Dominique Aegerter beim Debüt in der MotoE auf dem Podest

Der Schweizer zeigte in Jerez ein starkes Wochenende und beendete sein erstes Rennen in der Elektro-Rennserie auf dem dritten Platz.

Dominique Aegerter beim Debüt in der MotoE auf dem Podest

Nachdem er die ersten freien Trainings dominiert hatte,  konnte er sich im Qualifying mit der drittbesten Zeit einen Platz in der ersten Startreihe sichern.

Allerdings konnte er die vielversprechende Ausgangslage nicht wunschgemäss umsetzen. Er verpatzte den Start und fiel zurück ins hart umkämpfte Mittelfeld, von wo aus er eine starke Aufholjagd zeigte. In der Schlussphase des Rennens konnte er das Tempo noch erhöhen, überholte nacheinander Aljandro Medina und Lukas Tulovic und übernahm damit die dritte Position, die er bis ins Ziel verteidigen konnte.

Dominique Aegerter, Intact GP

Dominique Aegerter, Intact GP

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Damit fuhr er gleich bei seinem ersten Rennen in der MotoE aufs Podest – im direkten Windschatten des Zweitplatzierten Matteo Ferrari und mit nur 3,2 Sekunden Rückstand auf den Sieger Eric Granado.

"Bei einer so kurzen Renndistanz, die wegen der Hitze sogar um eine Runde von sechs auf sieben verringert wurde, war es wirklich nicht einfach, wieder nach vorne zu kommen", erklärte Aegerter. "Überholen ist auch deshalb schwierig, weil alle Fahrer das gleiche Motorrad haben. Aber ich konnte vor der Ziellinie noch vier Fahrer überholen, und schlussendlich reichte es gar für einen Podestplatz."

"Für das erste Rennen ist es wirklich nicht schlecht. Wir können zufrieden sein und nun zuversichtlich ins nächste Rennen gehen."

"Ich bin unglaublich glücklich, dass die Rennsaison endlich begonnen hat", fuhr der 29-jährige Berner fort. "Ich möchte allen danken, die dies möglich gemacht haben. Dazu gehören natürlich mein gesamtes Team und alle Sponsoren, die dieses Projekt trotz der schwierigen Zeiten unterstützen.“

Dominique Aegerter spricht auch die besondere Atmosphäre der ersten Veranstaltung an, die durch die durch die Coronavirus-Krise auferlegten Maßnahmen entstanden war. "Es war eine seltsame Atmosphäre, wir vermissen die Fans auf der Tribüne", sagte er. "Ich konnte keine Schweizer Fahne mit der Nummer 77 darauf sehen. Es ist schwierig, aber ich hoffe, es hat den Fans Spaß gemacht, mir im Fernsehen zu folgen und mir die Daumen zu drücken.“

Der nächste der MotoE findet am kommenden Wochenende erneut in Jerez statt, allerdings unter der Bezeichnung "Grand Prix von Andalusien".

 

 

 

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