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Lamborghini-Trofeo Elkhart Lake: Doppelschlag von Mitchell/Amici

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Lamborghini-Trofeo Elkhart Lake: Doppelschlag von Mitchell/Amici
Autor:
04.08.2019, 18:55

Sandy Mitchell und Andrea Amici gewinnen beide Läufe der Lamborghini Super Trofeo North America in Elkhart Lake und schließen zu den Tabellenführern auf

Die Lamborghini Super Trofeo gastierte an diesem Wochenende nicht nur in Asien, sondern auch in Nordamerika. In der Trofeo Asia wurde in Yeongam gefahren, in der Trofeo North America in Elkhart Lake.

Sandy Mitchell und Andrea Amici haben auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake im Huracan mit der Startnummer 1 von Prestige Performance/Wayne Taylor Racing beide Läufe  gewonnen. Damit liegen sie nur noch fünf Punkte hinter den Tabellenführern Corey Lewis und Richard Antinucci zurück.

Fotos: Lamborghini Super Trofeo North America in Elkhart Lake

Am Samstagsrennen profitierten Mitchell/Amici von einem perfekten Boxenstopp-Timinig. Sie legten ihren Pflichtboxenstopp während einer Gelbphase ein und fuhren anschließend zu ihrem ersten Sieg in der Lamborghini Super Trofeo. Auf ihren Premierensieg ließen sie am Sonntag von der Pole-Position sogleich den zweiten folgen.

Mitchell, der am vergangenen Wochenende die Silver-Cup-Wertung bei den 24 Stunden von Spa gewonnen hatte, überzeugte am Sonntag mit einer Reihe schnellster Runden. Den dabei herausgefahrenen Vorsprung konnte Amici komfortabel bis ins Ziel verwalten.

Paolo Ruberti startete am Samstag zunächst von der Pole-Position ins erste der beiden Rennen des Wochenendes. Mit dem Huracan mit der Startnummer 27 von Dream Racing führte er in der Anfangsphase vor Tabellenführer Antinucci im Auto von Change Racing mit der Startnummer 29.

Der von P4 losgefahrene Amici aber ergriff die frühestmögliche Gelegenheit für den Pflichtboxenstopp. Er kam in der Gelbphase, die ausgerufen wurde, als Ruberti im "Carousel" das linke Hinterrad seines Autos verlor.

Die Taktik von Amici sollte sich als goldrichtig herausstellen, denn der nach Rubertis Problem neue Spitzenreiter Antinucci musste die Führung nach seinem eigenen Pflichtboxenstopp, den er elf Minuten vor Schluss einlegte, an Mitchell überlassen.

Mitchell führte daraufhin bis ins Ziel. Das Rennen ging unter Gelb zu Ende, nachdem Bryce Miller im Huracan mit der Startnummer 34 von US RaceTronics im berüchtigten "Kink" auf der Gegengerade der letzten Runde heftig abgeflogen war.

Miller kam beim Crash weitestgehend ohne Blessuren davon, musste am Sonntag aber aufgrund eines verstauchten Knöchels auf einen Start verzichten. Teamkollege Patrick Liddy konnte allerdings fahren, nachdem ihm Ron Attapattu sein Auto mit der Startnummer 24 angeboten hatte.

Mit P2 im Gesamtergebnis des Samstagsrennens holten sich Jacob Eidson und Damon Ockey den Sieg in der Pro-Am-Klasse. Die Am-Klasse wurde von McKay Snow gewonnen, der als Dritter das Podest komplettierte.

Beim Start zum Sonntagsrennen führte Mitchell von der Pole-Position und baute zügig einen Vorsprung auf Rubertis Teamkollege Cedric Sbirrazuoli auf. Derweil fuhr Lewis den Huracan mit der Startnummer 29 der Tabellenführer an Eidson vorbei auf den dritten Rang nach vorn. Doch eine Plastiktüte, die sich im Grill verfangen hatte, führte dazu, dass Eidson beim Anbremsen von Kurve 4 wieder vorbeikam.

An der Spitze baute Mitchell seinen Vorsprung bis zum Boxenstopp auf mehr als acht Sekunden aus. Den Stopp legte er eine Runde nach Sbirrazzuoli und Lewis ein. Im Lager der Startnummer 1 wollte man unbedingt vermeiden, dass man auf die gleiche Weise ausgetrickst wird, wie man es selbst tags zuvor mit der Konkurrenz getan hatte.

Amici kam vor als de facto Führender auf die Piste zurück und blieb souverän. Zwar schrumpfte der Vorsprung von zwölf noch bis auf fünf Sekunden, aber Ruberti konnte nichts mehr ausrichten. In der Schlussphase geriet er unter Druck von Antinucci. Aber der Tabellenführer wurde beim Überrunden aufgehalten, was Ruberti den zweiten Platz hinter Amici sicherte.

Antinucci kam auf P3 ins Ziel und hat damit die Tabellenführung für sich und Lewis verteidigt. Mitchell/Amici liegen aber nur noch fünf Punkte zurück, wenn es in vier Wochen auf dem Virginia International Raceway weitergeht.

Die Am-Klasse wurde am Sonntag in Elkhart Lake von Cameron Cassels vor Samstagssieger Snow und dem 16-jährigen Steven Aghakhani gewonnen. In der Lamborghini-Cup-Wertung setzten sich in den beiden Rennen zunächst Justin Price und schließlich Thomas Lovelady (beide Dream Racing) durch. Price vertrat im Huracan mit der Startnummer 22 des Teams den verletzten Ryan Harwick.

Mit Bildmaterial von Lamborghini Super Trofeo.

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