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Marcel Schrötter trotz Startplatz 13: "Weiß, dass im Rennen was gehen kann"

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Marcel Schrötter trotz Startplatz 13: "Weiß, dass im Rennen was gehen kann"
07.03.2020, 18:32

Marcel Schrötter und Tom Lüthi verpassen im Katar-Qualifying die Top 10 - Während der Deutsche Fortschritte erkennt, ist der Routinier aus der Schweiz ratlos

Marcel Schrötter wird das erste Moto2-Rennen 2020 von Startplatz 13 aus in Angriff nehmen. Zunächst musste der einzige Deutsche in der mittleren Klasse auf dem Losail-Circuit in Katar in Q1 antreten. Diese Hürde meisterte Schrötter perfekt. Mit 1:58.422 Minuten stellte er im ersten Qualifying-Abschnitt die Bestzeit auf. In Q2 wurde der Kalex-Pilot dann nicht schneller.

Seine beste Q2-Runde in 1:58.706 Minuten bedeutete den Startplatz in der fünften Reihe. "Der Test am vergangenen Wochenende hat gezeigt, dass diese Klasse wiederum ein gutes Stück schneller geworden ist. Jeder ist brutal schnell", hält Schrötter fest. Schlussendlich fehlten ihm knapp sechs Zehntelsekunden auf die Pole-Zeit von Joe Roberts.

"Es geht hier nur um einige wenige Zehntelsekunden, die entscheidend sind. Doch ich denke, dass unsere Pace sehr konkurrenzfähig ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir in Q1 einen riesengroßen Schritt vorwärts gemacht. Endlich hatte ich wieder ein gutes Gefühl und Vertrauen für das Motorrad, oder andersrum gesagt, ich konnte wieder Dinge machen, genauso wie ich es mir vorstelle."

Q1-Bestzeit macht Hoffnungen

"Irgendwelche Gründe hatten mich zuvor daran gehindert. Diese Session war einfach purer Spaß beim Fahren. Ich war auch sehr zufrieden mit unserer Leistung. Leider hatten wir im zweiten Qualifying ein kleines Problem. Ich konnte wegen Vibrationen am Vorderrad nicht härter pushen. Trotzdem habe ich alles versucht, aber ich war auch mehrmals in Sturzgefahr."

Marcel Schrötter

Trotz des schlechten Startplatzes ist der Deutsche fürs Rennen optimistisch

Foto: IntactGP

"Es ist also ein wenig ärgerlich, weil ich vom Gefühl her noch schneller sein hätte können als meine Zeit von Q1. Diese Runde war außerdem nicht ganz perfekt. Ich denke, es hätte vielleicht sogar für die erste Startreihe gereicht. Für die zweite aber auf jeden Fall", glaubt Schrötter. "Ich bin aber trotz meiner schlechten Startposition zufrieden und für das Rennen optimistisch."

"Alle Fragezeichen, die sich in den Trainings aufgetan haben, sind verflogen. Es konnte nicht sein, dass wir eine Woche später auf gleicher Strecke diesen Speed nicht mehr fahren können. Daher hatten wir die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl. Letztendlich haben wir aber die Kurve doch noch gekratzt und sind heute Abend super vorangekommen."

Deswegen glaubt der Deutsche, dass im Rennen trotz der schwierigen Startposition noch ein gutes Ergebnis möglich sein wird: "Der Ausgang des zweiten Qualifyings ist sicher enttäuschend, weil einiges mehr drinnen gewesen wäre. Insgesamt betrachtet bin ich aber sehr erleichtert, weil ich weiß, dass morgen was gehen kann."

Tom Lüthi findet in Katar kein gutes Gefühl

Größere Sorgenfalten gibt es bei Intact-Teamkollege Tom Lüthi. Der Schweizer konnte sich zwar direkt für Q2 qualifizieren. In dieser Session war er aber als 18. der langsamste Fahrer. "Rein körperlich geht es mir nach den gestrigen Stürzen gut, da ist wirklich alles okay und das hatte auch keine Auswirkung auf das Qualifying heute."

Thomas Lüthi

Bei Dunkelheit läuft es für Tom Lüthi momentan noch nicht rund

Foto: IntactGP

"Wir haben größere Probleme, nur wissen wir noch nicht, was sie hervorruft", sagt Lüthi. "Die Bedingungen sind eben auch sehr verschieden. Am Nachmittag ist es sehr warm, abends eher kalt, aber das ist für alle gleich. Gestern in der letzten, kühleren Session, wo man schneller fährt, hatten wir durch die Stürze nicht allzu viel Streckenzeit."

"Das war sicher kein Vorteil, aber wir können die Probleme, die ich habe, auch nicht gänzlich darauf schieben. Ich habe zurzeit noch keine Erklärung. Ich war gefühlt am Limit mit dem Motorrad. Wir müssen hart arbeiten, aber mein Team ist da dran, die geben wirklich alles, um aus dieser kleinen Krise herauszufinden. Wir müssen erst einmal verstehen, wo das Problem liegt, dann können wir es auch aktiv angehen."

"Man kann die Performance hier auch nicht mit Jerez vergleichen, weil es komplett unterschiedliche Strecken sind, die Gripverhältnisse sind anders. Hier reagiert das Motorrad einfach nicht auf die Veränderungen, die wir vornehmen. Im Qualifying hatten sich die Probleme mit dem Grip schon gebessert, aber ich konnte eben trotzdem nicht schneller fahren."

Mit Bildmaterial von IntactGP.

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