46 Karat Gold: Die MotoGP-Karriere von Valentino Rossi

Im Detail: Die Karriere von "The Doctor" Valentino Rossi in der Königsklasse der Motorrad-Weltmeisterschaft mit allen Höhen und Tiefen!

46 Karat Gold: Die MotoGP-Karriere von Valentino Rossi

2000: Debüt in der Königsklasse

2000: Debüt in der Königsklasse
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Nach je 2 Jahren in der 125er- und der 250er-Klasse, die er jeweils im 2. Jahr als Weltmeister abschließt, steigt Valentino Rossi zur Saison 2000 in die Königsklasse der Motorrad-WM auf. In der 500er-Klasse beginnt Rossi auf der gelben NSR500 des Honda-Satellitenteams Nastro Azzurro. Beim seinem 500er-Debüt, dem Grand Prix von Südafrika in Welkom, holt er sich den 5. Startplatz, fällt im Rennen aber mit Sturz aus.

Der 1. Sieg in der Königsklasse

Der 1. Sieg in der Königsklasse
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Seinen 1. Sieg in der 500er-Klasse erringt Rossi schon bei seinem 9. Rennen, dem Grand Prix von Großbritannien in Donington. Seine Debütsaison in der Königsklasse schließt der Italiener nach 2 Saisonsiegen auf Anhieb als Vize-Champion hinter Kenny Roberts Jr. (Suzuki) ab.

2001: 500er-Weltmeister mit Satelliten-Bike

2001: 500er-Weltmeister mit Satelliten-Bike
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

In der Saison 2001 holt Rossi zum ganz großen Schlag aus. Mit 11 Saisonsiegen wird er auf der Nastro-Azzurro-Honda überlegen Weltmeister vor Max Biaggi auf der Werks-Yamaha. Damit schafft Rossi Historisches: Er ist der 1. Fahrer eines Satellitenteams, der den Titel in der Königsklasse gewinnt.

2002: Neue Ära MotoGP und Aufstieg ins Honda-Werksteam

2002: Neue Ära MotoGP und Aufstieg ins Honda-Werksteam
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Zur Saison 2002 wird die 500er-Klasse von der MotoGP-Klasse abgelöst. Die Motoren haben 990 statt 500 Kubikzentimeter Hubraum und sind Viertakter statt Zweitakter. Rossis charakteristische Startnummer 46 prangt ab sofort auf einer Honda RC211V und erstrahlt in Gelb. Im Verlauf seiner Karriere macht der Italiener das Gelb sprichwörtlich zu Gold, denn mit dem Aufstieg vom Satellitenteam Nastro Azzurro Honda in das von Repsol gesponserte Honda-Werksteam nimmt Rossis Dominanz erst so richtig ihren Anfang.

WM-Kampf gegen Max Biaggi

WM-Kampf gegen Max Biaggi
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Rossis schärfster Rivale in der MotoGP-Saison 2002 ist wie schon in der letzten 500er-Saison Landsmann Max Biaggi. Dieser fährt erneut für das von Marlboro gesponserte Yamaha-Werksteam, hat mit 2 Saisonsiegen aber deutlich das Nachsehen gegenüber Rossi.

Gute Stimmung fällt schwer

Gute Stimmung fällt schwer
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Wie schon 2001, so gewinnt Rossi im Saisonverlauf 2002 abermals 11 Mal. Biaggi wird wie hier in Mugello viermal 2. hinter seinem Erzrivalen. Dass sich die beiden dabei keines Blickes würdigen ist eher die Regel als die Ausnahme...

Gute Stimmung ist nicht unmöglich

Gute Stimmung ist nicht unmöglich
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Indes können die Fans von Max Biaggi und Valentino Rossi durchaus miteinander, wie hier beim Grand Prix von Tschechien 2002 in Brno.

Sieg Nummer 46

Sieg Nummer 46
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Der 7. von 11 Saisonsiegen 2002 ist für Rossi Sieg Nummer 46 seiner Karriere. Diesen erzielt er beim Grand Prix von Großbritannien in Donington, wo er 2 Jahre zuvor seinen 1. Sieg in der Königsklasse eingefahren hatte.

Titel Nummer 4 in 1. MotoGP-Saison

Titel Nummer 4 in 1. MotoGP-Saison
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Foto: : Richard Sloop

Am Saisonende 2002 hat Rossi satte 140 Punkte Vorsprung auf Biaggi und krönt sich überlegen zum 1. Weltmeister in der Geschichte der MotoGP-Klasse. Damit hat er es in der 125er-, der 250er, der 500er- und der MotoGP-Klasse zum WM-Titel gebracht.

2003: Sete Gibernau erwächst zum stärksten Gegner

2003: Sete Gibernau erwächst zum stärksten Gegner
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Foto: : Richard Sloop

Zur Saison 2003 wechselt Max Biaggi von Yamaha ins Honda-Satellitenteam von Sito Pons. Doch es ist ein anderer Honda-Satellitenpilot, der zum größten Gegner von Valentino Rossi avanciert und damit dessen neuer Rivale wird: der Spanier Sete Gibernau, der für Gresini-Honda fährt. Gibernau holt 4 Saisonsiege und wird mit 80 Punkten Rückstand auf den neunmaligen Saisonsieger Rossi Vize-Champion vor Biaggi.

Titel Nummer 5 und Abschied von Honda

Titel Nummer 5 und Abschied von Honda
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Foto: : Richard Sloop

Für Rossi markiert die Saison 2003 den 3. WM-Titel in Folge und den 5. insgesamt in seiner Karriere. Beim Saisonfinale in Valencia tritt er mit einer Speziallackierung an seiner Honda an. Grund: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wechselt nun auch "The Doctor" die Fronten.

2004: Sieg beim 1. Start für Yamaha

2004: Sieg beim 1. Start für Yamaha
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Ab 2004 greift Rossi in den Lenker einer Yamaha M1, die im Verlauf der kommenden Jahre zu seinem Lieblingsmotorrad wird. Es ist Liebe auf den 1. Blick, denn bei seinem Yamaha-Debüt, dem Grand Prix von Südafrika in Welkom, ringt Rossi nach hartem Kampf seinen Erzrivalen Max Biaggi nieder und siegt auf Anhieb. Doch wie schon 2003 ist nicht Biaggi auf der von Camel gesponserten Pons-Honda, sondern Sete Gibernau auf der von Telefonica Movistar gesponserten Gresini-Honda der größte Gegner Rossis im Titelkampf.

Harte Bandagen im Titelkampf

Harte Bandagen im Titelkampf
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Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Mit 4 Siegen für Gibernau im Vergleich zu 9 Siegen für Rossi ist die Saison 2004 auf dem Papier ein Abziehbild der Saison 2003. Doch der Titelkampf wird mit deutlich härteren Bandagen ausgetragen. Im Zuge der Startplatzaffäre von Katar müssen Rossi und Biaggi im Oktober in Doha von ganz hinten starten, weil ihre Teams am Abend vor dem Rennen die im Qualifying herausgefahrenen Startplätze sauber gekehrt hatten. Bei seiner Aufholjagd im Rennen stürzt Rossi, während Titelkonkurrent Gibernau den Sieg einfährt.

"Che Spettacolo": Titel Nummer 6

"Che Spettacolo": Titel Nummer 6
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Doch nur 2 Wochen nach dem Grand Prix von Katar krönt sich Rossi beim Grand Prix von Australien auf Phillip Island erneut zum Weltmeister. "Che Spettacolo" steht auf seinem WM-T-Shirt geschrieben. "Welch ein Spektakel", in dem sich Rossi letztlich gegenüber Gibernau durchsetzte.

Weltmeister auch mit Yamaha

Weltmeister auch mit Yamaha
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Foto: : Gauloises Fortuna Racing

So ist Rossi nach 2 WM-Titeln im Honda-Werksteam auf Anhieb auch im Yamaha-Werksteam Champion. Zusammen mit dem 500er-Titel von 2001 ist es Rossis 4. WM-Titel in Folge in der Königsklasse – und noch lange nicht der letzte.

Titeljubel mit Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso

Titeljubel mit Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso
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Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Übrigens: In den kleinen Klassen gehen die WM-Titel 2004 an Dani Pedrosa (250er-Klasse) und an Andrea Dovizioso (125er-Klasse). Diese beiden Fahrer werden Rossi wenig später in der Königsklasse MotoGP Gesellschaft leisten. Doch bis es soweit ist, ...

2005: Sete Gibernau muss einstecken

2005: Sete Gibernau muss einstecken
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Foto: : Gauloises Fortuna Racing

... kämpft weiterhin Sete Gibernau auf seiner Gresini-Honda verbissen gegen die Vormachtstellung von Rossi auf der Yamaha. Beim Saisonauftakt 2005, dem Grand Prix von Spanien in Jerez, kommt es im Kampf um den Sieg in der letzten Kurve der letzten Runde zur denkwürdigen Kollision. Rossi setzt sich knallhart durch und gewinnt. Gibernau muss einen weiten Bogen fahren und feiert statt eines Heimsieges wieder einmal nur den 2. Platz. Ein Sieg gelingt dem Spanier 2005 nicht.

Marco Melandri wird zum Verfolger Nummer 1

Marco Melandri wird zum Verfolger Nummer 1
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Foto: : Gresini Racing

So ist es im weiteren Verlauf der Saison nicht Gibernau, sondern dessen Gresini-Teamkollege Marco Melandri, der Rossi am nächsten kommt. Zwar krönt sich Rossi mit 11 Saisonsiegen, darunter im Regen von Donington, einmal mehr vorzeitig zum Weltmeister, doch Melandri gewinnt die letzten beiden Saisonrennen.

Titel Nummer 7 und Vorgeschmack auf 2006

Titel Nummer 7 und Vorgeschmack auf 2006
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Foto: : Gresini Racing

Mit seinen Siegen in Istanbul und Valencia sichert sich Melandri als Honda-Satellitenfahrer den Vize-WM-Titel 2005 hinter Rossi und vor Honda-Werkspilot Nicky Hayden. Der US-Amerikaner wiederum wird in der folgenden Saison Rossis stärkster Gegner sein.

2006: Neue Farben für "The Doctor"

2006: Neue Farben für "The Doctor"
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Foto: : Camel Media Service

Für Rossi beginnt die Saison 2006 zunächst einmal in neuen Farben. Das Yamaha-Werksteam hat über den Winter die Zigarettenmarke Gauloises gegen die aus derselben Branche kommende Marke Camel getauscht. Die M1 von Rossi erstrahlt demzufolge ebenso in Gelb wie ....

Gelbsucht bei Yamaha

Gelbsucht bei Yamaha
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Foto: : Camel Media Service

... die M1 von Rossis Teamkollege Colin Edwards. Bei der offiziellen Teamvorstellung im Frühjahr 2006 sind es nicht nur die beiden Motorräder, die sich strahlend in Gelb präsentieren.

WM-Kampf gegen Nicky Hayden

WM-Kampf gegen Nicky Hayden
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Foto: : Repsol Media

Auf der Strecke wird die Saison 2006 von Rossi und Hayden bestimmt. Während der Italiener im Sattel seiner gelben Yamaha mit 5 Siegen einen Großteil seiner Punkte einfährt, punktet Hayden über die Konstanz. Der Honda-Pilot gewinnt 2 Rennen und fährt 8 weitere Male auf das Podest.

Höhen und Tiefen

Höhen und Tiefen
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Foto: : Camel Media Service

Für Rossi schlagen indes nicht nur 5 Siege, unter anderem auf dem Sachsenring, sondern auch 3 Ausfälle zu Buche. Dennoch kommt der Italiener als WM-Spitzenreiter zum Saisonfinale nach Valencia, weil Hayden beim vorletzten Saisonrennen in Estoril vom eigenen Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt wird und die WM-Führung damit verliert.

Erste Niederlage im Titelkampf seit 2000

Erste Niederlage im Titelkampf seit 2000
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Beim Finale in Valencia stellt sich der Großteil des Publikums bereits auf eine weitere Rossi-Party ein. Doch es kommt anders. "The Doctor" geht in der Anfangsphase des Rennens zu Boden und kommt, nachdem er sich wieder aufgerappelt hat, nur als 13. ins Ziel. Hayden wird 3. und schafft es damit im letzten Moment, doch noch Weltmeister zu werden. Der US-Amerikaner ist damit auch der erste Fahrer seit Landsmann Kenny Roberts Jr. 6 Jahre zuvor, dem es gelingt, Rossi im Titelkampf zu bezwingen.

2007: Schon wieder ein neuer Hauptsponsor bei Yamaha

2007: Schon wieder ein neuer Hauptsponsor bei Yamaha
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Die Saison 2007 beginnt für Rossi wieder einmal in neuen Farben – und sie wird in einer weiteren Niederlage im WM-Kampf enden. Das Yamaha-Werksteam und Hauptsponsor Camel gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Nachfolger der Zigarettenmarke ist der Automobilhersteller FIAT. Die beiden M1 von Rossi und Colin Edwards kommen in Blau/Weiß daher.

800er-Ära: Casey Stoner übernimmt das Kommando

800er-Ära: Casey Stoner übernimmt das Kommando
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Foto: : Ducati Corse

Auf der Strecke ist es von Beginn an Ducati-Neuzugang Casey Stoner, der das Zepter in die Hand nimmt. Gegen die Kombination Stoner-Ducati-Bridgestone tut sich Rossi im 1. Jahr der 800er-Ära mit seiner Michelin-bereiften Yamaha wiederholt schwer. Während Stoner 10 Saisonsiege holt, darunter gleich beim Auftaktrennen in Doha, das 2007 noch bei Tageslicht ausgetragen wird, ...

Ein Herz für die heimischen Fans

Ein Herz für die heimischen Fans
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Foto: : Yamaha Motor Racing

... schafft Rossi "nur" 4 Saisonsiege, darunter bei seinem Heim-Grand-Prix in Mugello, den er wie so oft mit einem besonderen Helmdesign bestreitet.

Denkbar knapp vorbei am Vize-WM-Titel

Denkbar knapp vorbei am Vize-WM-Titel
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Als am Saisonende 2007 abgerechnet wird, ist Ducati-Pilot Stoner bereits seit 3 Rennen Weltmeister. Rossi muss sich in der WM-Tabelle gar nur mit dem 3. Platz begnügen, weil er beim Finale in Valencia punktelos bleibt. Honda-Pilot Dani Pedrosa, der das Rennen gewinnt, fängt den Yamaha-Piloten um einen Punkt ab. Doch Rossi schöpft nach 2 verlorenen Titelschlachten nur noch mehr Motivation für einen erneuten Angriff auf die Krone.

2008: Jorge Lorenzo als neuer Teamkollege

2008: Jorge Lorenzo als neuer Teamkollege
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Foto: : Yamaha Motor Racing

2008 bekommt Rossi bei Yamaha einen neuen Teamkollegen. Statt Routinier Colin Edwards ist es der frischgebackene 250er-Weltmeister Jorge Lorenzo, der fortan die andere M1 im Werksteam fährt. Und der Spanier startet furios. In seinen ersten 3 MotoGP-Qualifyings fährt Lorenzo jeweils auf die Pole-Position. Das 3. Saisonrennen, den Grand Prix von Portugal in Estoril, beendet er als Sieger. Doch auch Rossi wird noch in die Siegerstraße einbiegen.

90 Siege wie Angel Nieto

90 Siege wie Angel Nieto
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Und wie: Rossis Sieg beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans ist über alle Klassen gerechnet der 90. seiner Karriere in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Damit zieht der Italiener mit Angel Nieto gleich. Der Spanier wiederum lässt es sich nicht nehmen, Rossi nach dem Sieg persönlich zurück an die Box zu chauffieren.

Casey Stoner verliert den Anschluss

Casey Stoner verliert den Anschluss
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Foto: : Bridgestone Corporation

Im Kampf um den Titel 2008 ist es nicht Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo, sondern Titelverteidiger Casey Stoner auf der Ducati, der Rossi am kräftigsten einheizt. Beim denkwürdigen Grand Prix der USA in Laguna Seca setzt sich Rossi ausgerechnet im berühmten Corkscrew durch und kauft Stoner im Titelkampf den Schneid ab. Während der Yamaha-Star damit eine Serie von 5 Siegen in Folge einläutet, triumphiert Stoner im weiteren Saisonverlauf erst dann noch 2 Mal, als Rossi bereits Champion ist.

"Scusate il ritardo": Titel Nummer 8

"Scusate il ritardo": Titel Nummer 8
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Foto: : Ducati Corse

Den Titel fixiert Rossi mit seinem Sieg beim Grand Prix von Japan in Motegi. Und wieder hat der Publikumsliebling einen passenden Spruch auf dem T-Shirt parat. "Scusate il ritardo" – "Entschuldigt die Verspätung", lässt er die Fans wissen, nachdem Titel Nummer 8 "erst" 3 Jahre nach Titel Nummer 7 zustande gekommen ist.

Titeljubel mit Marco Simoncelli und Mike di Meglio

Titeljubel mit Marco Simoncelli und Mike di Meglio
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Neben MotoGP-Champion Rossi freuen sich im Jahr 2008 dessen Landsmann und guter Kumpel Marco Simoncelli sowie der Franzose Mike di Meglio über einen Titelgewinn. Simoncelli ist Champion der 250er-Klasse. Di Meglio hat in der 125er-Klasse die Oberhand behalten. Während Simoncelli und di Meglio im kommenden Jahr in der 250er-Klasse gegeneinander fahren, ...

2009: Enge Duelle im Yamaha-Team

2009: Enge Duelle im Yamaha-Team
34/92

Foto: : Yamaha Motor Racing

... heißt es für Rossi in der Saison 2009 auf ein Neues im Kampf um den MotoGP-Titel. Schärfster Rivale ist der eigene Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo, der in seiner 2. Saison in der Königsklasse konstanter auftritt als es in seiner sturzbehafteten Premierensaison 2008 der Fall war. Rossi und Lorenzo liefern sich einige packende Duelle.

Die große Show von Barcelona

Die große Show von Barcelona
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Das Duell, welches die Massen elektrisiert, führen Rossi und Lorenzo beim Grand Prix von Katalonien in Barcelona vor. In der Schlussphase des Rennens wechseln sich die beiden Yamaha-Piloten an der Spitze des Feldes ab. Lorenzo hat den Heimsieg bereits zum Greifen nah, als Rossi ihm diesen mit einem Überraschungsangriff in der letzten Kurve der letzten Runde doch noch entreißt. So gibt es statt eines Sieges für die Startnummer 99 den 99. Sieg für den Fahrer mit der Startnummer 46.

