IndyCar-Aerokits 2016: Honda darf nachrüsten

Nachbessern erlaubt: Ausgiebige Windkanaltests ergaben einen aerodynamischen Nachteil für die Honda-Teams.

Keine einzige Pole-Position und nur sechs Siege bei 16 Saisonrennen. Die Honda-Teams spürten in der Saison 2015 einen ziemlich heftigen Gegenwind.

Dies hat nun Konsequenzen: Honda darf im Winter in Sachen Aero-Kits nachrüsten.

Der Hintergrund: Nach dem Saisonfinale von Sonoma Ende August wurden die Autos von Champion Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) und Graham Rahal (Rahal-Honda) einem gründlichen Testverfahren unterzogen.

Das Ergebnis: Ein deutlicher Honda-Nachteil auf allen Streckentypen mit Ausnahme der großen Superspeedways.

„Die gewonnenen Daten zeigen uns, dass das Honda-Kit auf den Short-Tracks, den Straßenkursen und den Rundstrecken nicht wettbewerbsfähig war“, sagte IndyCar-Chef Mark Miles.

Daher dürfen die Japaner nun nachrüsten, bevor beide Hersteller weitere Änderungen für die neue IndyCar-Saison 2016 vornehmen.

„Honda und Chevrolet wurde mitgeteilt, dass Honda nun eine Gelegenheit bekommt, diejenigen Teile zu präsentieren, die sie im Rahmen der Regel 9.3. austauschen wollen“, so Miles weiter.

„Diese Regel bedeutet, dass sie noch im Jahr 2015 die Chance bekommen, die Lücke aufzuholen, aber nicht an Chevy vorbeizuziehen. Danach haben beide Hersteller die Möglichkeit, unter Regel 9.2. weitere Änderungen für die kommende Saison vorzunehmen.“

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