24h Nürburgring 2017: Glickenhaus gewinnt die Startphase

Die überraschenden Pole-Sitter der 24h Nürburgring 2017 auf der Nordschleife von Traum Motorsport haben mit dem #704 Glickenhaus SCG003C auch die Anfangsphase des Rennens bestimmt.

24h Nürburgring 2017: Glickenhaus gewinnt die Startphase
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, Franck Mailleux, Thomas Mutsch, Andreas Simonsen, Felipe Fernandez Laser
#30 Frikadelli Racing Team, Porsche 991 GT3-R: Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Andreas Ziegler, Alex Müller
#28 Audi Sport Team Land-Motorsport, Audi R8 LMS: Christopher Mies, Connor De Phillippi, Christopher Haase, Pierre Kaffer
#5 Phoenix Racing, Audi R8 LMS: Mike Rockenfeller, Nicolay Møller Madsen, Dennis Busch
#99 Rowe Racing, BMW M6 GT3: Alexander Sims, Markus Palttala, Nick Catsburg, Richard Westbrook
#44 Team Falken Motorsport, Porsche 991 GT3-R: Martin Ragginger, Jörg Bergmeister, Dirk Werner, Laurens Vanthoor
#102 Walkenhorst Motorsport, BMW Z4 GT3: Peter Posavac, Alex Lambertz

Jeff Westphal ging von der Pole-Position aus in Führung und kehrte auch als Spitzenreiter aus der 1. Runde zurück. Beim Überrunden verlor er den 1. Platz an Rene Rast im #9 Audi, holte sich in Runde 4 aber die Position bei einer ähnlichen Situation zurück: Am Ende einer Code-60-Phase beschleunigte Westphal früher als Rast und überholte.

"Ich reagierte zu spät, weil ich die grüne Flagge hinter dem anderen Fahrzeug nicht gesehen hatte, da war der Glickenhaus schon wieder vorbei", meint Rast.

Hinter dem Glickenhaus-Eigenbau sammelten sich alsbald einige Audi-Fahrzeuge: Rast im #9 Audi, Nico Müller im #10 Audi, Kelvin van der Line im #29 Audi und Frank Stippler im #5 Audi.

Auf Platz 6 reihte sich der #22 Ferrari ein, dahinter tauchte nach 5 Rennrunden bereits das Glickenhaus-Schwesterauto mit der #702 auf. Der #3 Mercedes, der #59 Porsche und der #28 Audi komplettierten die Top 10.

BMW, Bentley und Lamborghini erwischten keine optimale Startphase und verloren Positionen.

Die Anfangsphase sah auch einige Unfälle: Der #12 Porsche etwa bog nach einem Einschlag in die Leitplanken schon früh ab in die Boxengasse.

Beim Überrunden kollidierten der #118 Renault aus der SP3-Klasse mit dem #61 Porsche aus der SP7-Kategorie, was die 1. Code-60-Phase des Rennens zur Folge hatte, die Rast die gerade eroberte Führung kostete.

Bereits nach Runde 5 wurden die ersten planmäßigen Boxenstopps absolviert.

Das 24h-Rennen 2017 auf der Nürburgring-Nordschleife können Sie bei Motorsport.com im kostenlosen Livestream verfolgen.

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