Der 100. Sieg

Der 100. Sieg
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Die 100 macht Rossi direkt beim darauffolgenden Rennen, der Dutch TT in Assen, voll. Wie so oft hat sich der Italiener gemeinsam mit seinem Fanclub auch für diesen Anlass etwas Besonderes einfallen lassen. Auf der Auslaufrunde posiert Rossi neben einem riesigen Transparent, auf dem die Zahl 100 neben 99 Fotos seiner bisherigen Siege zu sehen ist.

Zwangspause für Casey Stoner

Zwangspause für Casey Stoner
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Foto: : Bridgestone Corporation

Lorenzo, der sich bei Rossis 99. Sieg denkbar knapp geschlagen geben musste, bleibt dem Italiener im Titelkampf aber auf den Fersen. Dies liegt nicht zuletzt daran, weil Ducati-Pilot Casey Stoner im Sommer 3 Rennen verpasst. Wie sich später herausstellt, leidet der Australier an einer Laktose-Intoleranz. Mit Platz 2 und 2 Siegen in den 3 Rennen nach seinem Comeback meldet sich Stoner eindrucksvoll zurück, doch ...

Jorge Lorenzo mit Fehlern im Titelkampf

Jorge Lorenzo mit Fehlern im Titelkampf
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Foto: : Yamaha Motor Racing

... in den Titelkampf zwischen Rossi und Lorenzo kann der Ducati-Pilot nicht mehr eingreifen. Einen vorentscheidenden Rückschlag erleidet derweil Lorenzo, als er beim Grand Prix von Tschechien in Brno auf der Verfolgung von Rossi stürzt. Der wiederum fährt bei diesem Rennen den 5. seiner 6 Saisonsiege ein.

"Gallina vecchia fa buon brodo": Titel Nummer 9

"Gallina vecchia fa buon brodo": Titel Nummer 9
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Foto: : Hazrin Yeob Men Shah

Beim vorletzten Saisonrennen, dem Grand Prix von Malaysia in Sepang, wird Rossi 3. und setzt sich damit zum 9. Mal in seiner Karriere die WM-Krone auf. Der passende Spruch auf dem WM-T-Shirt darf natürlich auch diesmal nicht fehlen: "Gallina vecchia fa buon brodo" – "Altes Huhn bringt gute Suppe". Nach Titelgewinn Nummer 9 – in der Königsklasse ist es Nummer 7 und in der MotoGP-Ära Nummer 6 – wird es für Rossi jedoch zunehmend schwierig.

2010: Verheißungsvoller Saisonstart

2010: Verheißungsvoller Saisonstart
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Die Saison 2010 beginnt Rossi zunächst furios mit Sieg beim Saisonauftakt in Doha, auf den er bei den beiden folgenden Rennen in Jerez und Le Mans 2 weitere Podestplätze folgen lässt. Doch dann geschieht das Unglück.

Beinbruch in Mugello

Beinbruch in Mugello
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Im Freien Training zu seinem Heim-Grand-Prix in Mugello stürzt Rossi schwer. In der Biondetti-Schikane steigt er per Highsider von seiner Yamaha ab und krümmt sich anschließend schmerzverzerrt im Kiesbett. Die niederschmetternde Diagnose für "The Doctor" und seine riesige Fangemeinde: gebrochenes rechtes Schienbein. Damit ist die Saison für Rossi zwar nicht gelaufen, aber inklusive Mugello verpasst er 4 Rennen.

"Torno subito": Aufmunterung für die Fans

"Torno subito": Aufmunterung für die Fans
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Doch selbst in dieser Zeit hält Rossi seine Fans mit lockeren T-Shirt-Sprüchen bei Laune. Beim Grand Prix von Großbritannien in Donington, dem Rennen nach Mugello, lässt er über ein in der Yamaha-Box aufgehängtes und von ihm signiertes T-Shirt ausrichten: "Torno subito" – "Ich komme gleich wieder".

Platz 4 beim Comeback

Platz 4 beim Comeback
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Foto: : Bridgestone Corporation

Nur 6 Wochen nach dem Beinbruch von Mugello gibt Rossi beim Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring sein umjubeltes Comeback. Dieses krönt der Yamaha-Pilot beinahe mit einem Podestplatz. Im Kampf um Platz 3 muss er sich um weniger als eine halbe Sekunde gegenüber Ducati-Pilot Casey Stoner geschlagen geben.

Erneutes denkwürdiges Duell gegen Jorge Lorenzo

Erneutes denkwürdiges Duell gegen Jorge Lorenzo
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Foto: : Bridgestone Corporation

Im weiteren Saisonverlauf findet Rossi den Weg zurück auf das Podest. Beim Grand Prix von Japan in Motegi liefert er sich ähnlich wie in Barcelona 2009 ein sehenswertes Duell mit Teamkollege Jorge Lorenzo. Diesmal geht es nicht um den Sieg, sondern um Platz 3. Rossi setzt sich nach mehreren Positionswechseln auf engstem Raum durch und bewirkt damit auch, dass sein um den WM-Titel kämpfender Teamkollege 3 Punkte weniger einstreicht. Das Verhältnis Rossi/Lorenzo ist zu dieser Zeit nicht vom allergrößten Respekt geprägt. In der Yamaha-Box gab es zwischenzeitlich eine Trennwand...

Der erste Sieg nach Verletzungspause

Der erste Sieg nach Verletzungspause
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Foto: : Bridgestone Corporation

Nur eine Woche nach Motegi meldet sich Rossi endgültig in der Weltspitze zurück. Er gewinnt den Grand Prix von Malaysia in Sepang und feiert damit 4 Monate nach dem Beinbruch von Mugello wieder einen Sieg. Derweil stellt Teamkollege Lorenzo mit Platz 3 seinen 1. WM-Titel in der Königsklasse sicher.

"Bye Bye Baby": Abschied von Yamaha

"Bye Bye Baby": Abschied von Yamaha
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Foto: : Yamaha Motor Racing

Als die Saison 2010 in Valencia zu Ende geht, ist Lorenzo vor Landsmann Dani Pedrosa (Honda) Weltmeister. Derweil nimmt Rossi (Platz 3 im Rennen und in der WM) nach 7 Jahren Abschied von seiner geliebten Yamaha M1. Das Ganze passiert abermals mit einem besonderen T-Shirt. Auf der Vorderseite prangt der Spruch "Bye Bye Baby". Auf der Rückseite ist die Szene illustriert, wie Rossi in Welkom 2004 vor seiner M1 niederkniete, unmittelbar nachdem er im 1. Rennen mit ihr auf Anhieb zum Sieg gefahren war.

