James Glickenhaus nach Nordschleifen-Drama: "Mit Riesen gekämpft"

Seine Eigenbau-Fahrzeuge haben das 24h-Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife aufgemischt, schieden aber beide vorzeitig aus. Jetzt spricht James Glickenhaus über das dramatische Rennen.

Und der US-Amerikaner zeigt sich trotz der sportlichen Niederlage sehr zufrieden. "Wir haben mit den Riesen gekämpft", sagt Glickenhaus und meint damit die zahlreichen Werks- und werksunterstützten Teams im Starterfeld, denen die SCG003C-Fahrzeuge zu Beginn des 6-Stunden-Rennens nur das Heck zeigten.

Sensationell: Die #702 und die #704 führten das Rennen nach der 1. Runde sogar auf den Positionen 1 und 2 an.

Doch dann spielte die Haltbarkeit nicht mehr mit: Erst streikte die Technik an der #704 auf Platz 2, eine halbe Stunde vor Schluss erwischte es auch den Spitzenreiter #702. Felipe Laser krachte in der 38. Rennrunde im Bereich Aremberg in die Leitplanken.

"Ein technischer Defekt hat den harten Abflug verursacht", sagt Glickenhaus. "Aber der Fahrer ist in Ordnung." Doch der Sieg war futsch.

Schon im Qualifying hatte der SCG003C geglänzt: Im 1. Zeittraining sicherte sich die #702 die provisorische Pole-Position, am Ende reichte es für Platz 2 in der 1. Startreihe.

Beim 24-Stunden-Rennen im Mai 2017 will Glickenhaus daran anknüpfen. "Unser Auto ist stark", sagt er nach der "Generalprobe" auf der legendären Nürburgring-Nordschleife und verspricht: "Bei den 24 Stunden sind wir wieder mit beiden Fahrzeugen dabei."

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Über diesen Artikel
Rennserien Langstrecke
Veranstaltung 24h-Qualirennen
Rennstrecke Nürburgring
Fahrer Thomas Mutsch , Felipe Laser
Teams Scuderia Cameron Glickenhaus
Artikelsorte News
Tags glickenhaus, james glickenhaus, nordschleife, nurburgring, qualifikationsrennen