Andy Palmer: Aston Martin in Le Mans, solange ich da bin

Deutliches Bekenntnis von Aston Martin zu Le Mans und zur WEC: Solange Andy Palmer das Sagen in Warwickshire hat, wird die Marke in Le Mans starten.

Bislang gilt das Engagement bis 2021: Aston Martin hat sein Programm in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans im März 2017 für vier weitere Jahre festgezurrt. Für Palmer ist das aber nicht genug: Der Aston-Martin-Chef stärkt dem ACO den Rücken und bekennt sich bis zum Ende seiner Amtszeit zum Langstreckenklassiker in Frankreich. Solange er das Sagen hat, wird Aston Martin Racing dem Circuit de la Sarthe erhalten bleiben.

"Ich liebe die GTE-Kategorie", sagt der 54-Jährige dem FIA-Magazin 'Auto'. "Solange ich hier sitze, wird Aston Martin in Le Mans in der GTE-Klasse bleiben. Wir haben Le Mans im letzten Jahr des Lebenszyklus des Vantage gewonnen. Das war unglaublich. Dieses Rennen gehört sicher zu den fünf besten, die ich je gesehen habe. Und man kann sich mit dem Auto identifizieren - es ermutigt einen dazu, es auf der Straße zu fahren." Dies ist ein häufiger Kritikpunkt an den Le-Mans-Prototypen, die derzeit keinerlei optisches Identifikationspotenzial mit der Serie schaffen.

Bildergalerie: Mattias Lauda beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2017

Diese Worte sind auch ein positives Signal für Prodrive, die die Aston-Martin-Fahrzeuge in der GTE-Klasse einsetzen. Neben den 24 Stunden von Le Mans bekennt sich Palmer auch zu weiteren GT-Klassen: "GT3, GT4 und die SP8-Kategorie bei den 24 Stunden am Nürburgring sind eine Selbstverständlichkeit - bis hinunter zum Clubsport, den ich ja selber betreibe."

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