Sign up for free

  • Get quick access to your favorite articles

  • Manage alerts on breaking news and favorite drivers

  • Make your voice heard with article commenting.

Motorsport prime

Discover premium content
Anmelden

Edition

Switzerland
Testbericht
IndyCar Indy 500: Vortest

Indy-500-Vortest: Josef Newgarden schließt mit Bestzeit ab

IndyCar-Tabellenführer Newgarden Schnellster der zwei Testtage in Vorbereitung auf das Indy 500 - Castroneves nach Crash vom Vortag nicht mehr dabei

Der Zweitagestest der IndyCar-Teams in Vorbereitung auf die 2022er-Auflage des Indy 500 ging auch am zweiten Tag nicht ganz planmäßig über die Bühne. Am Donnerstag nämlich gab es vormittags abermals Regenschauer über dem Indianapolis Motor Speedway. Und diesmal vergingen viereinhalb Stunden, bis sich ein Rad drehte.

Erst um 14:30 Uhr Ortszeit (20:30 Uhr MESZ) wurde der Fahrbetrieb aufgenommen. Um die verlorene Streckenzeit zumindest teilweise wettzumachen, schob man das Ende des Testtages von 16:00 Uhr auf 18:30 Uhr Ortszeit (0:30 Uhr MESZ) nach hinten. Somit konnte immerhin noch vier Stunden gefahren werden - nur zwei Stunden weniger als geplant.

FOTOS: Vortest für das 106. Indy 500 in Indianapolis

Schon am Mittwoch hatte der Fahrbetrieb in Indianapolis aufgrund des Wetters verspätet begonnen - und wurde dann auch noch früher als geplant beendet.

Keine Zwischenfälle nach problemantischem Vortag

Positiv: Probleme bei Ausfahrt aus der Boxengasse, wie sie am Mittwoch gleich drei IndyCar-Routiniers hatten, gab es am Donnerstag nicht. In der Nacht hatte man mit großen Traktorreifen zusätzlich Gummi in den Bereich der Boxenausfahrt gelegt. Und mit 20 Grad Celsius Lufttemperatur war es am zweiten Testtag etwas wärmer als am ersten.

Überhaupt gab es am Donnerstag keine Zwischenfälle, die für Gelb gesorgt hätten. Nach vier Stunden Fahrzeit verbuchte Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) die Tagesbestzeit und auch die Testbestzeit, und zwar mit 229,519 Meilen pro Stunde (39,212 Sekunden). Erzielt wurde der Bestwert vom aktuellen IndyCar-Tabellenführer eine Dreiviertelstunde vor Schluss in einer großen Gruppe mitsamt Windschatten.

ERGEBNIS: Vortest für das 106. Indy 500 in Indianapolis, Tag 2

Zweitschnellster war Takuma Sato (Coyne-Honda), Drittschnellster war Zweitschnellster war Tony Kanaan, der das Tagesklassement zuvor lange angeführt hatte. Kanaan fährt beim diesjährigen Indy 500 einen fünften Ganassi-Honda (Startnummer 1).

Tony Kanaan

Tony Kanaan, der nur das Indy 500 fährt, führte das Klassement lange an

Foto: IndyCar Series

Kanaans vier Ganassi-Teamkollegen präsentierten sich ebenfalls stark und reihten sich im Tagesklassement auf P4 (Scott Dixon), P7 (Alex Palou), P8 (Jimmie Johnson) und P10 (Marcus Ericsson) ein. Für Kanaan sind in diesem Jahr abgesehen vom Indy 500 keine weiteren IndyCar-Rennen geplant.

Abgesehen von den fünf Ganassi-Piloten, dem Tagesschnellsten Newgarden und dem Zweitschnellsten Sato wurden die Top 10 gestellt von Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet; 5.), Marco Andretti (Andretti-Honda; 6.) und Felix Rosenqvist (McLaren-Chevrolet; 9.). Genau wie Kanaan, so hat auch Marco Andretti in diesem Jahr einzig das Indy 500 auf seinem IndyCar-Fahrplan stehen.

Romain Grosjean mit vielen Runden - und mit Schrecksekunde

Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet; 13.) und Juan Pablo Montoya (McLaren-Chevrolet; 31.) haben mit einem Tag Verspätung das dreistufige Refresher-Programm erfolgreich zu Ende gebracht. Obwohl Montoya nur auf P31 und damit als Letzter abschloss, äußerte er sich über das Handling seines #6 McLaren-Chevrolet sehr zufrieden.

Die meisten Runden aller Fahrer wurden im Verlauf der vier Stunden für Marcus Ericsson mit deren 148 notiert. Romain Grosjean (Andretti-Honda) brachte es auf 145 Runden. Der Franzose, der den Tag auf P16 abschloss, hatte eine gute Stunde vor Schluss eine Schrecksekunde, als er einen Drift in Turn 1 gerade so abfing, ohne die Mauer zu berühren.

 

Die Wertung der schnellsten Runden in Alleinfahrt (ohne Windschatten) wurde am zweiten Testtag angeführt von Rinus VeeKay (Carpenter-Chevrolet) mit 221,314 Meilen pro Stunde (40,666 Sekunden), gefolgt von Penske-Pilot McLaughlin, der diese Wertung am Mittwoch angeführt hatte, und von VeeKays Carpenter-Teamkollege Conor Daly.

Helio Castroneves am zweiten Tag nicht dabei

Dass am zweiten Testtag nur 31 der 32 angereisten Teilnehmer auf der Strecke waren, hatte einen triftigen Grund. Denn Helio Castroneves (Shank-Honda) war am Donnerstag nicht im Einsatz.

Der viermalige Indy-500-Sieger hatte sich bei seinem Crash am Mittwoch das Einsatzauto beschädigt. Dieses wird nun von Michael Shanks Crew für den Monat Mai wieder aufgebaut. Es handelt sich um exakt das Chassis, mit dem Castroneves das Indy 500 am 30. Mai des vergangenen Jahres gewonnen hat.

Trainingsbeginn zum diesjährigen Indy 500 ist am Dienstag, 17. Mai. Das Qualifying geht am Wochenende 21./22. Mai über die Bühne. Die 106. Auflage des berühmtesten 500-Meilen-Rennens der Welt steigt am Sonntag, 29. Mai. Ob das Teilnehmerfeld noch von 32 auf 33 Autos anwächst, bleibt abzuwarten.

Mit Bildmaterial von IndyCar Series.

Be part of Motorsport community

Join the conversation
Vorheriger Artikel Indy-500-Vortest: Scott Dixon mit erster Bestzeit - Helio Castroneves mit Crash
Nächster Artikel IndyCar 2022: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel

Top Comments

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Warum schreiben Sie nicht einen?

Sign up for free

  • Get quick access to your favorite articles

  • Manage alerts on breaking news and favorite drivers

  • Make your voice heard with article commenting.

Motorsport prime

Discover premium content
Anmelden

Edition

Switzerland