Pressekonferenz am Nürburgring: Fahrer rechnen mit 24-Stunden-Sprint

Von wegen Langstrecken-Rennen: Fahrer und Teams rechnen mit einem regelrechten Sprint über die kompletten 24 Stunden an der Nürburgring-Nordschleife.

Denn die Leistungsdichte im Starterfeld sei 2016 so hoch wie selten zuvor. „Alle Marken sind sehr stark. Es wird sicher extrem spannend“, meint Mercedes-Pilot Thomas Jäger.

Fotostrecke: Die Spitzenautos des 24-Stunden-Rennens 2016

Zudem seien vor allem die Spitzenautos hervorragend besetzt, was auf ein „besonders enges Rennen“ schließen lasse. Das sieht auch Vorjahressieger Nico Müller von Audi so. Er sagt: „Das fahrerische Niveau war noch nie so hoch.“

Und das typische Eifelwetter könnte sein Übriges dazu tun. „Es wird schwierig“, sagt BMW-Fahrer Marco Wittmann mit Blick auf die Prognosen, die „teilweise trocken, teilweise nass“ für das Rennwochenende vorhersagen.

 

„Gerade bei wechselhaften Bedingungen ist der Fahrer hier an der Nordschleife ein extrem wichtiger Faktor“, ergänzt Jäger.

Bildergalerie: Adenau Race Day

Doch nur die Wetterbedingungen sind für alle Beteiligten genau gleich. Anders verhält es sich traditionell mit der sogenannten Balance of Performance (BoP), der Einstufung der Fahrzeuge.

Welche Marke kommt dabei vielleicht besser weg als andere? Die Fahrer kümmert’s (noch) nicht. „Beeinflussen kannst du das als Rennfahrer nicht“, sagt Porsche-Pilot Martin Ragginger und nennt das Motto für den Klassiker an der Nordschleife: „Wir setzen uns einfach rein und geben Gas.“

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Langstrecke
Veranstaltung 24h Nürburgring
Rennstrecke Nürburgring
Fahrer Thomas Jäger , Martin Ragginger , Marco Wittmann , Nico Müller
Artikelsorte News
Tags AJFFC, bop, nordschleife