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Die IndyCar-Woche: McLaughlin begeistert bei zwei Texas-Tests

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Die IndyCar-Woche: McLaughlin begeistert bei zwei Texas-Tests
Autor:
Co-Autor: David Malsher
19.02.2020, 18:30

Supercars-Champion Scott McLaughlin versetzt die IndyCar-Szene in Staunen und kommt immer mehr auf den Geschmack - Carpenter sagt Alonso für Indy 500 ab

Vergangene Woche ging auf dem Circuit of The Americas in Austin der zweitägige IndyCar-Vorsaisontest 2020 über die Bühne. Gefahren wurde aber hauptsächlich am zweiten Tag (Mittwoch), weil es tags zuvor extrem kalt gewesen war und die Firestone-Reifen nicht auf Temperatur kamen Fotos: IndyCar-Test in Austin.

Im Mittelpunkt stand beim Austin-Test das Debüt des Cockpitschutzes Aeroscreen an sämtlichen IndyCar-Boliden. Probleme mit der Belüftung gibt es zwar nach wie vor, aber der umfängliche Renneinsatz beginnend mit dem Saisonauftakt am 15. März in St. Petersburg (Florida) steht nicht zur Diskussion.

Während IndyCar-Routinier Will Power beim Austin-Test die Bestzeit markierte, war es ein Rookie, der mächtig aufhorchen ließ. Der zweimalige und amtierende Supercars-Champion Scott McLaughlin saß nach seinem Kaltstart in Form des Januar-Tests in Sebring erst zum zweiten Mal in einem IndyCar - und schloss den Test mit insgesamt 27 Piloten auf P3 ab!

Scott McLaughlin

McLaughlin strahlt: P3 beim Austin-Test und kurz danach die ersten Runden im Oval

Foto: Motorsport Images

"Ich bin einfach nur happy. Ich habe so viel Spaß und lebe meinen Traum", sagte McLaughlin in Austin. Daraus, dass er von "Down Under" in die USA übersiedeln möchte, macht der Supercars-Champion bereits seit längerem kein Hehl mehr. Ursprünglich galt die NASCAR-Szene als wahrscheinlichere neue Heimat, inzwischen aber findet er an der IndyCar-Szene immer mehr Gefallen. 2020 fährt McLaughlin aber nochmals eine volle Saison für das DJR Team Penske und jagt seinen dritten Supercars-Titel in Folge.

McLaughlins IndyCar-Renndebüt aber steht bereits fest. Beim Grand Prix von Indianapolis auf dem dortigen Rundkurs im Infield wird er am 9. Mai den #2 Penske-Chevrolet erstmals im Rennen bewegen. Entsprechend wichtig war der Austin-Test. "Ich fühle mich richtig wohl. Meine Sitzposition und all diese Dinge passen. Das ist sehr gut, weil ich vor dem Indy-GP nicht mehr oft im Auto sitzen werde", sagte McLaughlin.

Nur zwei Tage nach dem Austin-Test aber saß der Neuseeländer doch schon wieder im #2 Penske-Chevrolet. Auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth sammelte er seine ersten Erfahrungen im Oval und berichtet gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Ich habe mal eben meine persönlich schnellste Runde aller Zeiten in einem Rennwagen gedreht - meine Runde aus der Box!"

Bei dieser einen Runde blieb es für McLaughlin in Fort Worth freilich nicht. Mit einem Basis-Set-up, das von IndyCar-Champion und Penske-Teamkollege Josef Newgarden erarbeitet wurde, drehte der Supercars-Star zahlreiche Runden, kam dabei auf Durchschnittsgeschwindigkeiten von 214 Meilen pro Stunde und sagte: "Ich liebe es. Ich kann mir nur vorstellen wie es sein muss, das mit 25 anderen Autos um einen herum zu machen."

Fernando Alonso

Fernando Alonso: Kein Platz bei Andretti oder Carpenter für das Indy 500 2020

Foto: Motorsport Images

McLaughlin hat den Termin für sein einziges IndyCar-Rennen 2020 in trockenen Tüchern. Anders sieht es bei Fernando Alonso aus. Der Spanier hat für das diesjährige Indy 500 noch immer kein Cockpit. Michael Andretti hat das für Alonso vorgesehen gewesene sechste Auto seines Teams inzwischen an James Hinchcliffe vergeben. Und auch von Ed Carpenter gibt es in Richtung Alonso eine Absage.

"Es gibt eine Person, die mich kontaktiert hat, aber das war nicht Alonso oder sonst jemand, der für ihn arbeitet. Ich glaube, sie wissen, dass wir nicht in der Lage sind, mehr als drei Autos einzusetzen", wird Carpenter von 'NBC Sports'. zitiert. "Wir sind ein Zwei-Wagen-Team. Würden wir unser Team für den Mai auf das Doppelte aufstocken, wäre das für niemanden gut." Das heißt im Klartext, dass Ed Carpenter Racing am Plan für den Monat Mai festhalten wird.

Ed Carpenter selbst fährt beim Indy 500 den #20 Carpenter-Chevrolet, den er bei allen fünf Ovalrennen der IndyCar-Saison 2020 fährt. Rinus VeeKay ist im #21 Carpenter-Chevrolet für die komplette Saison und somit auch für das Indy 500 gesetzt. Und Conor Daly, der anstelle von Ed Carpenter die Rundkurs- und Stadtrennen fährt, sitzt beim Indy 500 in einem dritten Carpenter-Chevrolet, der nur dort eingesetzt wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie IndyCar
Autor Mario Fritzsche