2011: Das Abenteuer Ducati

2011: Das Abenteuer Ducati
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Foto: : Ducati Corse

Die Saison 2011 steht für Rossi im Zeichen eines neuen Abenteuers. Nach 7 Jahren Yamaha dockt der Italiener beim Ducati-Werksteam an und hofft, auch mit dem italienischen Bike über kurz oder lang Siege einfahren zu können. Teamkollege ist Nicky Hayden, der bereits in seiner eigenen Rookie-Saison 2003 bei Honda Rossis Teamkollege war. Im Gegensatz zu den Yamaha-Jahren 2008 bis 2010 an der Seite von Jorge Lorenzo ist Rossis Zusammenarbeit mit Hayden von gegenseitigem Respekt, ja sogar Freundschaft, geprägt. Ähnlich gut wie mit Hayden kam "The Doctor" in der Zeit vor Lorenzo mit seinem damaligen Yamaha-Teamkollegen Colin Edwards aus.

Die GP11 ist keine M1

Die GP11 ist keine M1
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Foto: : Ducati Corse

Was die Freundschaft zum Motorrad betrifft, tut sich Rossi bei Ducati allerdings schwer – von Liebe ganz zu schweigen. Mit der Desmosedici GP11 kommt der Superstar der MotoGP-Szene nicht zurecht. Das im Gegensatz zur Yamaha aus Karbon gefertigte Chassis ist zu steif. Im Sattel der GP11 vermisst Rossi die Agilität seiner geliebten M1 von Beginn an.

Einziger Podestplatz 2011

Einziger Podestplatz 2011
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Foto: : Ducati Corse

Hoffnungsschimmer in einer für Rossis Verhältnisse ansonsten desolaten Saison 2011 ist der 3. Platz beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans. Es bleibt der einzige Podestplatz in der 1. Ducati-Saison des Italieners. Statt weiterer Erfolgserlebnisse ...

Frust auch bei Crewchief Jeremy Burgess

Frust auch bei Crewchief Jeremy Burgess
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Foto: : Bridgestone Corporation

... gibt es bei Rossi und seinem angestammten Crewchief Jeremy Burgess wiederholt lange Gesichter. Burgess hat Rossis Wechsel von Yamaha zu Ducati ebenso mitgemacht wie 7 Jahre zuvor den Wechsel von Honda zu Yamaha. Aus der Kombination Rossi/Ducati kann aber auch der Australier keine siegfähige machen.

Nichts zu holen in Rot

Nichts zu holen in Rot
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Foto: : Ducati Corse

So sehr sich Rossi in der Saison 2011 auch ins Zeug legt: Abgesehen vom 3. Platz in Le Mans fährt er nur 4 weitere Male in die Top 5. Die Saison beendet er schließlich auf Gesamtplatz 7.

Keine Chance gegen Casey Stoner

Keine Chance gegen Casey Stoner
52/92

Foto: : Repsol Media

Derweil wird Rossis Ducati-Vorgänger Casey Stoner in seiner 1. Saison im Honda-Werksteam mit 10 Saisonsiegen überlegen Weltmeister. Der Australier hat damit nicht nur den ersten, sondern auch den letzten WM-Titel der 800er-Ära gewonnen.

Die Tragödie von Sepang

Die Tragödie von Sepang
53/92

Foto: : Team Gresini

Doch für Rossi ist 2011 nicht nur sportlich ein schlimmes Jahr. Der Tiefpunkt ist der 23. Oktober, der Tag des Grand Prix von Malaysia in Sepang. Rossis langjähriger Kumpel Marco Simoncelli lässt auf der Strecke sein Leben. Rossi war in den Todessturz ebenso verwickelt wie Colin Edwards. Beide hatten nicht die geringste Chance auszuweichen, nachdem Simoncelli mitsamt seiner Gresini-Honda infolge eines Slides in Kurve 11 quer über die Strecke rutschte. Das Rennen wird abgebrochen und nicht gewertet.

Helmdesign für Marco Simoncelli

Helmdesign für Marco Simoncelli
54/92

Foto: : Ducati Corse

2 Wochen nach der Tragödie von Sepang rollt der MotoGP-Zirkus wieder. In Valencia wird das Saisonfinale 2011 ausgetragen. Rossi ehrt seinen ums Leben gekommenen Kumpel und Landsmann Marco Simoncelli mit einem besonderen Helmdesign, das eine Kombination aus seinem eigenen "Elements"-Helmdesign und dem Design von Simoncellis Helm ist.

2012: Beginn der 1.000er-Ära und neuer Versuch mit Ducati

2012: Beginn der 1.000er-Ära und neuer Versuch mit Ducati
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Foto: : Ducati Corse

Die MotoGP-Saison 2012 markiert die Öffnung des Hubraums von 800 auf 1.000 Kubikzentimeter. Für Rossi ist es die 2. Saison als Ducati-Pilot. Mit der Desmosedici GP12 läuft es für den Italiener allerdings nur unwesentlich besser als mit dem Vorgängermodell GP11. Beim Auftaktrennen wird Rossi unter dem Flutlicht des Grand Prix von Katar in Doha abgeschlagener 10.

Platz 2 im Regen von Le Mans

Platz 2 im Regen von Le Mans
56/92

Foto: : Bridgestone Corporation

Immerhin: Den Sprung aufs Podest schafft Rossi 2012 einmal häufiger als 2011. Der 1. von 2 Podestplätzen seiner 2. Ducati-Saison gelingt im Regen von Le Mans. Hinter Jorge Lorenzo und vor Titelverteidiger Casey Stoner, der 3 Tage zuvor seinen Rücktritt zum Saisonende verkündet hat, holt Rossi Platz 2.

Platz 2 vor der Haustür

Platz 2 vor der Haustür
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Foto: : Bridgestone Corporation

Der 2. Podestplatz in Rossis Saison 2012 gelingt direkt vor seiner eigenen Haustür. Beim Grand Prix von San Marino in Misano bringt der im weniger als 20 Kilometer entfernten Tavullia wohnhafte Ducati-Pilot Platz 2 hinter Lorenzo und vor Alvaro Bautista buchstäblich nach Hause. Bautista hat bei Gresini-Honda die Nachfolge des verunglückten Marco Simoncelli angetreten. Wenige Wochen vor dem Rennen wurde der Kurs in "Misano World Circuit Marco Simoncelli" umbenannt. Cattolica, wo Simoncelli wohnte, liegt sogar noch näher an Misano als Rossis Wohnort Tavullia.

