Größtes Starterfeld aller Zeiten in Le Mans stellt LMP1-Fahrer vor Probleme

Das 24-Stunden-Rennen in Le Mans wird 2016 erstmals mit 60 statt 56 Fahrzeugen ausgetragen, was Auswirkungen auf den Rennbetrieb und das Überrunden haben wird.

Davon ist Audi-Fahrer Oliver Jarvis überzeugt, wie er im Gespräch mit Motorsport.com erklärt. „Ich denke, die vier zusätzlichen Autos werden sich bemerkbar machen. Denn es gibt in diesem Jahr weniger LMP1-Fahrzeuge. Es kommen also langsamere Autos hinzu.“

Für die Piloten der LMP1-Klasse bedeutet dies, dass sie mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren müssen, um beim Überrunden nicht über die kleineren Klassen zu stolpern.

Doch das hätten die Piloten bereits verinnerlicht: „Unterm Strich weißt du, bei welchen Fahrzeugen du aufpassen musst.“

 

Allerdings habe die reglementsbedingte Reduzierung des LMP1-Topspeeds in diesem Jahr zur Folge, dass sich die Spitzenautos nicht mehr so einfach durch das Feld arbeiten könnten, so Jarvis weiter.

Bildergalerie: 24h Le Mans 2016

„LMP2- und GT-Autos sind beim Topspeed nicht mehr weit weg von der LMP1-Kategorie“, meint der Audi-Fahrer. „Wir haben aber natürlich einen Vorteil, wenn wir mit Hybrid-Power aus den Kurven herausbeschleunigen. Daher sind wir auf der ersten Hälfte der Geraden deutlich schneller.“

In den Fahrerbesprechungen vor Le Mans sei jedoch bereits auf diesen Umstand und mögliche Gefahrenszenarien hingewiesen worden. „Das Thema wurde angesprochen“, sagt Jarvis. „Hoffentlich können wir so Zwischenfälle vermeiden.“

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