Chevrolet zufrieden mit der Richtung, in die IndyCar geht

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Chevrolet zufrieden mit der Richtung, in die IndyCar geht
David Malsher
Autor: David Malsher
Übersetzung: Petra Wiesmayer
14.01.2017, 11:11

Jim Campbell, der Vizepräsident für Auto und Motorsport bei GM, ist zufrieden, dass IndyCar die Aero-Kits in diesem Jahr einfriert und 2018 zu einem universellen Kit wechselt, auch wenn dadurch einige der Vorteile von Chevrolet verlorengehen.

Aerodynamik-Detail bei Chevrolet
Aerodynamik-Detail bei Chevrolet
Chevrolet-Motor
Simon Pagenaud, Team Penske, Chevrolet
Helio Castroneves, Team Penske, Chevrolet
Ed Carpenter, Ed Carpenter Racing, Chevrolet; Josef Newgarden, Team Penske, Chevrolet
Designstudien für das IndyCar-Aerokit 2018
Das Auto von Simon Pagenaud
Will Power, Team Penske, Chevrolet

Seit die Hersteller-Aero-Kits zu Beginn 2015 eingeführt wurden, hat Chevrolet 24 Rennen gewonnen gegenüber den 8 von Honda und ein großer Teil der Vorteile der amerikanischen Marke wird der Überlegenheit des Aero-Kits zugeschrieben. Insbesondere das von Pratt & Miller produzierte Rundstrecken/Straßen/Kurzoval-Kit hat offenbar einen breiteren Sweetspot beim Verhältnis Luftwiderstand:Abtrieb.

Trotzdem sagte Campbell, dass der Wechsel zu einem universellen Aero-Kit 2018 "sinnvoll" sei.

Er sagte gegenüber der mobilen App von IndyCar: "Wir schätzen natürlich die Zusammenarbeit mit IndyCar bei den Original-Aero-Kits und schätzen die Teamarbeit bei deren Entwicklung mit unseren individuellen Teams und Partnern. Wir blicken aber auch in die Zukunft und das war der nächste Schritt, der für die Teams und alle Partner sinnvoll war."

"Wir haben eine Saison vor uns, in der die von uns entwickelten Aero-Kits noch im Einsatz sind... Wir werden ganz sicher das Beste aus unserem Kit herausholen."

Campbell sagte, dass er hoffe, dass ein 3. OEM bei den IndyCars einsteigen würde, wenn die Verpflichtung wegfällt, dass die Hersteller ein eigenes Aero-Kit entwickeln müssen.

"Unser Ziel ist es, gegen einen anderen Hersteller zu fahren", sagte er. "Das macht den Wettbewerb viel intensiver und bedeutender, wenn du gewinnst. Momentan gibt es 2 Hersteller und als wir anfingen, waren es 3 [Lotus]. Wenn der Tag kommt, an dem wir wieder zu 3 Herstellern oder mehr zurückkommen, ist das sehr positiv. Das ist etwas, für das wir in jeder Serie, in der wir antreten, offen sind."

Campbell betonte auf der Detroit NAIAS Show auch seine Unterstützung für das aktuelle IndyCar-Management.

"Uns gefällt die Richtung, in die IndyCar geht", sagte Campbell. "Der Kalender ist konstanter, auch wenn wir bezüglich potentieller Änderungen realistisch sein müssen. Uns gefällt der Ausblick auf die Richtung, in die wir auf der technologischen Seite gehen und das Regelpaket. Für uns als Hersteller ist das ein positiver Ausblick."

"Wir müssen immer mit der Serie und den Teams kommunizieren, um sicherzustellen, dass wir immer die richtigen Entscheidungen treffen, die richtigen Anpassungen vornehmen und sie sind gewillt, auf unseren Input zu hören. Am Ende treffen sie die Entscheidungen und wir müssen sicherstellen, dass wir guten Rennsport liefern, denn das müssen wir für die Fans tun."

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