Schatten vergangener Tage

Schatten vergangener Tage
58/92

Foto: : Ducati Corse

Was Rossis sportliche Performance in der Saison 2012 betrifft, so ist diese abgesehen von den beiden 2. Plätzen in Le Mans und Misano ernüchternd. Der siebenmalige Weltmeister der Königsklasse ist auf der Ducati nur noch ein Schatten seiner selbst.

Abschied von Ducati

Abschied von Ducati
59/92

Foto: : Ducati Corse

Während sich Rossis Ex-Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo seinen 2. WM-Titel holt und Casey Stoner seine letzte Saison als Gesamtdritter hinter Honda-Teamkollege Dani Pedrosa abschließt, beendet Rossi die Saison 2012 ein Jahr nach WM-Rang 7 diesmal auf WM-Rang 6. So hatte er sich das Abenteuer Ducati 2 Jahre zuvor nicht vorgestellt. Und so bildet Valencia wie schon in den Jahren 2003 und 2010 abermals die Bühne für einen Abschied Rossis von einer Marke.

2013: Rückkehr zu Yamaha

2013: Rückkehr zu Yamaha
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Foto: : Yamaha MotoGP

Für die Saison 2013 hat Rossi seine alte Liebe, die Yamaha M1, wiedergefunden. Im japanischen Werksteam ist er wie schon in den Jahren 2008 bis 2010 Teamkollege von Jorge Lorenzo. Doch im Unterschied zu Episode 1 ...

Plötzlich läuft es mit Jorge Lorenzo

Plötzlich läuft es mit Jorge Lorenzo
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Foto: : Yamaha MotoGP

... ist das Verhältnis der beiden Yamaha-Teamkollegen in Episode 2 längst nicht mehr so frostig. Beim Saisonauftakt 2013 in Doha gibt es einen Doppelerfolg. Lorenzo siegt vor Rossi und im Parc Fermé gibt es ein doppeltes Grinsen mitsamt Umarmung.

Wieder Spaß am Fahren

Wieder Spaß am Fahren
62/92

Foto: : Yamaha MotoGP

Nach 2 Jahren des Frusts bei Ducati hat Rossi im Zuge seiner Rückkehr zu Yamaha den Spaß am Fahren wiedergefunden und zeigt dies deutlich. Nach dem 2. Platz beim Saisonauftakt in Doha verpasst der Italiener zwar bei den 5 folgenden Rennen den Sprung auf das Podest, doch ...

Durststrecke nach 44 Rennen ohne Sieg zu Ende

Durststrecke nach 44 Rennen ohne Sieg zu Ende
63/92

Foto: : Yamaha MotoGP

... Saisonrennen Nummer 7 sieht Rossis Rückkehr auf die Siegerstraße. Bei der Dutch TT in Assen feiert er seinen ersten Sieg seit Sepang 2010. Eine 44 Rennen dauernde Durststrecke für Rossi und seine riesige Legion "Gelbkappen" geht damit zu Ende.

Marc Marquez rüttelt gewaltig am Thron

Marc Marquez rüttelt gewaltig am Thron
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Foto: : Repsol Media

In den WM-Kampf kann Rossi 2013 trotzdem nicht ernsthaft eingreifen. Marc Marquez, der neue Superstar der Szene, beginnt seine Karriere in der Königsklasse furios. Mit seiner Werks-Honda kommt der junge Spanier nicht nur äußerst spektakulär, sondern vor allem auch schnell daher. Rossi hat mehr als nur einmal das Nachsehen. Im Corkscrew von Laguna Seca wird der Altmeister von Marquez auf die gleiche Weise düpiert wie es Rossi selbst 5 Jahre zuvor mit Casey Stoner getan hatte. Marquez feiert als MotoGP-Rookie 6 Saisonsiege und krönt sich auf Anhieb zum Champion.

Was war nochmal 2011 und 2012?

Was war nochmal 2011 und 2012?
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Foto: : Yamaha MotoGP

Rossi beendet eine konstante erste Saison nach der Rückkehr zu Yamaha auf Platz 4 der Gesamtwertung. Neben dem Sieg in Assen holt "The Doctor" 5 weitere Podestplätze 2013. Der misslungene Ausflug zu Ducati ist längst abgehakt, doch es soll noch besser kommen...

2014: Yamaha-Titelrechnung geht nicht auf

2014: Yamaha-Titelrechnung geht nicht auf
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Foto: : Yamaha MotoGP

Yamaha-Teamvorstellung im Frühjahr 2014 und abermals setzt das japanische Werksteam auf die inzwischen bewährte Kombination aus Jorge Lorenzo und Valentino Rossi. Die Nachwuchsklassen mit eingerechnet, macht Lorenzo Jagd auf seinen insgesamt 5. WM-Titel, während Rossi einen neuen Anlauf für seinen 10. Titel startet. Doch die beiden Yamaha-Piloten haben ihre Rechnung ohne Marc Marquez gemacht...

Marc Marquez wird zum Vorbild

Marc Marquez wird zum Vorbild
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Foto: : Repsol Media

Honda-Pilot Marquez bleibt 2014 bei den ersten 10 Saisonrennen ungeschlagen. Wie nach Platz 2 in Le Mans, so hat Rossi häufiger das Nachsehen. Dies soll sich in Zukunft allerdings ebenso ändern wie das gute Verhältnis der beiden. Im Bemühen mitzuhalten, ist sich der erfahrene Rossi nicht zu schade, sich den Fahrstil des jungen Marquez anzueignen.

Neuer Crewchief Silvano Galbusera

Neuer Crewchief Silvano Galbusera
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Foto: : Yamaha MotoGP

Im Zuge der Umstellung seines Fahrstils vertraut Rossi erstmals in seiner Karriere in der Königsklasse nicht mehr auf Jeremy Burgess als Crewchief. Burgess' Nachfolger ist Silvano Galbusera (rechts im Bild). Doch die Umstellung braucht Zeit. Die Konstante: Rossis Kumpel Alessio "Uccio" Salucci (links im Bild).

