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Aleix Espargaro mit Aprilia nicht happy: "Wir waren nie schnell"

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Aleix Espargaro mit Aprilia nicht happy: "Wir waren nie schnell"
Autor:
Co-Autor: Juliane Ziegengeist

Flugmodus im Smartphone anschalten und mit den Kindern zum Strand gehen - Nach der frustrierenden ersten Saisonhälfte will Aleix Espargaro relaxen

31 WM-Punkte hat Aleix Espargaro in der ersten MotoGP-Saisonhälfte 2019 gesammelt. Damit ist der Spanier nach neun Rennen 14. der WM-Tabelle. Nur ein einziges Mal, nämlich in Argentinien, fuhr Espargaro mit der Aprilia RS-GP als Neunter in die Top 10. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Es war keine gute erste Saisonhälfte", spricht er Klartext. "Wir haben zwar ein paar Punkte gesammelt, aber wir waren nie schnell."

Auch auf dem Sachsenring war Espargaro auf Kurs zu Platz neun, aber in der vorletzten Runde stürzte er und schied aus. "Das war das erste Rennen, wo wir dort gefahren sind, wo wir meiner Meinung nach sein müssen. Zwischen den Plätzen sechs und zehn, knapp hinter der zweiten Gruppe. Wir waren jetzt beim neunten Rennen zum ersten Mal in dieser Position. Zufrieden kann ich nur mit diesem Rennen sein."

Teamkollege Andrea Iannone hat zehn Punkte weniger auf dem Konto und ist WM-15. Vom 16. bis 18. Juli ist ein Test in Misano (Italien) geplant. Neben Stefan Bradl (Honda) und Michele Pirro (Ducati) wird dort auch Aprilia-Testfahrer Bradley Smith seine Runden drehen. KTM hat ein deutlich umfangreicheres Testprogramm in der Sommerpause geplant. Die Österreicher sind die direkte Konkurrenz von Aprilia.

Unmittelbar will sich Espargaro mit dem Thema MotoGP nicht beschäftigen. "Ich werde im Telefon den Flugmodus aktivieren, relaxen und mit meinen Kindern zum Strand gehen. Danach will ich fokussiert und stark zurückkehren. Meine Knieverletzung hat sich deutlich verbessert. Ich denke, ich werde in Brünn wieder körperlich fit sein. Wir haben nichts zu verlieren und können etwas riskieren. Wichtig ist, dass wir es so wie auf dem Sachsenring genießen."

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Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck