Formel-1-Testfahrer Alexander Rossi: 2,5 Millionen US-Dollar für Indy-500-Sieg

Für seinen überraschenden Sieg beim 100. Indy 500 hat IndyCar-Rookie und Formel-1-Testfahrer Alexander Rossi die stolze Summe von 2.548.743 US-Dollar kassiert.

Alexander "Alex" Rossi ist um knapp 2,55 Millionen US-Dollar reicher. Grund für den Geldregen im Haus des 24-jährigen Kaliforniers ist sein überraschender Triumph bei der 100. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis, den er am Sonntag mit seinem Herta/Andretti-Honda vor 350.000 Zuschauern dank voll aufgegangener Spritsparstrategie eingefahren hat.

Rennbericht zum 100. Indy 500

Ganz exakt darf sich Rossi für den Rookie-Sieg beim Indy 500 über 2.548.743 US-Dollar auf seinem Konto freuen. Der Formel-1-Testfahrer in Diensten von Manor Racing ist der erste Rookie-Sieger beim Indy 500 seit Helio Castroneves (2001) und der erste Rookie-Sieger aus den USA seit Louis Meyer (1928).

Fotostrecke: Alle Rookie-Sieger beim Indy 500

Insgesamt wurde bei der 100. Auflage des Indy 500 ein Preisgeld von 13.273.253 US-Dollar ausgeschüttet. Vorjahressieger Juan Pablo Montoya, der mit seinem Penske-Chevrolet in der 64. von 200 Runde crashte und damit der erste Ausfall im Rennen war, darf sich immerhin noch 339.493 US-Dollar gutschreiben lassen.

Übrigens: Was Sieger Alexander Rossi betrifft, so liegt dieser dank der beim Indy 500 vergebenen doppelten Punkte in der aktuellen IndyCar-Gesamtwertung nach sechs von 16 Saisonläufen auf Rang sechs. Damit ist der Rookie bestplatzierter Fahrer aus dem Lager von Andretti Autosport. In Reihen der Honda-Piloten ist Rossi nach Punkten aktuell Zweiter – direkt hinter Indy-500-Polesitter James Hinchcliffe aus dem Team Schmidt/Peterson Motorsports.

Fotos: Alexander Rossi beim 100. Indy 500

Dank Indy-500-Preisgeld ein Stammcockpit in der Formel 1?

Bleibt lediglich die Frage, was Rossi mit seinen 2,5 Millionen US-Dollar anstellen wird. Ob er sich für die Saison 2017 bei einem Formel-1-Team einkauft? Bislang hat es der 24-jährige US-Boy auf fünf Formel-1-Renneinsätze gebracht: in der Schlussphase der Saison 2015 für Manor Racing. Bestes Ergebnis war dabei Platz zwölf beim Grand Prix der USA in Austin.

Für die laufende Formel-1-Saison 2016 wurde Rossi hinter den beiden neuen Manor-Stammfahrern Pascal Wehrlein und Rio Haryanto ins dritte Glied versetzt und ist nur noch Testfahrer. Ein Stammcockpit im Grand-Prix-Sport ist trotz des überraschend starken Beginns seiner IndyCar-Rookie-Saison nach wie vor Rossis großer Traum.

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