Noch lange kein altes Eisen

Noch lange kein altes Eisen
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Foto: : Yamaha MotoGP

Die Saison 2014 geht in Valencia mit 13 Siegen für Marquez und 2 Siegen für Rossi zu Ende. Mit 67 Zählern ist der Punkteunterschied zwischen den beiden groß, aber Rossi lässt als Vize-Weltmeister sowohl seinen eigenen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo als auch Marquez' Honda-Teamkollege Dani Pedrosa hinter sich. "The Doctor" zählt noch lange nicht zum alten Eisen.

2015: Angriff auf Titel Nummer 10

2015: Angriff auf Titel Nummer 10
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Foto: : Yamaha MotoGP

Und so nimmt Rossi in der Saison 2015, abermals an der Seite von Jorge Lorenzo, einen erneuten Anlauf für Titel Nummer 10. Sahen die beiden Yamaha-Piloten in der Saison 2014 kaum einen Stich gegen Honda-Pilot Marquez, so stellt sich das Bild 2015 anders dar.

Erstmals seit 5 Jahren Sieger beim Saisonauftakt

Erstmals seit 5 Jahren Sieger beim Saisonauftakt
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Foto: : Yamaha MotoGP

Rossi gewinnt den Saisonauftakt in Doha und meldet damit nachdrücklich seine Ansprüche auf den Titel an. Es ist immerhin das erste Mal seit 2010, dass der Italiener mit einem Sieg in die Saison startet. Damals tat er dies als amtierender Weltmeister. Die Saison 2015 wird für Rossi eine überaus konstante, doch ...

Clinch mit Marc Marquez, Episode 1

Clinch mit Marc Marquez, Episode 1
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Foto: : Repsol Media

... auf dem Weg zu 12 Podestplätzen bei den ersten 12 Saisonrennen, darunter 4 Siege, gerät Rossi das eine oder andere Mal mit Marc Marquez aneinander. Beim 3. Saisonrennen, dem Grand Prix von Argentinien in Termas de Rio Hondo, wird es erstmals so richtig eng. Im Kampf um die Führung stürzt Marquez, während Rossi im Sattel bleibt und seinen 2. Saisonsieg feiert.

Clinch mit Marc Marquez, Episode 2

Clinch mit Marc Marquez, Episode 2
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Foto: : Repsol Media

Ende Juni geht es bei der Dutch TT in Assen noch enger zu. Rossi und Marquez geraten wenige Meter vor dem Ziel in der berühmt-berüchtigten Schikane aneinander. Statt einer Zieldurchfahrt Seite an Seite, pflügt Rossi auf dem Weg zum Sieg durchs Kiesbett. Marquez, der beim Ritt über die Randsteine einen Sturz gerade so vermeiden kann, holt mit 1,2 Sekunden Rückstand nur Platz 2. Auf der anschließenden Pressekonferenz tauschen Rossi und Marquez verbale "Freundlichkeiten" aus, doch die Fehde der beiden ist noch lange nicht auf dem Höhepunkt.

Clinch mit Marc Marquez, Episode 3

Clinch mit Marc Marquez, Episode 3
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Foto: : Repsol Media

Das drittletzte Rennen der Saison, den Grand Prix von Australien auf Phillip Island, gewinnt Marquez, während sich Rossi im Zuge eines über die gesamte Distanz äußerst eng ausgetragenen Vierkampfes nicht nur dem Honda-Piloten und seinem eigenen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo, sondern auch Ducati-Pilot Andrea Iannone geschlagen geben muss.

Aus Clinch wird Clash

Aus Clinch wird Clash
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Foto: : Bridgestone

Beim anschließenden Grand Prix von Malaysia wird das Fass zum Überlaufen gebracht. Auf der Pressekonferenz vor dem Rennen bezichtigt Rossi Marquez des absichtlichen "Bummelns" beim Australien-Grand-Prix. Der Honda-Pilot lässt diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen und leistet im Duell mit Rossi heftige Gegenwehr. Dem Altmeister in Yamaha-Diensten platzt der Kragen. Er lässt Marquez auflaufen und es kommt zur Kollision, die als "Sepang Clash" in die Geschichte eingeht.

WM-Titel auf der Zielgerade der Saison verloren

WM-Titel auf der Zielgerade der Saison verloren
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Foto: : Yamaha MotoGP

Als Konsequenz aus dem "Sepang Clash" muss Rossi beim Saisonfinale in Valencia von ganz hinten starten. Er wird 4. und verpasst damit zum lediglich 3. Mal in der gesamten Saison den Sprung auf das Podest. Teamkollege und WM-Konkurrent Jorge Lorenzo gewinnt das Rennen und krönt sich zum 3. Mal nach 2010 und 2012 zum MotoGP-Champion. Während der Spanier damit den insgesamt 5. WM-Titel seiner Karriere in der Tasche hat, verpasst Rossi seinen 10. Titel im letzten Moment. Die Gesamtwertung hatte er vom Sieg beim Saisonauftakt bis zum Start des Saisonfinales ununterbrochen angeführt.

Frust über kontroverses Saisonende

Frust über kontroverses Saisonende
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Foto: : Mirco Lazzari

Auf Marquez ist Rossi derweil noch schlechter zu sprechen als ohnehin schon. Er unterstellt dem Spanier, dass dieser seinem Landsmann Lorenzo zum Titel verholfen habe, indem er in Valencia auf einen Angriff verzichtete. Marquez beendete das Saisonfinale mit 0,2 Sekunden Rückstand auf Lorenzo auf Platz 2. Für den Titel kam der Honda-Pilot nach 6 Stürzen im Saisonverlauf schon lange vor Valencia nicht mehr in Frage.

2016: Auf ein Neues

2016: Auf ein Neues
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Foto: : Yamaha MotoGP

Unter dem Eindruck des kontroversen Saisonendes 2015 startet Rossi im März 2016 in die neue Saison. Wenige Tage vor dem Saisonauftaktrennen in Doha hat er seinen Vertrag im Yamaha-Werksteam um 2 weitere Jahre bis Ende 2018 verlängert. Gelingt es "The Doctor" vor Ende seiner Karriere doch noch einmal, im Titelkampf alle Konkurrenten hinter sich zu lassen?

1. Saisonsieg in Jerez, aber...

1. Saisonsieg in Jerez, aber...
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Nach Siegen für Jorge Lorenzo in Doha und Marc Marquez in Termas de Rio Hondo und Austin kommt Rossi beim 4. Saisonrennen in Fahrt. Er gewinnt den Grand Prix von Spanien in Jerez, doch im Lager der Rossi-Fans ist von versöhnlicher Stimmung zunächst nicht überall etwas zu spüren.

