Honda-Chef: IndyCar-Einheitschassis ab 2018 ist besser fürs Geschäft

Ab 2018 will die US-amerikanische IndyCar-Serie ein Einheitschassis für alle Fahrzeuge einsetzen, was Honda-Chef Art St. Cyr ausdrücklich begrüßt.

"Wir haben viel Geld für die individuellen Aerokits ausgegeben", sagt er im Gespräch mit Motorsport.com. "Sinn und Zweck dieser Übung war, mehr Fans anzulocken, indem wir spektakuläre Technologie zur Schau stellen. Doch die Daten zeigen: Das hat nicht funktioniert."

Deshalb dürfe man zurecht die Frage stellen, ob das Geld nicht an anderer Stelle besser investiert werden könne, meint St. Cyr.

"Aus strategischer Sicht ist es viel sinnvoller, wieder auf ein Einheitschassis zu setzen. Die Teams profitieren auf finanzieller Seite und die Rennserie kann Einfluss nehmen auf das Aussehen der Autos und deren Verhalten auf der Rennstrecke."

"Außerem", so der Honda-Chef weiter, "können wir mit einem Einheitschassis sicherstellen, dass bei einem Unfall weniger und weniger gefährliche Teile herumfliegen, sodass die Aufräumphasen nicht so lange dauern."

"Oder anders formuliert: Mit einem Einheitschassis können wir uns auf die Bereiche konzentrieren, die unser Rennprodukt besser machen."

Die individuellen Chassis waren zur IndyCar-Saison 2013 eingeführt worden.

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Über diesen Artikel
Rennserien IndyCar
Fahrer Graham Rahal , Ryan Hunter-Reay , Michail Aljoschin , James Hinchcliffe , Alexander Rossi
Teams Andretti Autosport , A.J. Foyt Racing , Schmidt Peterson Motorsports , Dale Coyne Racing
Artikelsorte News
Tags aerodynamik, aerokits, chassis, einheitschassis, indycar, kosten