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WM-Leader Alex Marquez verrät, welche Gegner er am stärksten einschätzt

Als Gesamtführender ging Moto2-Pilot Alex Marquez in die Sommerpause - Uns hat er verraten, wer seine stärksten WM-Gegner sind und ob er sich selbst Druck macht

WM-Leader Alex Marquez verrät, welche Gegner er am stärksten einschätzt

An der Spitze der Moto2-Gesamtwertung geht es zur Hälfte der Saison denkbar eng zu. Alex Marquez führt mit 136 Punkten vor Tom Lüthi, der auf 128 Zähler kommt. Auf Platz drei folgt Augusto Fernandez mit 102 Punkten. Lorenzo Baldassarri, der die WM durch seine drei Siege in Katar, Argentinien und Jerez lange anführte, rangiert nunmehr nur noch auf Rang vier (97).

Er ist punktgleich mit Jorge Navarro und Marcel Schrötter. Auf die Konkurrenz und seine Titelchancen angesprochen, verrät Marquez im Gespräch mit 'Motorsport.com': "Zunächst einmal freue ich mich darüber, mittendrin zu sein nach den zwei Nullern. Das ist sehr positiv." Dass er in Jerez und Assen leer ausging, war vor allem Pech, weil er unverschuldet in durch andere ausgelöste Rennunfälle verwickelt wurde.

"Was die WM-Gegner angeht, sehe ich in diesem Moment vor allem zwei: Das sind Tom Lüthi, weil er immer da ist und ruhig bleibt, und Augusto Fernandez", schätzt Marquez die Lage ein. "Ich denke, er ist ein wirklich guter Fahrer, geht clever vor und kann unter gewissen Umständen sehr schnell sein. Er wird sicher stark sein." Auch Fernandez hatte Pech, verletzte sich in Argentinien und musste daraufhin pausieren.

Laut Marquez erst ab frühestens Österreich klares Bild

"Dann haben wir noch Navarro, Baldassarri, Marini und Binder", analysiert Marquez seine Gegner weiter. "Sie sind etwas weiter zurück, aber in diesem Jahr wechselt das recht häufig und es kann noch so viel passieren. Sie werden im Kampf mit Sicherheit noch eine Rolle spielen. Wir müssen also wirklich clever sein, die Rennen gut zu Ende bringen und Punkte mitnehmen."

 

Ohnehin glaubt der aktuelle WM-Leader, "dass wir erst in Österreich mehr oder weniger sehen werden, wo die Konkurrenten stehen und wie unsere Chancen sind". Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass Marquez' Aussichten auf den Moto2-Titel wohl noch nie größer waren als in dieser Saison. Bedeutet das mehr Druck oder Motivation für den 23-Jährigen? "Auf jeden Fall Motivation", betont er.

"Es macht so viel Spaß, jedes Wochenende an neue Rennstrecken zu kommen und zu wissen, dass man in der Lage ist, um den Sieg mitzukämpfen. Und dieser Sieg zählt für die Meisterschaft. Die Leute, die hierher kommen und sich sagen, ok, vielleicht schaffe ich es in die Top 10, haben keinen Druck, aber... schön ist es auch nicht. Wir arbeiten zu Hause ja daran zu gewinnen. Das ist doch das Schönste daran."

Viele Lieblingsstrecken in der zweiten Moto2-Saisonhälfte

Natürlich ergebe sich daraus immer eine Mischung aus Druck und Motivation, "aber da muss man die richtige Balance finden". Und das scheint Marquez in seinem fünften Moto2-Jahr gelungen zu sein. Gepaart mit Fortschritten am Bike und einer neuen Mentalität im Team fühlt er sich so wohl, dass selbst auf Angststrecken wie dem Sachsenring zuletzt ein Sieg möglich war. Im Vorjahr reichte es hier nur zu Platz 13.

"Wir befinden uns in einer anderen Dynamik als im vergangenen Jahr", hält Marquez fest. "Aber wir müssen clever und motiviert bleiben. Meine Lieblingsstrecke ist Brünn. Dort war ich im Vorjahr schnell, habe aber einen Fehler gemacht, weil ich unbedingt gewinnen wollte. In der zweiten Hälfte gibt es mehr Strecken, die ich mag, als in der ersten Hälfte. Aber wie gesagt, wir müssen cool bleiben. Das ist das Wichtigste."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Moto2
Autor Juliane Ziegengeist