Dario Pergolini: "Wir haben nun schon gewisse Erwartungen...“

Der Liechtensteiner Renningenieur hat den Sportwagen von Glickenhaus, der bei den 24 Stunden Nürburgring auf Startplatz 1 steht, mitentwickelt. „Für uns als kleines Team ist dies eine enorme Genugtuung.“

Dario Pergolini: "Wir haben nun schon gewisse Erwartungen...“
Dario Pergolini mit Jeff Westphal
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, Franck Mailleux, Thomas Mutsch, Andreas Simonsen, Felipe Fernandez Laser
Dario Pergolini, Traum Motorsport
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, Franck Mailleux, Thomas Mutsch, Andreas Simonsen, Felipe Fernandez Laser
Dario Pergolini, pits
#702 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG SCG003C: Thomas Mutsch, Jeff Westphal, Andreas Simonsen, Felipe Laser
Dario Pergolini, Traum Motorsport
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, Franck Mailleux, Andreas Simonsen, Felipe Fernandez Laser
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, mit James Glickenhaus
#701 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG SCG003C: Manuel Lauck, Franck Mailleux, Jeroen Bleekemolen, F
#704 Traum Motorsport, SCG SCG003C: Jeff Westphal, mit James Glickenhaus
#702 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG SCG003C: Thomas Mutsch, Jeff Westphal, Andreas Simonsen, Felipe Laser
#702 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG SCG003C: Thomas Mutsch, Jeff Westphal, Andreas Simonsen, Felipe Laser
James Glickenhaus

Dario Pergolini platzte fast vor Freude, als Jeff Westphal am Freitagabend im Top-30-Qualifying die schnellste Rundenzeit erzielte. So steht wie beim Qualifikationsrennen im April ein vom Vaduzer als Ingenieur mitentwickelter SCG003 auf der Pole Position.

SCG ist die Abkürzung für Scuderia Cameron Glickenhaus. Im Heck der bei Manufattura Automobile Torino in Italien hergestellten Autos ist ein 3,5-Liter-V6-Biturbo installiert. Laut Einstufung (Balance of Performance) gibt der in der Klasse SP-X (Sonderfahrzeuge) eingeteilte Sportwagen 520 PS ab. 

In diesem Jahr starten die gelben Autos unter der Bewerbung Traum Motorsport. Zur Firma mit Sitz im Tessin und Schweizer Bewerberlizenz gehört auch Dario Pergolini aus Vaduz. 

 

Seit den Anfängen Sportwagen ist der Liechtensteiner als Entwicklungs- und Renningenieur mit von der Partie. „Wir haben schon beim 6-Stunden-Rennen im April bis 20 Minuten vor Schluss geführt, als ein Bremsdefekt auftrat. Unsere bisherigen Probleme hatten immer mit Zulieferteilen zu tun“, erklärt Pergolini. 

 

Und weiter: „Wir haben in den letzten paar Wochen und Monaten enorm viel gearbeitet, den Entwicklungsstand nach dem Qualifikationsrennen aber eingefroren. Deshalb ist diese Pole Position beim wichtigsten Rennen des Jahres für uns als kleines Team unter den grossen Herstellern eine enorme Genugtuung.“ 

Auf lange Distanz ist nun alles möglich. „Natürlich haben wir nun gewisse Erwartungen“, gibt Pergolini zu. „Wir haben das Gefühl, dass wir das Renntempo der anderen GT3-Autos mitgehen können. Ich wüsste nicht, was kaputt gehen könnte...“. 

 

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