24h Nürburgring: Gerüchte um Comeback der Wochenspiegel-Ferraris

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24h Nürburgring: Gerüchte um Comeback der Wochenspiegel-Ferraris
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09.05.2019, 09:02

Die Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team Monschau stehen höchstwahrscheinlich vor einer Rückkehr auf die Nürburgring-Nordschleife

Gerüchte um ein Comeback der Ferrari 488 GT3 von WTM Racing verdichten sich: Nachdem David Perel, einer der Fahrer des Wochenspiegel-Teams in der 24h-Serie, bei den ersten VLN-Läufen an seinem Nordschleifen-Permit gearbeitet hat, verkündet nun auch der Veranstalter des Rennens die Teilnahme von WTM Racing.

In einem kleinen, unscheinbaren Satz in einer Presseaussendung heißt es: "So bringt das Monschauer Weiss-Team zwei Ferrari mit zum 24h-Qualirennen." Und wer das Qualifikationsrennen bestreitet, fährt normalerweise auch das Hauptevent.

Georg Weiss, dem das Rennteam gehört, dementiert die Gerüchte auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' nicht. Beim Abschied des Teams von der Nürburgring-Nordschleife richtete sich Georg Weiss' Frust jedoch in erster Linie gegen die VLN-Führung und nicht gegen die Veranstalter des 24-Stunden-Rennens.

Da das Team voraussichtlich in der Pro-Am-Kategorie antreten würde, entfallen die Homologationsbestimmungen für das Auto (drei Rennen Startpflicht in der SP9 Pro) und hinsichtlich der Reifenfreigaben.

Simon Trummer

Octane 126 ist mit einem Ferrari 488 in der SPX seit Saisonbeginn dabei

Foto: VLN

Was sich jedoch nicht ändern würde: WTM Racing müsste den Ferrari 488 GT3 auf die neuen Restriktorbestimmungen umrüsten. Eine Einstufung für den Michelotto-Boliden liegt vor, zumal das Octane-126-Team mit einem 488 schon seit Beginn der Saison dabei ist. Diese starten aber in der SPX, um Komponenten für ein mögliches Upgrade-Kit des 488 für die Saison 2020 zu testen.

Der Technikausschuss des ADAC Nordrhein hat seine Bereitschaft schon erklärt, den WTM-Ferrari entsprechend einzustufen.

WTM Racing hatte sich zu Beginn der Saison 2019 im Zuge der Leistungsreduktion zunächst von der Nürburgring-Nordschleife verabschiedet und dabei die VLN-Führung für Untätigkeit kritisiert. Das Team startet stattdessen in der 24h-Serie.

Dort war bei den 12 Stunden von Mugello ein Fahrzeug abgebrannt, das wieder aufgebaut wurde. Bei den 12 Stunden von Spa ereilten das Team mehrere Reifenschäden, weshalb man sich zur vorzeitigen Aufgabe aus Sicherheitsgründen entschied.

Mit Bildmaterial von VLN.

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Autor Heiko Stritzke