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Moto2 Brünn: Bastianini mit Back-to-Back-Sieg, Schrötter auf Platz 15

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Moto2 Brünn: Bastianini mit Back-to-Back-Sieg, Schrötter auf Platz 15
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Enea Bastianini ist auch in Brünn vom Start weg eine Klasse für sich und gewinnt vor Sam Lowes und Joe Roberts - Marcel Schrötter erkämpft sich als 15. einen Punkt

Nach seinem ersten Moto2-Sieg in Jerez 2 hat Enea Bastianini die Konkurrenz auch in Brünn hinter sich gelassen. Der Kalex-Pilot siegte souverän vor seinen Markenkollegen Sam Lowes und Joe Roberts, für den es der erste Podestplatz war.

"Das ist ein Traum, der für mich wahr geworden ist", jubelte Roberts im Parc Ferme über seinen dritten Platz wie einen Sieg. "Das Rennen war nicht einfach. Ein paar Mal ist mir das Vorderrad weggerutscht. Alles in allem habe ich heute viel für die Zukunft gelernt, vor allem, was die Linienwahl der Jungs vor mir angeht."

Und er schob noch nach: "Der nächste Schritt wird jetzt der Sieg sein." Dieser gehörte in Brünn aber Bastianini. "Ich hatte einen exzellenten Start und habe sofort versucht, einen Abstand herauszufahren", erklärt er. "Sam ist dran geblieben, aber ich konnte den Vorsprung kontrollieren. Es war ein schönes Rennen."

Bastianini vom Start weg in Führung

Nach einem Sturz von Simone Corsi mit der MV Agusta im Warm-up ging das Feld dezimiert in das vierte Rennen der Moto2-Saison 2020. Joe Roberts startete von der Pole-Position, wurde aber von Enea Bastianini abgefangen, der sich mit einem Raketenstart an die Spitze setzte, Roberts hielt dahinter Platz zwei.

Als Dritter reihte sich Jorge Martin ein, der von Position sechs in Rennen gegangen war, und gleich in der ersten Runde Roberts angriff. Doch der US-Amerikaner verteidigte sich erfolgreich. Bastianini konnte an der Spitze durch das Geplänkel im Verfolgerfeld bereits eine kleine Lücke von etwa einer Sekunde aufmachen.

Mit Beginn der zweiten von 19 Rennrunden übernahm Sam Lowes Platz zwei von Roberts und versuchte, den Vorsprung von Bastianini zu minimieren. Die Reihenfolge dahinter: Martin, Schrötter, Bezzecchi, Marini, Fernandez, Vierge, Syahrin.

Nagashima macht Plätze gut, Lüthi nicht

Ex-WM-Leader Tetsuta Nagashima konnte in der Anfangsphase von Startplatz 20 einige Plätze gutmachen und fand sich nach zwei Runden bereits auf Rang elf wieder. Für Tom Lüthi ging es hingegen nicht wirklich vorwärts. Von Position 25 gestartet lag der IntactGP-Pilot abgeschlagen auf dem 23. Platz.

Vorne zog sich das Feld langsam, aber sicher auseinander. Bastianini hielt seinen Vorsprung bei rund einer Sekunde recht konstant. Lowes und Roberts kämpften um den Anschluss, dahinter klaffte eine größere Lücke zu Martin, Bezzecchi, Marini und Co.

Weiter hinten im Feld ereignete sich der erste Sturz im Rennen: Kasma Daniel ging in Kurve 20 zu Boden und musste seine Kalex abstellen. Nach fünf Runden hielt Bastianini weiterhin die Führung, Lowes hatte den Vorsprung aber auf sechs Zehntel gedrückt und sich selbst wiederum etwas Luft gegenüber Roberts auf Platz drei verschafft.

Top 3 für Verfolger früh außer Reichweite

Mit Hector Garzo meldete sich in Runde 6 mit einem Sturz der nächste Fahrer ab, während sich an der Spitze ein Duell zwischen Bastianini und Lowes anbahnte, denn Letzterer schloss auf. Sollte er einen Durchmarsch des Italieners wie in Jerez 2 verhindern können? Noch hielt Bastianini seinen Vorsprung bei einer halben Sekunde.

Roberts wiederum befand sich weiter in Schlagdistanz zu Lowes. Er war allerdings, anders als das Führungsduo, mit dem weichen Vorderreifen unterwegs. Wie dieser sich über die Distanz entwickeln würde, blieb abzuwarten. Erst die Hälfte war geschafft.

Die Verfolger konnten das Tempo der Top 3 zu diesem Zeitpunkt nicht mitgehen. Marini hatte sich zwar auf Rang vier vorgekämpft, aber schon drei Sekunden Rückstand. Schrötter war unterdessen bis auf den elften Platz zurückgefallen. Der Deutsche musste sich den Speed-ups von Navarro, Syahrin und Canet geschlagen geben.

Bastianini kann Vorsprung behaupten

Für Stefano Manzi war das Rennen nach elf Runden vorbei. Er schmiss seine MV Agusta in den Kies und damit einen Punkterang weg. Nach der Verletzung von Teamkollege Corsi im Warm-up ging der Hersteller in Brünn somit komplett leer aus.

Mit Anbruch der letzten fünf Runden lag Bastianini weiterhin vorn. Sein Vorsprung auf Lowes hatte sich stabilisiert und wuchs sogar noch an, sodass das erhoffte Duell um den Sieg ausblieb. Bastianini fuhr nach einer fehlerfreien Vorstellung zu einem Back-to-Back-Sieg, Lowes kam zwar noch einmal näher, aber nicht vorbei.

Grund zum Feiern gab es für den Briten trotzdem, denn er schaffte es erstmals seit 2016 auf das Podium. Den ersten Podestplatz überhaupt feierte Roberts, der als Dritter ins Ziel kam, wenn auch mit deutlichem Rückstand (5,5 Sekunden) auf Lowes.

Schrötter erntet auf Platz 15 einen Punkt

Luca Marini beendete das Rennen in Brünn auf Platz vier, gefolgt von Augusto Fernandez, Marco Bezzecchi und Jorge Navarro, der sich als einer von drei Speed-up-Piloten in den Top 10 platzieren konnte. Das gelang hinter Jorge Martin auf Rang acht und Hafizh Syahrin und Aron Canet, die die schnellsten Zehn abrundeten.

Nagashima kam als Elfter ins Ziel und betrieb Schadensbegrenzung, verlor die WM-Führung allerdings an Bastianini. Schrötter fiel am Ende noch auf Platz 15 zurück und sammelte immerhin noch einen Punkt. Nach der Armpump-Op gingen dem Deutschen über die volle Renndistanz in der Schlussphase womöglich die Kräfte aus.

Schrötters Teamkollege Lüthi konnte sich noch auf Platz 17 verbessern, seine Vorstellung in Brünn blieb aber mehr als enttäuschend. Auf den Rennsieger verlor der Schweizer im Ziel 24,4 Sekunden, umgerechnet also mehr als eine Sekunde pro Runde.

Dominique Aegerter, der in Brünn die NTS-Maschine von Jesko Raffin übernahm, wurde bei seinem Moto2-Comeback 21. Insgesamt 25 kamen ins Ziel. Neben den gestürzten Daniel, Garzo und Manzi sah auch Jake Dixon die Zielflagge nicht.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Moto2
Event Brünn
Subevent Rennen
Autor Juliane Ziegengeist