Moto3 Argentinien: Pole-Setter Masia feiert ersten Sieg in engem Rennen

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Moto3 Argentinien: Pole-Setter Masia feiert ersten Sieg in engem Rennen
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31.03.2019, 15:51

Erste Pole, erster Sieg: Für KTM-Pilot Jaume Masia hätte das Moto3-Wochenende in Argentinien nicht besser laufen können - Binder und Arbolino auf dem Podium

Nach seiner ersten Pole-Position am Samstag hat sich KTM-Pilot Jaume Masia beim Großen Preis von Argentinien auch seinen ersten Sieg in der Moto3 gesichert und brach im Parc Ferme vor Freude in Tränen aus. In einem extrem engen Rennen setzte sich der Spanier gegen Darryn Binder (KTM) und Tony Arbolino durch, der als Dritter bester Honda-Pilot wurde.

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Von den drei Schnellsten aus dem Qualifying erwischte Aron Canet den besten Start und bog als Führender in die erste Kurve ein. Dahinter ordneten sich Niccolo Antonelli und Masia ein. Arbolino konnte seinen dritten Startplatz nicht umsetzen und verlor auf der ersten Runde sechs Positionen. Früh zu Ende war das Rennen für Prüstel-Pilot Filip Salac, der mit seiner KTM in der zweiten Runde zu Boden ging.

Nur wenige Runden später stürzte auch sein Teamkollege Jakub Kornfeil an gleicher Stelle, konnte seine Fahrt jedoch fortsetzen. Vorne blieb das Feld eng zusammen, keiner konnte sich absetzen und auch die Führung wechselte mehrfach zwischen Canet, Antonelli und Masia. Als schließlich Lokalmatador Gabriel Rodrigo die Spitze übernahm, wurden die argentinischen Fans auf den Tribünen kurz laut.

Ständige Führungswechsel an der Spitze

Allerdings wechselte die Führung nur Momente später schon wieder. Noch immer fuhren 20 Piloten dicht aufgefädelt in einer großen Gruppe, ständig kam es zu engen Windschattenduellen. Weiter hinten stürzten Can Öncü und Kazuki Masaki (beide KTM) unabhängig voneinander in Kurve eins, konnten das Rennen aber wieder aufnehmen. Auch der zu Beginn gestürzte Salac jagte dem Feld indes wieder hinterher.

Bei noch zehn zu fahrenden Runden hatte sich die Spitzengruppe noch immer nicht sortiert. Es kam zum Kontakt zwischen Alonso Lopez, John McPhee und Katar-Sieger Kaito Toba. McPhee hatte sich verbremst und die Konkurrenz mitgerissen. Lopez musste sein Rennen daraufhin aufgeben, doch auch die Hoffnungen der beiden anderen auf einen Podestplatz waren damit begraben, ob sie weiterfahren konnten.

 

Während die Rennleitung ankündigte, den Vorfall nach dem Rennen untersuchen zu wollen, ging es an der Spitze weiter unruhig zu. Noch immer hatte sich niemand entscheidend absetzen können. Arbolino ging zwar als Führender in die letzten fünf Runden, dahinter befanden sich mit Canet, Rodrigo, Binder sowie Marcos Ramirez, Ayumu Sasaki und Lorenzo Dalla Porta gleich mehrere Piloten in Schlagdistanz.

Lokalheld Rodrigo mit unglücklichem Ende

Die Gruppe blieb weiter eng zusammen. Damit lief es auf eine Entscheidung in der letzten Runde hinaus, in die Dalla Porta als Erster einbog, nach einer Berührung mit Binder aber einige Plätze einbüßte. Es blieb nicht der einzige Kontakt auf den letzten Kilometern, zum Glück kam aber niemand zu Sturz. Letztlich konnte sich Pole-Setter Masia am besten positionieren und überquerte die Ziellinie knapp vor Binder und Arbolino.

Antonelli verpasste einen Podestplatz um 0,091 Sekunden und wurde Vierter vor Sasaki und Rodrigo, der sich im Kampf ums Podest fast am Hinterrad von Binder aufhängte und daraufhin auf Rang sechs zurückfiel. Dalla Porta, Dennis Foggia, Ramirez und Toba komplettierten die Top 10, wobei der Japaner nach seinem Sturz eine sagenhafte Aufholjagd startete und noch Zehnter wurde.

Den letzten WM-Punkt holte Raul Fernandez auf 15. Für Romano Fenati verlief das Rennen in Argentinien enttäuschend. Der Italiener wurde nur Sechzehnter. In der WM hält Toba nach zwei Saisonrennen die Führung mit 31 Punkten vor Dalla Porta mit 29 Zählern. Masia hat einen großen Sprung nach vorn gemacht und kommt nunmehr auf 25 Punkte. Der nächste Grand Prix findet am 14. April in Austin (USA) statt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Subevent Rennen
Autor Juliane Ziegengeist
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