Spanische Zwillinge?

Spanische Zwillinge?
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Bei Rossis Heimspiel in Mugello machen einige seiner Fans auf der Tribüne deutlich, wie sie die Situation in der MotoGP-Szene einschätzen. Für diese Fans sind Marquez und Lorenzo Zwillinge, die sich gegen Rossi verschworen haben. Die Ereignisse der kommenden Wochen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Versöhnung mit Marc Marquez

Versöhnung mit Marc Marquez
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2 Tage nach dem tödlichen Unfall von Moto2-Pilot Luis Salom liefern sich Rossi und Marquez beim Grand Prix von Katalonien in Barcelona ein packendes Duell um den Sieg. Der Italiener entscheidet es für sich und feiert seinen 2. Saisonsieg. Noch bemerkenswerter aber ist die Tatsache, dass er und Marquez die Tragödie um Salom als Anlass zur gegenseitigen Versöhnung nehmen. So vertraut wie auf dem Barcelona-Podium hat man die beiden seit vielen Monaten nicht gesehen. Auf der Pressekonferenz bestätigen Rossi und Marquez ihre Versöhnung.

Zum 3. Mal in 3 Jahren Vizeweltmeister

Zum 3. Mal in 3 Jahren Vizeweltmeister
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Foto: : Repsol Media

Die Versöhnung von Barcelona bestätigt sich auch während der folgenden Wochen und Monate. Sportlich kann Rossi Marquez im Verlauf der Saison 2016 aber nicht ernsthaft gefährlich werden. Der Honda-Pilot wird beim Grand Prix von Japan in Motegi mit seinem 5. Saisonsieg vorzeitig zum 3. Mal MotoGP-Champion. Hingegen reicht es für Rossi nach seinen 2 Saisonsiegen auf spanischem Boden wie schon in den Jahren 2014 und 2015 "nur" zum Vizetitel. Der Punkteunterschied zwischen Marquez und Rossi beträgt 51 Zähler.

2017: Maverick Vinales als neuer Teamkollege

2017: Maverick Vinales als neuer Teamkollege
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Foto: : Yamaha MotoGP

Für die Saison 2017, seine 18. in der Königsklasse, bekommt Rossi einen neuen Teamkollegen. Es ist der 16 Jahre jüngere Spanier Maverick Vinales, der bei Yamaha seinen zu Ducati abgewanderten Landsmann Jorge Lorenzo ablöst.

Wird es noch was mit Titel Nummer 10?

Wird es noch was mit Titel Nummer 10?
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Foto: : Yamaha MotoGP

Bei den Testfahrten im Winter hat Rossi stets das Nachsehen gegenüber seinem neuen Teamkollegen Vinales. Die Hoffnung, dass es mit dem ingesamt 10. WM-Titel seiner Karriere doch noch klappt, gibt "The Doctor" aber auch im Alter von 38 Jahren nicht auf.

Im Schatten von Maverick Vinales

Im Schatten von Maverick Vinales
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Mit Platz 3 beim Saisonauftakt in Doha startet Rossi solide in die Saison 2017. Yamaha-Teamkollege Vinales allerdings trägt den Sieg davon. Mehr noch: Der Neuzugang im Team gewinnt auch gleich noch das 2. Saisonrennen, den Grand Prix von Argentinien in Termas de Rio Hondo.

350. Rennen in der Motorrad-WM

350. Rennen in der Motorrad-WM
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Foto: : Yamaha MotoGP

Rossi, der beim Grand Prix von Argentinien hinter Teamkollege Vinales den 2. Platz belegt, hat dennoch Grund zu feiern. Für ihn ist es der 350. Grand Prix in der Motorrad-WM!

Yamaha-Duell und Sturz in letzter Runde in Le Mans

Yamaha-Duell und Sturz in letzter Runde in Le Mans
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Beim Grand Prix von Frankreich 2017 in Le Mans kämpfen die Yamaha-Piloten Vinales und Rossi um den Sieg. Der Italiener führt lange, verliert die Führung aber in der letzten Runde. Wenige Kurven später legt er sogar einen Sturz hin. Statt eines Sieges oder eines sicheren 2. Platzes gibt es für Rossi eine Nullnummer.

Knapper Sieg in Assen

Knapper Sieg in Assen
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Nachdem Rossi über weite Strecken der 1. Saisonhälfte 2017 im Schatten von Yamaha-Teamkollege Vinales stand, schlägt bei der Dutch TT in Assen die Stunde von "The Doctor": Rossi gewinnt mit 0,063 Sekunden Vorsprung auf Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) und holt sich damit seinen 89. Sieg in der Königsklasse. In seiner gesamten WM-Karriere ist es sogar schon Sieg Nummer 115.

300. Rennen in der Königsklasse

300. Rennen in der Königsklasse
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2 Monate nach Assen fährt Rossi beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone lange Zeit auf Siegkurs. Es ist kein gewöhnliches Rennen in der Karriere des Italieners, sondern sein 300. in der Königsklasse. Seinen 90. Sieg in dieser verpasst Rossi aber, weil er in der Schlussphase hinter Andrea Dovizioso (Ducati) und Yamaha-Teamkollege Vinales zurückfällt.

Beinbruch beim Motorcross-Fahren

Beinbruch beim Motorcross-Fahren
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Nur 4 Tage nach Silverstone zieht sich Rossi bei einem Motocross-Unfall in der Nähe seiner Heimatstadt Tavullia in Italien einen Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins zu. Der Unfall, der genau am 20. Jahrestag von Rossis 1. WM-Titel (125er-Klasse) passiert, setzt "The Doctor" im MotoGP-Titelkampf 2017 außer Gefecht. Rossi fällt aber nur für ein Rennen (Misano) aus und ...

Comeback nach nur einem Rennen Pause

Comeback nach nur einem Rennen Pause
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Foto: : Miquel Liso

... kehrt bereits am Aragon-Wochenende triumphal zurück, indem im Qualifying auf Platz 2 und im Rennen auf Platz 5 fährt.

Was kommt da noch?

Was kommt da noch?
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Foto: : Yamaha MotoGP

Ungeachtet des Rückschlags in Form des Beinbruchs möchte Rossi der Konkurrenz auch in Zukunft noch das eine oder andere Mal das Hinterrad zeigen, um seine ohnehin schon goldene Karriere noch weiter zu vergolden.
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