IndyCar Phoenix: Keine neue Aero-Konfiguration am Rennwochenende

Ungeachtet der Bedenken von Will Power, Juan Pablo Montoya und Michael Andretti wird das IndyCar-Comeback in Phoenix mit der Aero-Konfiguration der Testfahrten über die Bühne gehen.

Im Anschluss an den zweitägigen Phoenix-Test in der vergangenen Woche hatten allen voran die beiden Penske-Piloten Power und Montoya sowie Andretti-Teambesitzer Michael Andretti den Wunsch geäußert, beim Renn-Comeback der IndyCars auf dem Ein-Meilen-Oval im US-Bundesstaat Arizona mit anderer Aero-Konfiguration zu fahren als es bei den Testfahrten der Fall war.

Doch die Bedenken, wonach das für den 2. April angesetzte Nachtrennen zu einer Prozession werden könnte, bleiben ungehört. Im Rahmen der eigens anberaumten Meetings mit Vertreten der beiden Hersteller Chevrolet und Honda sowie Verantwortlichen der IndyCar-Serie konnte keine Einigung erzielt werden. „Wir haben uns mögliche Alternativen angesehen, aber es gab keine klare Richtung, was zum aktuellen Zeitpunkt zu tun wäre“, bemerkt der neue IndyCar-Technikchef Bill Pappas gegenüber Motorsport.com.

Dass die Meinungen zum Thema Abtrieb auf dem Phoenix International Raceway auseinander gehen, wurde bereits in der vergangenen Woche deutlich. Während sich die aus dem Chevy-Lager kommenden Penske-Piloten Will Power und Juan Pablo Montoya für weniger Abtrieb aussprachen, plädierte Michael Andretti, dessen Team Andretti Autosport größte Kraft im Honda-Lager ist, für mehr Abtrieb.

„Ich habe die Meinungen eingeholt und mir beide Seiten angehört. Es gab jedoch keinen entscheidenden Aspekt, von dem beide Seiten überzeugt gewesen wäre, dass er die Dinge besser machen würde. Daraus folgt, dass wir alles beim Alten belassen und abwarten, was passiert“, so Pappas.

Während im Hinblick auf das zweite Saisonrennen in Phoenix längst nicht alle Fragezeichen ausgeräumt sind, absolvieren Team Penske, Team Rahal und Ed Carpenter Racing derzeit in Sebring weitere Testfahrten in Vorbereitung auf den Saisonauftakt am 13. März in St. Petersburg.

Mit Informationen von David Malsher

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