Glickenhaus bei 24h Nürburgring 2019: SCG003c wird Rot

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Glickenhaus bei 24h Nürburgring 2019: SCG003c wird Rot
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01.03.2019, 13:21

Die Scuderia Cameron Glickenhaus schickt noch einmal den SCG003c auf die Nürburgring-Nordschleife - Neuer Reifenpartner und neue Farbe

Dass die Scuderia Cameron Glickenhaus zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring zurückkehren würde, hatte das Team bereits vergangenes Jahr verkündet. Nun hat die Mannschaft von James "Jim" Glickenhaus erste Details zu ihrem diesjährigen Einsatz verraten und dabei die eine oder andere Überraschung gelandet.

Es wird nur ein SCG003c auf die Nürburgring-Nordschleife geschickt werden. Geplant sind VLN1, das 24h-Qualifikationsrennen und das 24-Stunden-Rennen selbst. Eine Option, auch VLN2 zu bestreiten, besteht, ist aber kein Muss. Anders als GT3-Boliden müssen SPX-Fahrzeuge nur zwei Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife im Vorfeld des 24h-Rennens absolvieren.

Auffälligste Neuerung ist die Farbe, mit der Glickenhaus seinen Einsatz in den sozialen Medien anteasert: Der Bolide ist in einer Fotomontage rot gefärbt. Es wäre nach Schwarz, Weiß und Gelb der vierte Farbton, der den 003c schmücken würde. Quellen aus dem Glickenhaus-Umfeld bestätigen, dass es momentan der Plan ist, den derzeit weißen Boliden vom dem Rennen umzulackieren.

SCG 004C Glickenhaus

Auf den SCG004 werden die Fans noch bis 2020 warten müssen

Momentan befindet sich das Fahrzeug zu Testzwecken am Nürburgring. Denn Glickenhaus testet eine weitere Neuerung, die performancetechnisch größere Auswirkungen haben dürfte als der neue Farbton: Das Fahrzeug rollt nun auf Michelin-Reifen. Den Wechsel von Dunlop zu den Franzosen begründet das Team mit der besseren Nassperformance der Michelin-Pneus. Der fehlende Nassgrip warf Glickenhaus beim 24-Stunden-Rennen 2018 zurück.

Als Fahrer werden Informationen von 'Motorsport.com' zufolge Franck Mailleux, Andreas Simonsen, Thomas Mutsch und Felipe Fernandez Laser zum Einsatz kommen - eine bewährte Kombination erfahrener SCG-Piloten. Der Einsatz eines zweiten Autos ist zum jetzigen Zeitpunkt möglich, aber wenig wahrscheinlich.

Mutsch, der sowohl in der V8STAR als auch der FIA-GT1-Weltmeisterschaft Vizetitel eingefahren hat, will das Wort "Sieg" bei der Frage nach den Zielen zwar nicht in den Mund nehmen, sagt aber gegenüber 'Motorsport.com': "Wir wollen an die Pace des Vorjahres anknüpfen und hoffen, mit unserem neuen Reifenpartner im Falle von Regen konkurrenzfähiger zu sein."

Die Scuderia Cameron Glickenhaus düpierte 2017 im Qualifying die werksunterstützten GT3-Teams und holte die Pole-Position. Im Rennen fehlte aber bisher das nötige Glück - beziehungsweise die nötige Anzahl von Fahrzeugen, um mit der Übermacht der Werksteams mithalten zu können. Zumindest Letzteres wird sich 2019 nicht ändern.

Mit Bildmaterial von Scuderia Cameron Glickenhaus.

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Artikel-Info

Rennserie Langstrecke , VLN
Autor Heiko Stritzke