Meilenstein für Kalex: 100 GP-Siege in der Motorrad-Weltmeisterschaft

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Meilenstein für Kalex: 100 GP-Siege in der Motorrad-Weltmeisterschaft
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15.03.2019, 06:32

Kalex bestätigte mit dem Sieg in Katar, warum der Großteil der Moto2 auf die Chassisteile aus Deutschland setzt - Vor dem Triumph-Debüt herrschte Aufregung

Beim Saisonauftakt der Motorrad-WM dominierte Kalex die Moto2-Klasse. Alle Top-10-Piloten setzten auf die Chassisteile aus dem bayrischen Bobingen bei Augsburg. Pons-Pilot Lorenzo Baldassarri stellte mit seinem Sieg für Kalex den 100. Grand-Prix-Erfolg sicher. Insgesamt 97 Mal triumphierte Kalex bisher in der Moto2-WM. Drei Siege fuhr man während der Zeit in der Moto3-WM ein.

In der Saison 2019 konzentriert sich Kalex weiterhin komplett auf die mittlere Kategorie, in der man seit vielen Jahren die Benchmark ist. Im Vorjahr gewann Kalex zum sechsten Mal in Folge die Herstellerwertung. Seit 2013 rüstete Kalex stets den Weltmeister aus. Zudem triumphierte man 2011 mit Stefan Bradl. In der laufenden Saison setzt der Großteil der Moto2 auf die Teile von Kalex, obwohl die Karten auf Grund der neuen Triumph-Motoren neu gemischt wurden.

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Marcel Schrotter, Intact GP

Marcel Schrotter, Intact GP
1/9

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Triumph members

Triumph members
2/9

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Sam Lowes, Gresini Racing

Sam Lowes, Gresini Racing
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Lorenzo Baldassarri, Pons HP40

Lorenzo Baldassarri, Pons HP40
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Lorenzo Baldassarri, Pons HP40

Lorenzo Baldassarri, Pons HP40
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Dominique Aegerter, Forward Racing

Dominique Aegerter, Forward Racing
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Bo Bendsneyder, RW Racing GP

Bo Bendsneyder, RW Racing GP
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Brad Binder, KTM Ajo

Brad Binder, KTM Ajo
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Jorge Martin, KTM Ajo

Jorge Martin, KTM Ajo
9/9

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"Die neue Saison und neue Ära mit den Triumph-Motoren mit dem 100. Sieg zu beginnen ist natürlich großartig und etwas Besonderes", freut sich Kalex-CEO Alex Baumgärtel. "Wir waren stärker angespannt als bei unserem ersten Rennen im Jahr 2010, als wir als Rookies das erste Mal in der Moto2 angetreten waren. Mit dem neuen Triumph-Motor hat jeder Hersteller mit einem weißen Blatt Papier angefangen und die Last, ob man die richtigen Entscheidungen beim Layout der neuen Maschine vor einem Jahr getroffen hat, trägt man bis zum ersten Rennen mit."

"Testergebnisse sind zwar ein Indikator, aber die Gewissheit hat man noch lange nicht. Das erste Rennen war daher erstmal eine große Erleichterung für uns, dass wir in Katar eine gute Gesamtleistung unserer Fahrer und Teams gesehen haben", so Baumgärtel. "Hierbei unser Dank an alle Fahrer und Techniker für die solide Testarbeit in der Vorsaison."

"Es macht uns stolz, dass wir mit einer kleinen und effizienten Truppe, bestehend aus sieben Personen, unsere Leistungsfähigkeit wieder unter Beweis stellen konnten und die Saison stark begonnen haben. 2018 war für uns hart und anstrengend. Wir mussten uns neuen Aufgaben stellen, eigene Tests organisieren (was für uns das erste Mal war), die Triumph-Moto2 entwickeln und durften zeitgleich die aktuelle Moto2-Rennmaschine mit dem Honda-Motor nicht vernachlässigen. Aber das war für alle Wettbewerber gleich", erklärt der Kalex-Verantwortliche.

Alex Baumgärtel

Kalex-CEO Alex Baumgärtel war vor dem Saisonstart angespannt

Beim Saisonstart schwächelte KTM. WM-Mitfavorit Brad Binder wurde nur Zwölfter. "Katar war nicht einfach zu verstehen. Die Streckenbedingungen wechselten massiv von Session zu Session und waren im Nachhinein sehr lehrreich", kommentiert Baumgärtel.

"Es gibt in nahezu allen Bereichen Verbesserungspotential, jeder steht erst am Anfang. Triumph hat einen herausragenden Job gemacht, dieser neue Motor in Kombination mit der Einheitselektronik von Magneti Marelli ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Moto2. Ich glaube, wir werden in Zukunft noch stärkere Rundenzeiten sehen und die Fahrer werden noch besser vorbereitet in die MotoGP aufsteigen können", freut sich der Kalex-CEO.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Moto2
Autor Sebastian Fränzschky
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