Clio R3T Alps Trophy: Der Kampf um den Titel dürfte grandios werden

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Clio R3T Alps Trophy: Der Kampf um den Titel dürfte grandios werden
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
Übersetzung: Michael Bieri, Motorsport.com Switzerland
15.03.2019, 10:00

In Abwesenheit des amtierenden Meisters Olivier Courtois, der sich aus der Serie verabschiedet hat, zählt Ismaël Vuistinier zum engeren Kreis der Favoriten für die Saison 2019 der Clio R3T Alps Trophy. Doch die Konkurrenz ist sehr stark.

Das Duo Ismaël Vuistiner/Florine Kummer ist nach dem Titelgewinn 2017 und dem Vize-Titel 2018 mit Sicherheit in der Favoritenrolle um die Nachfolge von Olivier Courtois, der die Trophy im vergangenen Jahr gewonnen hat.

Während sich der erfahrene französische Pilot für die kommende Saison eine neue Herausforderung gesucht hat und die Trophée Clio in seiner Heimat bestreiten wird, strebt das Duo aus dem Kanton Wallis einen weiteren Titel in der Schweiz an.

An Konkurrenz dürfte es ihnen allerdings nicht fehlen, denn die Hauptakteure der vergangenen Saison werden auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein. Angefangen mit Styve Juif und Alex Florenson. Die Franzosen, die mit der Rallye Pays du Gier den ersten Lauf der Saison 2018 gewinnen konnten, agierten in der vergangenen Saison oft auf Augenhöhe mit Vuistiner, trotz der Tatsache, dass die meisten Rallyes Neuland für sie waren. Sie wollen sich in ihrer zweiten Saison möglichst von Beginn weg als ernstzunehmenden Kandidaten auf den Titel etablieren.

Styve Juif, Alex Florenson, Renault Clio RS

Styve Juif, Alex Florenson, Renault Clio RS

Unter den Neueinsteigern in die Trophy befindet sich mit Karl Friedrich Beck ein wahres Schwergewicht. Der 63jährige Deutsche kann immerhin auf mehr als 35 Jahre Erfahrung im Automobilsport zurückblicken. Der Albstädter, der die Rallye du Valais ausgezeichnet kennt, hat er doch immerhin zehn Mal daran teilgenommen, zeigte im vergangenen Jahr bei der Rallye du Mont-Blanc im Clio R3T seinen Speed und lag zwischenzeitlich gar an der Spitze des Klassements. Diese Erfahrung ermutigte ihn, sich zusammen mit seinem Landsmann Hans-Peter Loth für die gesamte Saison einzuschreiben.

Dasselbe gilt für Ricardo Araujo, der im vergangenen Jahr als Gesamtvierter das Schlusspodium nur knapp verpasste und 2019 von daher einen Gang höher schalten will. Der Pilot aus Saxon im Kanton Wallis kann weiterhin auf Audrey Zahlen auf dem Beifahrersitz zählen. Auch Nicolas Lathion, ein weiterer Walliser, der mit seinem Co-Piloten Yannick Schriber im Vorjahr die Meisterschaft als Fünfter abgeschlossen hatte, tritt 2019 erneut an.

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Zu den Neueinsteigern gehört auch Julien Camandona. Der Pilot aus Yens hat sich vor allem in historischen Wettbewerben hervorgetan und wird in dieser Saison zusammen mit Beifahrer Thomas Jacon mit der Clio R3T Alps Trophy eine neue Herausforderung in Angriff nehmen.

Nachdem der Franzose Thibaud Mounard im vergangenen Jahr am Steuer eines Citroën DS3 R3T in seinem Heimatland brilliert hatte, wird er nun in dieser Saison zusammen mit Beifahrer Thierry Marrel die Schweizer Piloten auf ihrem eigenen Terrain herausfordern. Er kann dabei allerdings zumindest bei der Rallye Pays du Gier auf Geländekenntnisse zählen, da er sie im Vorjahr mit dem Citroën bereits bestritten hatte und in seiner Kategorie gar gewinnen konnte.

Mit Tony Ribaudo gibt es einen weiteren Franzosen, der 2019 in der Schweiz Jagd auf Erfolge machen wird, und den man zweifellos auf der Rechnung haben sollte. Der Pilot aus Villaz in Haute-Savoie hat Erfahrung mit dem Citroën C2 R2, dem Peugeot 208 R2 und vor allem im französischen Renault Clio R3 Cup im letzten Jahr. Zusammen mit seinem Co-Piloten Mickaël Viret dürfte er den Stammpiloten in der Serie das Leben ziemlich schwer machen.

Im Verlaufe der Saison werden noch weitere Piloten zum Starterfeld stossen.

 
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