24h Dubai 2018: Zweikampf zwischen Mercedes und Porsche

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24h Dubai 2018: Zweikampf zwischen Mercedes und Porsche
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
12.01.2018, 17:57

Nach dem ersten Renndrittel der 24 Stunden von Dubai kämpfen der Herberth-Porsche #911 und der Black-Falcon-Mercedes #2 um die Spitze

Nach dem ersten Drittel des 24-Stunden-Rennens von Dubai, dem Saisonauftakt der Creventic 24h-Series, bestimmen die deutsche Hersteller in der Gesamtwertung das Geschehen. In den Top 10 sind ausnahmslos GT3-Fahrzeuge von Porsche, Audi und Mercedes vertreten. Und um die Spitze kämpfen nach acht von 24 Rennstunden der Porsche 911 GT3 R #911 der Titelverteidiger von Herberth (Allemann/Bohn/A. Renauer/R. Renauer/Olsen) und der Mercedes-AMG GT3 #3 von Black Falcon (Al Qubaisi/Bleekemolen/Stolz/Metzger).

Durch unterschiedliche Boxenstopp-Rhythmen wechselt die Führung zwischen beiden Autos hin und her, insgesamt war der Herberth-Porsche nach 202 Umläufen mit 140 Führungsrunden das bestimmende Auto des ersten Renndrittels. Allerdings gelang es der Black-Falcon-Mannschaft am Abend, vor allem mit Jeroen Bleekemolen am Steuer, den Rückstand sukzessive zu verkürzen.

Bildergalerie 24h Dubai

Rang drei belegt aktuell ein weiterer Black-Falcon-Mercedes mit der #2 (Al Faisal/Haupt/Buurman/Piana), gefolgt vom Manthey-Porsche #12 (Klohs/Jamminet/Kern/Müller). Der beste Audi R8 LMS ist aktuell die #777 des von WRT eingesetzten Teams MS7 (Al Saud/Mies/Vanthooor/Vergers).

In der Anfangsphase traten des Rennens traten zahlreiche Reifenschäden auf. Am schlimmsten war davon der Polesetter betroffen. Gleich dreimal musste der Grasser-Lamborghini Huracan GT3 #964 (M. Ineichen/R. Ineichen/Engelhardt/Bortolotti) mit einem platten linken Hinterreifen die Box ansteuern, wodurch das Auto aus den Top 10 herausfiel. Auch das Schwesterauto #963 hat bereits einen Rückstand von vier Runden auf die Spitze.

In der Porsche-Cup-Klasse 991 führt aktuell das Auto mit der #90 der deutschen Mannschaft MRS-GT (Nicolaidis/Baharian/Blaise/Welch). An der Spitze der separat ausgeschriebenen Tourenwagen-Meisterschaft liegt der SEAT Leon TCR von LMS/Bas Koeten (Kangas/Lasksonen/Buri) vor dem Volkswagen Golf TCR #130 des Teams Engstler (Engstler/Thoma/Leuchter/Vernay).

Zweimal musste der Rennbetrieb auf der gesamten Strecke für längere Zeit durch eine Code-60-Phase neutralisiert werden. Nach gut einer Stunde musste eine Ölspur abgebunden werden, die sich rund um die halbe Strecke zog. Nach ziemlich genau fünf Rennstunden stand plötzlich der Ginetta G55 #232 (Barwick/Moore/Hollings/Brough) brennend am Streckenrand und musste gelöscht werden. Adrien Barwick konnte das Auto jedoch unverletzt verlassen.

Das weitere Geschehen bei den 24 Stunden von Dubai können Sie bis zum Zieleinlauf am Sonntag um 11 Uhr MEZ im kostenlosen Livestream auf unserer Schwesterseite 'Motorsport-Total.com' verfolgen.

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Artikel-Info

Rennserie Langstrecke
Event 24h Dubai
Ort Dubai Autodrome
Autor Markus Lüttgens
Artikelsorte Etappenbericht