der McLaren-Fahrer büßte Trainingszeit ein, weil an seinem Andretti-Boliden technische Probleme auftraten. "Es gab Schwierigkeiten an der Hinterachse", berichtet Alonso. "Wir konnten das geplante Programm daher nicht komplett abspulen."

Er konzentriere sich aber ohnehin nicht auf die eine schnelle Runde, sondern wolle sein Auto für die Renndistanz abstimmen.

"Das Qualifying", sagt Alonso, "ist für mich nicht so wichtig. Wir müssen schauen, dass ich mich bestmöglich auf das Rennen vorbereite."

"Ich muss lernen, wie man überholt, wo man überholt und wie man dabei möglichst wenig Zeit verliert."

"Es gibt vieles, was ich noch nicht weiß. Also muss ich schnell lernen."

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