Aus Angst vor Defekten: Porsche setzt in Le Mans auf alte Batterie

Um Defekte bei den 24 Stunden von Le Mans möglichst zu vermeiden, wird Porsche in seine 919-Hybrid-Autos Batterien mit der Spezifikation von 2015 einbauen.

Neel Jani, der Führende der Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) sagte am Rande des Testtags in Le Mans, dass diese Entscheidung aus Gründen der Zuverlässigkeit getroffen wurde.

 

„Wir haben die Batterie gewechselt, weil wir ein Problem damit hatten“, sagte Jani gegenüber Motorsport.com. „Wir sind aus Sicherheitsgründen zur 2015er-Batterie zurückgegangen, da die Zuverlässigkeit hier an oberster Stelle steht.“

Bildergalerie: Das traditionelle Foto mit allen Le-Mans-Autos 2016

Als Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans hat Porsche im spanischen Aragon getestet, aber es nütze nichts, das schnellste Auto im Feld zu haben, wenn es nicht ins Ziel kommt, erklärte Jani. „Am Ende reicht es nicht, eine Sekunde schneller zu sein, wenn das Auto nicht durchhält.“

Und: „In diesem Jahr kann jeder gewinnen. Unsere Tests in Aragon waren gut. Aber es gibt keine Garantien, besonders auf dieser Strecke, wo man vorher nicht fahren kann.“

 

Die ersten beiden Saisonrennen der WEC in diesem Jahr hat Audi gewonnen. Der Sieg in Silverstone wurde nachträglich jedoch dem #2 Porsche von Jani zugesprochen, weil die Bodenplatte des Audi nach dem Rennen nicht mehr die geforderten Maße der FIA aufwies.

In Spa wurde der Porsche Zweiter, obwohl die Hybrid-Energie beinahe das gesamte Rennen nicht zur Verfügung stand.

Das Gespräch führte Basile Davoine

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