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E-Pole auf dem Sachsenring: Niki Tuuli bei MotoE-Premiere auf Pole-Position

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E-Pole auf dem Sachsenring: Niki Tuuli bei MotoE-Premiere auf Pole-Position
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06.07.2019, 14:55

Der Finne Niki Tuuli erobert die Pole-Position für das erste MotoE-Rennen - Große Zeitabstände im Feld der 18 Fahrer - Zwei kassieren die schwarze Flagge

Der Finne Niki Tuuli wird das erste MotoE-Rennen der Geschichte vom besten Startplatz aus in Angriff nehmen. In der E-Pole auf dem Sachsenring (Deutschland) fuhr Tuuli 1:27.456 Minuten. Mit dieser Fabelrunde war der Ajo-Pilot deutlich schneller als die Konkurrenz, denn Hector Garzo (Tech 3) und Eric Granado (Avintia) hatten als Zweiter und Dritter fast acht Zehntelsekunden Rückstand.

Das Format der E-Pole unterscheidet sich grundsätzlich von den drei Grand-Prix-Klassen, denn es gibt ein Einzelzeitfahren. Die Reihenfolge wird in den beiden Freien Trainings am Freitag festgelegt. Der langsamste Fahrer des kombinierten Gesamtergebnisses wird als Erster auf die Strecke geschickt, der Schnellste fährt als Letzter seine Runde. Jeder Fahrer dreht eine Aufwärmrunde, eine fliegende Runde und eine Auslaufrunde.

Große Zeitabstände im Feld

So wie in den Grand-Prix-Klassen werden sich in der Startaufstellung je drei Fahrer pro Reihe aufstellen. Mike di Meglio (Marc VDS) führt als Vierter Reihe zwei an. Neben dem ehemaligen 125er-Weltmeister werden sich Xavier Simeon (Avintia) und Matteo Ferrari (Gresini) aufstellen. Aprilia-Testfahrer Bradley Smith (One Energy Racing) qualifizierte sich als Siebter und Ex-MotoGP-Weltmeister Sete Gibernau, der im Pons-Team ein Renncomeback gibt, landete auf Platz 13.

 

Zwei Fahrer kassierten die schwarze Flagge, weil sie den vorgeschriebenen Ablauf missachtet haben. Maria Herrera (Angel-Nieto-Team) eröffnete die E-Pole, aber sie hatte die Boxengasse zu früh verlassen und wurde deshalb disqualifiziert. Später bekam auch der Schweizer Jesko Raffin die schwarze Flagge gezeigt. Der Fahrer vom Intact-Team hatte die Boxengasse zu spät verlasen. Es gibt ein bestimmtes Zeitfenster, wann ein Fahrer hinausfahren muss.

Insgesamt gehen 18 Fahrer in der neuen MotoE an den Start. Die erste E-Pole der Geschichte lieferte auch erste aussagekräftige Vergleichsdaten zu den Grand-Prix-Klassen. Mit 1:27,4 Minuten hätte sich Tuuli im Mittelfeld der Moto3-Klasse qualifiziert. Bemerkenswert waren in der E-Pole auch die relativ großen Abstände im Feld, denn der zehntplatzierte Mattia Cassadei (SIC58) hatte schon zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Tuuli.

Das erste MotoE-Rennen über acht Runden geht am Sonntag vor den drei Grand-Prix-Klassen um 10:00 Uhr über die Bühne.

Mit Bildmaterial von motogp.com.

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Rennserie MotoE
Event Sachsenring
Autor Gerald Dirnbeck