Moto2-Rookie Philipp Öttl ratlos: "Wir scheinen festzustecken"

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Moto2-Rookie Philipp Öttl ratlos:
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04.03.2019, 09:50

Den letzten Moto2-Test vor dem Saisonauftakt in Katar hat Klassenneuling Philipp Öttl mit großem Rückstand abgeschlossen - Umstellung schwerer als gedacht

Wenige Tage vor dem Saisonauftakt der Motorrad-WM 2019 in Katar liegt noch viel Arbeit vor Philipp Öttl. Nachdem der Deutsche von der Moto3 in die Moto2 aufgestiegen ist, hat er in der größeren Klasse und mit dem neuen Motorrad noch seine liebe Not. Den letzten Test der Vorsaison beendete der KTM-Pilot auf Platz 29. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:01.337 Minuten fehlten ihm knapp drei Sekunden auf Spitzenreiter Sam Lowes (Kalex).

"Das einzig Positive an diesem Tag war, dass wir unsere Rundenzeiten konstant fahren konnten", resümierte Öttl ernüchtert. Der Rookie bestreitet seine erste Saison in der mittleren Klasse im Tech3-KTM-Team, das in den vergangenen Jahren immer mit eigenem Chassis an den Start ging, nun aber mit KTM zusammenarbeitet. Insofern müssen sich alle erst aufeinander einspielen. Das macht auch die Arbeit mit den neuen Fahrern nicht leichter.

Denn neben Öttl ist auch Teamkollege Marco Bezzecchi neu in der Moto2. Er landete nach drei Testtagen in Katar auf Platz 28 und damit nur einen Rang vor Öttl. Sein Rückstand betrug aber immerhin 0,416 Sekunden. Dennoch versucht der Deutsche, das Positive zu sehen: "Ich habe einige Dinge an meinem Motorrad ausprobiert, wie z.B. die Hinterradbremse in den Rechtskurven, was einige Zeit in Anspruch nimmt, um sich daran zu gewöhnen."

"Ich denke, es wird mir helfen, sobald ich es unter Kontrolle habe", erklärt er weiter. Mit den gefahrenen Zeiten ist der Moto2-Rookie aber alles andere als zufrieden. "Ich wollte meine Rundenzeit verkürzen und ich dachte, es wäre möglich, aber irgendwie scheinen wir ein wenig festzustecken", rätselt er über die Gründe für seine fehlende Pace. Schließlich waren nur drei Fahrer langsamer als er und sein Teamkollege Bezzecchi.

Auch nach 156 Runden, die Öttl von Freitag bis Sonntag in Katar zurücklegte, war der Deutsche etwas ratlos. "Wir konnten Erkenntnisse für meinen Fahrstil gewinnen und änderten die Position der Fußraste, was gut war, aber insgesamt fehlt es an einer Verbesserung der Rundenzeit. Im Moment kann ich nicht viel mehr dazu sagen", so Öttl. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für sein erstes Moto2-Rennen in weniger als einer Woche.

Mit Bildmaterial von Red Bull KTM Tech3.

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Rennserie Moto2
Autor Juliane Ziegengeist
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