Erste Chance in der IndyCar-Serie: Palou und Grosjean danken Dale Coyne

Dale Coyne hat sowohl Alex Palou als auch Romain Grosjean in die IndyCar-Serie gebracht - Die beiden Fahrer sind dem Team für ihre Chance in den USA sehr dankbar

Erste Chance in der IndyCar-Serie: Palou und Grosjean danken Dale Coyne

Alex Palou hat Dale Coyne nach seiner Rookie-Saison in der IndyCar-Serie in Richtung Chip Ganassi verlassen. Daraufhin hat sich der Rennstall die Dienste von Ex-Formel-1-Rennfahrer Romain Grosjean gesichert, der dem Team nach seiner ersten US-Saison höchstwahrscheinlich ebenfalls den Rücken kehren wird, um zu Andretti zu wechseln. Dennoch sind beide Coyne für die Möglichkeit sehr dankbar.

Die Topfahrer sind sich sicher, dass sie durch Coyne ihre Chance erhalten hätten, ihr Talent in der IndyCar-Serie zu zeigen. "Dale betreibt hier ein gutes Team". Sagt Grosjean, der in Laguna Seca sein drittes Podium in der Saison 2021 eingefahren hat. "Wir haben offensichtlich schnelle Autos und außerdem ist er schon lange im Geschäft. Er hat mir persönlich die Chance gegeben, in die IndyCar-Serie zu kommen, obwohl er nicht einmal wusste, ob ich mit meiner linken Hand ein Lenkrad halten kann."

Über diese Chance ist Grosjean, der in Bahrain 2020 in einem heftigen Formel-1-Unfall verwickelt war und sich dabei seine Hand verbrannt hat, sehr dankbar. "Ich habe Dale gesagt, dass ich im Januar nicht fahren kann, weil die Hand das nicht aushält", so der Franzose weiter. "Er ist nicht in Panik verfallen und hat gesagt, dann testen wir halt ein wenig später."

Dale Coyne

Dale Coyne fuhr einst selber für sein eigenes IndyCar-Team

Foto: IMS

Doch was macht das IndyCar-Team von Coyne eigentlich aus? Grosjean hat darauf die Antwort: "Für jeden, der in der IndyCar-Serie beginnen möchte, ist es der perfekte Rennstall, weil er eine große Familie ist. Man fühlt sich wohl. Die Jungs geben einem alles, was man für ein gutes Auto braucht. Man hat außerdem nicht den Druck wie in einem Topteam, denn da muss man abliefern. Mit Dale Coyne nimmt man einfach den Schwung mit."

Palou, der vor Grosjean für das Team gestartet ist, hat im Jahr 2020 mit Coyne sein Talent immer wieder aufblitzen lassen, weshalb Ganassi auf den Spanier aufmerksam geworden ist. Dort hat Palou Felix Rosenqvist ersetzt. Wie Grosjean hat sich der aktuelle IndyCar-Gesamtführende bei Coyne sehr wohlgefühlt.

"Ich kann mich noch an die ersten Gespräche mit Dale erinnern", sagt der 24-Jährige, der am kommenden Wochenende erstmals IndyCar-Champion werden könnte. "Er hat mich damals gefragt, ob ich in den USA IndyCar fahren wolle. Ich habe sofort gesagt: 'Ja, lass uns das machen!' Er sagte dann, dass es in zwei Wochen einen Test gebe und ich war mir nicht sicher, was da eigentlich passierte."

"Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier zu starten", stellt Palou klar. "Natürlich war es nicht nur eine Person, aber er hatte den Willen, das durchzuziehen. Wenn man sich die jungen Fahrer ansieht, dann hat er vielen eine Chance gegeben. Es ist toll, ihn hier zu haben. Er macht mit den Ressourcen, die er zur Verfügung hat, einen großartigen Job. In vielen Rennen sind sie vorne mit dabei, es ist ein tolles Team."

Alex Palou

Für Ganassi könnte Alex Palou am Wochenende IndyCar-Meister werden

Foto: Art Fleischmann

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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