FIA: Terminkollision zwischen F1 und Le Mans "unmöglich" zu vermeiden

Jean Todt erklärt, warum es dem Automobil-Weltverband (FIA) nicht möglich war, eine Terminkollision zwischen Formel 1 und Le Mans in der Saison 2016 zu verhindern.

„Es ist in jedem Jahr eine immense Herausforderung, den Rennkalender zu erstellen“, sagt der FIA-Präsident.

Todt erklärt: „Es gibt 21 Formel-1-Rennen, zehn Formel-E-Rennen und auch zehn WEC-Rennen. Dazu kommen 14 Läufe zur Rallye-WM. Einen Kalender ohne Terminkollision hinzukriegen, ist schlichtweg nicht möglich.“

Und so kann 2016 kein Formel-1-Pilot beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans antreten.

In diesem Jahr hatte Formel-1-Routinier Nico Hülkenberg bei seinem ersten Le-Mans-Start für Porsche gleich den Sieg eingefahren. In der kommenden Saison verzichtet der Deutsche zugunsten des Formel-1-Rennens in Aserbaidschan auf Le Mans.

„Vielleicht können ein, zwei Fahrer nicht in Le Mans fahren, die es gern tun würden“, sagt Todt. „Für sie tut es mir leid. Leider kriegen wir es nicht besser hin.“

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