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Aleix Espargaro frustriert: "Wir haben immer Probleme"

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Aleix Espargaro frustriert: "Wir haben immer Probleme"
Autor:
Co-Autor: Léna Buffa
08.05.2018, 11:03

Aprilia-Pilot Aleix Espargaro trauert einem möglichen Podium in Jerez hinterher und ärgert sich über die Technik – Scott Redding hofft auf privaten Test in Mugello.

Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini

Die MotoGP-Saison 2018 hielt für Aprilia bisher kaum Erfolgserlebnisse bereit. Aleix Espargaro deutete immer wieder das Potenzial der RS-GP an, wurde aber nie belohnt. Auch in Jerez ging der Spanier leer aus. Bereits in der ersten Runde rollte er aus. Teamkollege Scott Redding rettete als 15. einen WM-Punkt. Die Stimmung im Aprilia-Lager ist entsprechend schlecht.

"Ich bin richtig enttäuscht, denn in vier Rennen fiel ich drei Mal aus wegen dem Motorrad. Ich bin ein Optimist, doch ich weiß nicht mehr, wie ich mehr Kraft finden soll, um positiv zu sein", kommentiert Espargaro. "Ich bin richtig niedergeschlagen, denn ich habe das Gefühl, besser denn je zu fahren. Ich bin kein Fahrer, der ständig irgendwelchen Blödsinn von sich gibt, doch ich fühle wirklich, dass ich stärker bin denn je. Ich denke nicht, dass viele Fahrer schneller sind."

"Ich brauche nur das richtige Motorrad. Dann kann ich an der Spitze fahren", ist Espargaro überzeugt. "Selbst mit der Aprilia kann ich richtig stark sein, auch wenn wir keine Spitzenmaschine haben. Doch selbst damit kann ich bei jedem Rennen in die Top 5 oder in die Top 6 fahren, denke ich."

"Wir haben immer Probleme. Entweder ist es der Benzinverbrauch oder das Motorrad streikt aus einem anderen Grund", schimpft Espargaro, der den Glauben an seine Crew aber noch nicht verloren hat: "Ich glaube an sie, ich glaube wirklich an sie. Ich möchte die Maschine aufs Podium bringen. Das ist eine persönliche Angelegenheit."

Jerez war für Aprilia eine verpasste Chance. "Auf Grund des Desasters der Spitzenfahrer bin ich mir ziemlich sicher, dass wir in der Lage gewesen wären, ums Podium zu kämpfen, weil ich am Morgen mit einem 25 Runden alten Hinterreifen tiefe 1:39er-Zeiten fahren konnte. Ich bin mir sicher, ich hätte im Rennen 1:39er-Zeiten fahren können. Die Podium-Kandidaten fuhren bereits in Runde fünf 1:40er-Zeiten", analysiert Espargaro, der nach vier Rennen nur sechs WM-Zähler auf seinem Konto hat und als WM-18. nach Le Mans reist.

Teamkollege Scott Redding kommt auf fünf WM-Punkte. In der Fahrerwertung liegt der Brite auf der 21. Position. "Ich bin sehr enttäuscht nach dem Wochenende. Es gab Höhen und Tiefen, aber ehrlich gesagt hatten wir unterm Strich zu sehr zu kämpfen", bemerkt Redding nach dem 15. Platz in Spanien. Am offiziellen Testtag in Jerez nahm Aprilia nicht teil.

Der Brite steckt viele Hoffnungen in den privaten Test in Mugello. "Wir haben einen Test in dieser Woche, der nützlich sein könnte. Beim vergangenen Test in Austin fanden wir etwas. Das behielten wir bei. Es war okay, doch uns fehlt Haftung. Ich habe überhaupt keine Haftung", kritisiert Redding.

"Wir testen am Donnerstag und am Freitag in Mugello. Es geht also direkt weiter nach Italien. Es ist besser, auf einer anderen Strecke zu testen", schildert Redding und erklärt, was Aprilia in der Toskana plant: "Es gibt viele neue Dinge. Die Liste ist lang: einige Teile für das Chassis, verschiedene Ideen für die Federelemente, vielleicht etwas in Sachen Motor. Es sind kleine Änderungen. Wir müssen etwas finden, um das Heck zum arbeiten zu bringen."

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