12 Stunden von Bathurst: R-Motorsport schrammt am Sieg vorbei

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12 Stunden von Bathurst: R-Motorsport schrammt am Sieg vorbei
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
Co-Autor: Michael Bieri
09.02.2019, 19:47

Das Team R-Motorsport stand am vergangenen Wochenende knapp davor, das legendäre Rennen am Mount Panorama zu gewinnen, doch der Aston Martin des Schweizer Teams verlor den Sieg in den letzten Minuten.

Das Team aus Niederwil ging beim Eröffnungsrennen zur Intercontinental GT Challenge auf der einzigartigen Strecke von Bathurst in Australien mit einen Aston Martin Vantage V12 und dem Fahrertrio Marvin Kirchhöfer, Jake Dennis und Matthieu Vaxivière an den Start. 

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Der Aston mit der Startnummer 62 war zwar im Qualifying die schnellste Zeit gefahren, doch aufgrund einer ganzen Serie an Strafen wurde die Truppe vor dem Rennen auf den zwölften Startplatz zurückversetzt. Die drei Piloten konnten in ihren jeweiligen Stints den verlorenen Boden allerdings wieder wettmachen und brachten den Wagen in der Schlussphase in unmittelbare Schlagdistanz zu den Führenden, ehe sie dank einer optimalen Strategie und perfekt ausgeführten Boxenstopps gar die Spitze übernehmen konnten.

#62 R-Motorsport Aston Martin Vantage GT3: Jake Dennis, Matthieu Vaxiviere, Marvin Kirchhöfer

#62 R-Motorsport Aston Martin Vantage GT3: Jake Dennis, Matthieu Vaxiviere, Marvin Kirchhöfer

Photo de: Alexander Trienitz

Eine erneute Neutralisation eine gute halbe Stunde vor Rennende machte dem Schweizer Team allerdings einen Strich durch die Rechnung. Jake Dennis, der seinen letzten Stint absolvierte, allerdings auf deutlich älteren Reifen als seine direkten Konkurrenten hinter ihm unterwegs war, konnte die Spitzenposition beim Restart zwar zunächst verteidigen, musste sich allerdings knapp fünf Minuten vor Schluss nach einem gewagten Überholmanöver von Matt Campbell geschlagen geben.

Les vainqueurs #912 EBM Porsche 911 GT3-R: Dirk Werner, Dennis Olsen, Matt Campbell with Earl Bamber, EBM and team members

Les vainqueurs #912 EBM Porsche 911 GT3-R: Dirk Werner, Dennis Olsen, Matt Campbell with Earl Bamber, EBM and team members

Photo de: Porsche Motorsport

Dennis vermochte in der Folge zwar im Windschatten von Campbell zu bleiben, doch dieser machte keinen Fehler mehr und holte gemeinsam mit Dirk Werner und Dennis Olsen im Porsche 911 GT3 den ersten Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst für Porsche und das neue Team Earl Bamber Motorsport. Das Team R-Motorsport – das in der kommenden Saison Aston Martin in der DTM vertreten wird – konnte sich immerhin über einen grossartigen zweiten Platz freuen.

Die Schweiz war auf dem Podest zudem durch Raffaele Marciello vertreten. Der gebürtige Zürcher fuhr mit einem Mercedes AMG-GT3 des Teams GruppeM Mercedes, den er sich mit Maximilian Götz und Maximilian Bühk teilte, auf den dritten Platz, nachdem er die zweite Position nur wenige Minuten vor Ende an den schlussendlich siegreichen Porsche abgeben musste.

#999 Mercedes-AMG Team GruppeM Racing Mercedes AMG GT GT3: Maximilian Buhk, Raffaele Marciello, Maximilian Götz

#999 Mercedes-AMG Team GruppeM Racing Mercedes AMG GT GT3: Maximilian Buhk, Raffaele Marciello, Maximilian Götz

Photo de: Alexander Trienitz

Weniger erfolgreich verlief das Rennen hingegen für Alexandre Imperatori: Der Freiburger im Nissan GT-R des Teams KCMG musste nach einer Durchfahrtstrafe jegliche Hoffnung auf den Sieg begraben und landete am Ende auf dem siebten Schlussrang. 

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Mit Spirit of Race gelang schlussendlich doch noch einem Schweizer Team ein Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst: Das Fahrertrio Pedro Lamy, Mathias Lauda und Paul Dalla Lana setzte sich im Ferrari 488 GT3 mit der Startnummer 51 in der Pro-AM-Kategorie durch, was im Gesamtklassement Rang 9 bedeutete.

#51 Spirit of Race Ferrari 488 GT3: Paul Dalla Lana, Pedro Lamy, Mathias Lauda

#51 Spirit of Race Ferrari 488 GT3: Paul Dalla Lana, Pedro Lamy, Mathias Lauda

Photo de: Alexander Trienitz

 

 

In derselben Kategorie war auch der zweite Aston Martin von R-Motorsport anzutreffen – die Nummer 760 mit Florian Kamelger, Andreas Baenziger, Matt Parry und Peter Leemhuis am Steuer. Das Team musste allerdings nach einem Unfall in den ersten Stunden schon sehr früh die Segel streichen.

Der zweite Lauf zur Intercontinental GT Challenge sind die 8 Stunden von Laguna Seca in Kalifornien.

 
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