Vorgezogenes Saisonende und verspätetes MotoGP-Testdebüt von Tom Lüthi

Die Fussverletzung zwingt den Vizeweltmeister zum Startverzicht auf das Moto2-Finale in Valencia. Der Berner wird erst im Januar wieder auf die Piste zurückkehren...

Der horrende Sturz von Tom Lüthi im Qualifying zum GP von Malaysia am vergangenen Wochenende hat nun weitreichende Folgen. Der gebrochene Fussknöchel erfordert eine gewisse Schonzeit, was für ihn den Verzicht auf die Teilnahme am WM-Finale in Valencia bedeutet.

Vor dem vorletzten Rennen auf dem Sepang Circuit hatte der 31-jährige Berner zumindest noch mathematische Chancen auf den Titel. Weil er von den Ärzten als nicht fit genug bezeichnet worden war, verflog diese letzte Hoffnung, Franco Morbidelli doch noch vom ersten Platz zu verstossen.

Die genaue Untersuchung in der Heimat ergab, dass das Startverbot berechtigt war. Der Vizeweltmeister muss sich am 1. November in Spital von Münsingen einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Danach benötigt Lüthi rund sechs Wochen Rekonvaleszenz, um wieder vollständig zu genesen. Das WM-Finale vom 13. November in Valencia wird er also aus der Ferne verfolgen müssen. 

 

Und leider nicht nur das: Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird Lüthi auch die ersten MotoGP-Testfahrten mit der Honda aus dem Team Marc VDS verpassen. Ganz im Gegenteil zu seinem bisherigen Moto2-Rivalen und künftigen Teamkollegen Franco Morbidelli.

Die erste Gelegenheit, sein neues Arbeitsgerät kennenzulernen, wird sich im Januar bieten – bei den Testfahrten in Sepang. Also an jener Stätte, die für ihn das vorzeitige Saisonende einläutete, beginnt für den erfolgreichsten Schweizer Motorrad-Rennfahrer der Gegenwart ein neuer Karriereabschnitt...

 
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Über diesen Artikel
Rennserien Moto2 , MotoGP
Fahrer Thomas Luthi
Teams Marc VDS Racing , Technomag Racing Interwetten
Artikelsorte News
Tags moto 2, schweiz, thomas luthi