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"Völlig absurd" und "illegal": Glickenhaus erneuert deftige IMSA-Kritik

James "Jim" Glickenhaus vs. IMSA, die Nächste: Dass eine Starterlaubnis in der Serie fraglich ist, bezeichnet der US-Amerikaner als "völlig absurd" und "illegal"

Nächste Episode im Streit zwischen der IMSA-Serie und Glickenhaus: Der ehemalige Hollywood-Regisseur und Rennsport-Enthusiast James "Jim" Glickenhaus erneuert seine Kritik an der Meisterschaft. In einem Video-Interview mit dem US-Racing-YouTuber David Land spricht Glickenhaus von einer "absurden" und "illegalen" Position der US-amerikanischen Sportwagen-Rennserie.

Auslöser war ursprünglich die Entscheidung der IMSA, gewisse Fabrikate im Zuge der Konvergenz zwischen LMH- und GTP-(LMDh-)Klasse nicht zuzulassen, falls es sich dabei nicht um Mainstream-Hersteller handelt. Ein Indiz dafür, dass das Hypercar der Amerikaner ausgerechnet in der heimischen Meisterschaft nicht zum Einsatz kommen könnte.

Vor gut einem Jahr schien das Kriegsbeil begraben zu sein. Doch der Streit flammte im Sommer wieder auf, als neue Rahmenbedingungen für einen IMSA-Einsatz festgelegt wurden. Dazu zählt auch eine Stückzahl von 2.500 abgesetzten Fahrzeugen pro Jahr.

Glickenhaus: Die Fans hassen es

"Wir sind offen gesagt der Meinung, dass die Position der IMSA - Wenn wir nicht 2.600 oder 2.700 Autos pro Jahr herstellen, dürfen wir nicht in der IMSA fahren - absurd ist", sagt Glickenhaus jetzt. "Die Fans hassen es. Warum sollten sie uns ausschließen? Aber ehrlich gesagt, ist es illegal. Nach den Kartellgesetzen darf man niemanden aufgrund seiner Größe diskriminieren."

"Dass die IMSA uns aus irgendeinem bizarren Grund ausschließt oder nicht will, dass wir Rennen fahren, ist völlig absurd und offen gesagt illegal", wiederholt Glickenhaus mit Nachdruck. Ganz anders hingegen sei die Sache am Nürburgring und in der WEC gewesen. In der Eifel geht Glickenhaus seit 2011 an den Start.

Inzwischen gehört man längst zum Inventar beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Er erinnert sich an seine Anfänge dort: "Ich ging zu ihnen und sagte: Ich möchte mit einem Auto auftauchen, das eine Rennversion meines Ferrari P4/5 sein wird, und ich sorge dafür, dass sie den Regeln entspricht. Werdet ihr mich fahren lassen?"

Am Nürburgring und in WEC mit offenen Armen empfangen

"Und sie sagten: Ja, natürlich!" Der Rest ist Geschichte: Glickenhaus avancierte zum Publikumsliebling und zählt mit seinen Prototypen zu den größten Gefahren für die GT3-Platzhirsche. "Wir sind jetzt ein großer Teil des Nürburgrings", so Glickenhaus.

"Wir vergeben einen speziellen Pokal für die schnellste Qualifikationszeit. Ich kann mich am Ring keinen Meter bewegen, ohne dass mir jemand ein Bier oder eine Brezel anbietet. Und wir lieben es. Wir werden dieses Jahr wieder dabei sein."

Ähnlich sei es in der Langstrecken-WM, wo man das Team sehr freundlich aufgenommen habe, fährt Glickenhaus fort. "Und wir arbeiten zusammen, um eine faire BoP zu bekommen, sodass man in der WEC faire Rennen sehen kann. Und sie sind ein großartiger Partner, ihre Medienleute sind großartig. Wir fördern uns gegenseitig."

Daher kann Glickenhaus nicht nachvollziehen, warum die IMSA derart stur auf ihrer Position beharrt. "Ich verstehe einfach nicht, warum jemand nicht will, dass wir Rennen fahren", schüttelt er mit dem Kopf. "Was gibt es an diesem Auto nicht zu mögen? Ich weiß es nicht, es ist verrückt." Seit einem Jahr startet das Glickenhaus-Hypercar in der WEC.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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