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Moto3 Australien 2019: Ramirez sichert sich erste Karriere-Pole vor Canet

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Moto3 Australien 2019: Ramirez sichert sich erste Karriere-Pole vor Canet
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26.10.2019, 03:05

Marcos Ramirez feiert auf Phillip Island seine Premieren-Pole in der Moto3 - Wechselhaftes Wetter und Massencrash in Q1 überschatten das Qualifying

Marcos Ramirez ist im Moto3-Qualifying von Australien zur ersten Pole-Position seiner Karriere gestürmt. Der Honda-Pilot setzte sich auf seiner letzten fliegenden Runde mit einer Bestzeit von 1:38.976 Minuten durch. Knapp zwei Zehntel dahinter sicherte sich Aron Canet (KTM) Startplatz zwei. Dritter wurde Albert Arenas (ebenfalls KTM).

Wechselhaftes Wetter bestimmte das Qualifying auf Phillip Island. Auf Slicks gestartet, zog sich der Himmel über den 18 Moto2-Piloten in Q2 auch schon wieder zu und Regen setzte ein. Es galt also, auf den ersten Runden richtig Gas zu geben, um sich stark zu platzieren, bevor die Bedingungen sich weiter verschlechterten.

Tatsächlich aber wechselte die Führung bis zum Ende der 15-minütigen Session mehrfach. Auch im letzten Umlauf blitzten bei vielen Fahrern noch rote Sektorenbestzeiten auf. Den besten Schlussspurt zeigte schließlich Honda-Pilot Ramirez, der sich damit fünf Plätze vor Leopard-Teamkollege und WM-Leader Lorenzo Dalla Porta auf Rang sechs klassierte.

Er teilt sich die zweite Startreihe mit seinen Honda-Markenkollegen John McPhee und Kaito Toba, die das Qualifying auf den Plätzen vier und fünf beendeten. KTM-Pilot Andrea Migno wurde Sechster, gefolgt von Romano Fenati (Honda) und Celestino Vietti (KTM). Dessen Sky-Racing-Teamkollege Dennis Foggia komplettierte die Top 10.

Enttäuschend verlief das Qualifying für Can Öncü (KTM), Jaume Masia (KTM) und Tony Arbolino (Honda), die sich alle über Q1 für die zweite Session qualifiziert hatten. Doch für Öncü und Masia endete diese mit Stürzen, während Arbolino offenbar der Sprit ausging.

In Q1 kämpften zuvor 17 Fahrer um den nachträglichen Einzug in die nächste Runde und wurden mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Denn bereits zum Start der ersten Qualifying-Session begann es in einigen Streckenabschnitten zu regnen. Viele versuchten deshalb, früh eine schnelle Zeit zu setzen - für den Fall, dass der Regen zunimmt.

Doch dazu kam es vorerst nicht, denn in Kurve 4 gingen zu Beginn der Session gleich mehrere Fahrer auf einmal zu Boden. Grund dafür war offenbar Öl auf der Strecke, das Wildcard-Starter Yanni Shaw auf der Strecke verteilt hatte. Die Session wurde daraufhin mit der roten Flagge unterbrochen, um den Zustand der Strecke zu checken und zu reinigen.

Erst nach gut 20 Minuten wurde die Session wieder freigegeben, allerdings war der Regen in der Zwischenzeit stärker geworden. Zum Restart hatte er zwar wieder nachgelassen, die Strecke aber war nass, weshalb sich die Moto3-Piloten für Regenreifen entschieden.

Wie schwierig die Bedingungen waren, zeigten zwei frühe Stürze von Alonso Lopez (Honda) und Darryn Binder (KTM). Auch der Rest tat sich schwer, die ersten Rundenzeiten lagen noch deutlich unter denen im Regentraining am Freitag. Doch mit jeder Runde tasteten sich die Fahrer näher ans Limit. Das beste Tempo zeigte zunächst Tom Booth-Amos (KTM).

Er musste aber zittern, denn mit Öncü, Arbolino und Maisa verdrängten ihn im Schlussspurt gleich drei Fahrer auf einmal. Mit Platz vier schaffte Booth-Amos den nachträglichen Q2-Einzug aber trotzdem. Jakub Kornfeil (KTM) scheiterte als Fünfter hingegen knapp. Wegen einer Strafe aus Japan muss er zudem zusätzliche neun Plätze weiter hinten starten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Moto3
Event Phillip Island
Subevent Q2
Autor Juliane Ziegengeist