Ein IndyCar-Rennen in Russland? SMP-Chef will’s möglich machen

Boris Rotenberg von SMP Racing kann sich vorstellen, am Sochi Autodrom in Russland ein IndyCar-Rennen auszurichten. Und das legt er den IndyCar-Serienverantwortlichen auch nahe.

„Wir würden den vielen russischen Motorsport-Fans gern ein Liverennen präsentieren – und nicht nur TV-Aufnahmen“, sagt Rotenberg.

Er hat nicht ohne Grund ein Auge auf die nordamerikanische Meisterschaft geworfen. „IndyCar ist die spektakulärste Formelserie der Welt“, meint Rotenberg. „Die Formel 1 ist nicht annähernd so spannend.“

„Es wäre klasse, wenn die IndyCars in Sochi antreten würden. Wir besprechen das mit den Verantwortlichen. Und wer weiß? Vielleicht gibt es ja eines Tages ein russisches IndyCar-Rennen.“

Derzeit ist die Rennserie mit Läufen in den USA und in Kanada allerdings ausschließlich in Nordamerika unterwegs. 2015 hätten auch Dubai und Brasilia angesteuert werden sollen, doch dort kamen die Macher jeweils nicht über die Planungsphase hinaus.

Der von SMP Racing unterstützte IndyCar-Fahrer Mikhail Aleshin könnte jedoch für Interesse an einem russischen Rennen sorgen. Der Russe ist einer von aktuell 54 Piloten, die von Rotenberg gefördert werden.

„Wir wollen unsere russischen Fahrer weltweit bekannt machen“, sagt der SMP-Chef. „Unser Ziel ist, talentierte Jugendliche bei ihrem Weg nach oben helfen. Sie sollen die russischen Farben vertreten. Und das auf jedem Niveau – bis hin zur Formel 1.“

Parallel übt SMP Racing schon einmal für ein mögliches IndyCar-Rennen in Sochi: Rotenberg und Co. richten im kommenden Jahr auf dem Grand-Prix-Kurs am Schwarzen Meer einen Lauf zur europäischen Ferrari-Challenge aus.

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