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Schweizer in Sepang: Aegerter erkämpft einen WM-Punkt, Raffin lernt für 2020

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Schweizer in Sepang: Aegerter erkämpft einen WM-Punkt, Raffin lernt für 2020
Autor:
05.11.2019, 07:50

Dominique Aegerter kassiert beim finalen Überseerennen als 15. einen WM-Zähler für MV Agusta - Jesko Raffin kommt als 20. ins Ziel und sammelt Erkenntnisse für NTS

Intact-Pilot Tom Lüthi war beim Malaysia-Grand-Prix der mit Abstand bestplatzierte Schweizer. Doch auch für Landsmann Dominique Aegerter hat sich das finale Überseerennen gelohnt, denn als 15. kassierte der Moto2-Laufsieger immerhin einen Punkt für MV Agusta. Jesko Raffin ging in Sepang leer aus, konnte aber für die kommende Saison wichtige Erfahrungen sammeln, die NTS näher an die etablierten Hersteller bringen sollen.

"Dieses Rennen war mega anstrengend", hält Aegerter fest. "Die schwüle Hitze war kaum auszuhalten. Hinzu kam noch die Hitze, die der Motor abgeben hat. Es waren daher brutale 18 Runden. Doch ich denke, dass allen anderen Fahrer wegen dieser Bedingungen mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten."

"Ich hatte einen sehr guten Start und konnte mich gleich bis knapp außerhalb der Top 15 nach vorne bringen. Ab der Hälfte des Rennens machte mir allerdings die Hitze mehr zu schaffen, als ich mit dem Motorrad zu kämpfen hatte. Ich konnte einfach nicht härter pushen, weil ich kaum noch atmen konnte. Das ist ein bisschen schade, weil heute der zwölfte Platz in Reichweite lag", bedauert Aegerter, der nur 1,6 Sekunden hinter Nicolo Bulega ins Ziel kam, der Zwölfter wurde.

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Dominique Aegerter, Forward Racing

Dominique Aegerter, Forward Racing
1/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Dominique Aegerter, Forward Racing

Dominique Aegerter, Forward Racing
2/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Dominique Aegerter, Forward Racing

Dominique Aegerter, Forward Racing
3/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jesko Raffin, Intact GP

Jesko Raffin, Intact GP
4/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Dominique Aegerter, Forward Racing

Dominique Aegerter, Forward Racing
5/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jesko Raffin, Intact GP

Jesko Raffin, Intact GP
6/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jesko Raffin, Intact GP

Jesko Raffin, Intact GP
7/7

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

"Auf der anderen Seite haben wir von Ausfällen ein wenig profitiert. Viele Fahrer sind über das Vorderrad gestürzt. Ich selbst hatte ebenfalls einige Momente, wo ich beinahe die Front verloren hätte. Aber ich konnte jede Situation gut meistern. Das Positive ist, dass wir einen Punkt geholt haben", freut sich der MV-Agusta-Pilot. "Punkte sind natürlich immer die Vorgabe."

"Wir müssen aber unsere Qualifying-Performance deutlich verbessern. Wenn wir weiter vorne starten würden, wäre diese Aufgabe einfacher zu erledigen", bemerkt Aegerter, der von Position 24 ins Rennen startete. "Als nächstes muss ich mit diesem Motorrad härter ans Limit gehen. Danke an das Team, sie haben wieder fantastische Arbeit geleistet. Nach dieser langen Reise freue ich mich aber jetzt auf zu Hause und meine Familie wieder zu sehen."

Jesko Raffin lernt wichtige Lektionen für 2020

Jesko Raffin stand im Grid auf Position 16, konnte diese Platzierung aber im Rennen nicht halten. "Leider hat der Renntag mit einem Sturz im Warm-up begonnen. Es war aber nichts Schlimmes. Wir waren zum ersten Mal an diesem Wochenende mit vollem Tank auf der Strecke. Ich sollte mich an das geänderte Fahrverhalten gewöhnen. Dabei habe ich aber schnell gemerkt, wo das Limit war. Die Sache war aber gleich wieder vergessen", schildert der Schweizer.

Jesko Raffin

Jesko Raffin wechselt in Valencia wieder zur MotoE-Maschine

Foto: LAT

"Mein Rennen hat dann mit einem guten Start begonnen und ich habe auch gleich versucht, aggressiv zu fahren. Das hat bis zu einem gewissen Punkt auch gut funktioniert. Doch wir waren von Anfang an nicht so konkurrenzfähig wie am Samstag. Es war uns allerdings schon nach dem starken Qualifying klar, dass wir hinsichtlich des Rhythmus mit den anderen Herstellern noch nicht auf gleicher Höhe sind. Im Endeffekt waren die 18 Runden für die Zukunft dennoch sehr wertvoll", erklärt Raffin.

"Es gibt zudem viele positive Aspekte, die wir von diesen vier Rennen mitnehmen müssen. Ende des Monats beginnt schon die Vorbereitung für nächstes Jahr", so Raffin. Doch zuerst muss er die MotoE-Saison in Valencia zu Ende bringen: "Im Moment freue ich mich aber schon auf das finale MotoE-Rennen mit dem Intact-Team in Valencia. Zuvor möchte ich RW Racing für alles danken, was sie in den letzten Wochen für mich getan haben. Die Zusammenarbeit hat mir viel Spass gemacht und ich denke, wir sind bereits gut eingespielt."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Moto2
Event Sepang
Autor Sebastian Fränzschky