Porsche benennt dritte Le-Mans-Fahrer: Einsatz auch in Portimao

Die Besatzungen für die Manthey-Porsche 911 RSR-19 in der GTE Pro bei den 24 Stunden von Le Mans 2021 stehen fest - Drei Mann auch für die 8h Portimao

Porsche benennt dritte Le-Mans-Fahrer: Einsatz auch in Portimao

Das Porsche-Werksteam wird bei den 24 Stunden von Le Mans 2021 mit den Fahrerpaarungen Gianmaria Bruni/Richard Lietz/Frederic Makowiecki und Kevin Estre/Neel Jani/Michael Christensen in der LMGTE Pro an den Start gehen.

Christensen war von 2017 bis 2020 regulärer Teamkollege von Estre in der WEC, musste aber dieses Jahr den Platz im Porsche 911 RSR-19 für Neel Jani räumen, der aus der Formel E wechselt. Die Verpflichtung des Dänen ist daher keine Überraschung. Er gewann bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 die GTE Pro zusammen mit Estre und Laurens Vanthoor.

"Fred Mako" ist seit 2014 etablierter Porsche-Pilot und in diversen Rennserien zu Hause. Die Paarung Bruni/Lietz/Makowiecki geht 2021 bereits zum vierten Mal unverändert ins Rennen. Sie hat bereits zwei zweite Plätze geholt. Hinzu kommt für Makowiecki ein weiterer zweiter Platz in der GTE Pro im Jahr 2012 für Luxury Racing auf einem Ferrari 458 GTC. Der Klassensieg ist ihm noch nicht geglückt.

Überraschend verkündet das von Manthey-Racing betreute Porsche GT Team auch, dass die dritten Fahrer Makowiecki und Christensen auch bei den 8 Stunden von Portimao am 13. Juni zum Einsatz kommen. Bisher war es üblich, dass auch die 8-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) lediglich mit den zwei Stammfahrern bestritten wurden.

"Für uns ist es enorm wichtig, dass wir in Le Mans zwei Fahrertrios an den Start schicken, die bereits möglichst viele Rennen gemeinsam bestritten haben", erläutert Alexander Stehlig, Einsatzleiter WEC bei Porsche. Das Zusammenspiel der Piloten auf und abseits der Rennstrecken ist für ihn ein wichtiger Faktor einer optimalen Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans.

"Das blinde Verständnis untereinander, das Wissen von den Set-up-Vorlieben der Kollegen und die reibungslose Zusammenarbeit mit den Ingenieuren sind von ganz zentraler Bedeutung", betont Stehlig.

"Beim gemeinsamen Einsatz aller sechs Fahrer beim WEC-Rennen in Portugal erhalten die Abläufe einen weiteren Feinschliff, sodass wir mit einer perfekt eingespielten Crew in Le Mans antreten werden."

Mit Bildmaterial von KAP/Michael Kunkel.

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