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Aleix Espargaro neidisch: So bewertet er den Weg von KTM und Bruder Pol

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Aleix Espargaro neidisch: So bewertet er den Weg von KTM und Bruder Pol
Autor:
Co-Autor: Gerald Dirnbeck
08.06.2019, 07:40

Aprilia-Pilot Aleix Espargaro tritt auf der Stelle, während Bruder Pol mit KTM an ihm vorbeigezogen ist - "Eifersüchtig, denn auch ich möchte diese Entwicklung spüren"

Während Aleix Espargaro auch in seinem dritten Jahr bei Aprilia nur selten in die Top 10 vordringen kann, ist sein jüngerer Bruder Pol Espargaro dort schon fast eine Art Stammgast geworden. Der KTM-Pilot schaffte in dieser MotoGP-Saison schon viermal einen Top-10-Platz. In Le Mans erzielte er als Sechster das beste Ergebnis im Trockenen.

Klar blickt Aleix Espargaro mit etwas Neid auf seinen Bruder, wie er beim letzten Rennwochenende in Mugello verriet: "Ich weiß nicht, ob Eifersucht das richtige Wort ist. Ich fühle mich auf unserer Seite unglücklich, aber glücklich für ihn, weil ich weiß, wie hart er arbeitet. Er muss sehr stolz sein, denn es ist nicht einfach, den Schritt zu tun, den sie tun."

"Sie arbeiten sehr gut, sagte mir Pol nach dem Jerez-Test. Sie hätten etwas mit dem neuen Motor gefunden und sie hätten sich stark verbessert. Ende 2017 war Aprilia viel stärker als KTM. Jetzt hat uns KTM überholt, sie haben sicher ein wettbewerbsfähigeres Motorrad. Und Pol leistet gute Arbeit", lobt Espargaro die KTM-Konkurrenz.

Steigerung von KTM ist "unglaublich"

Und er relativiert: "Wir können sagen, eifersüchtig, denn ich möchte diese Art von Entwicklung spüren. Aber sie verdienen es." Das ginge ihm auch so, wenn es nicht Pol, sondern ein anderer Fahrer wäre, beschwichtigt der Spanier. "Ich wäre genauso eifersüchtig, aber wütender!" Für die Arbeit seines jüngeren Bruders ist er voll des Lobes.

Aleix Espargaro

Ein Steigerung wie bei KTM würde Aleix Espargaro auch bei sich gerne sehen

Foto: GP-Fever.de

"Er ist auf einer Runde super gut, aber auch bei der Pace ist er super stark. Noch vor drei Monaten war ich in jedem einzelnen Rennen schneller; vielleicht war er am Samstag schneller, aber nie im Rennen. Jetzt ist es mir unmöglich zu folgen, sie haben viel in der Beschleunigung gefunden", analysiert Aleix die Fortschritte der RC16.

"Ich bin ein Fahrer, der gerne die Sessions studiert, und wenn man Pol vergangenes Jahr beobachtet hat, war es wie auf einem Pferd. Dieses Jahr erinnert mich die Art und Weise, wie er beschleunigt, ein wenig an seine Zeit bei Yamaha Tech 3. Sie leisten gute Arbeit", hält Espargaro fest. "Ihre Steigerung ist unglaublich und Pol ist ein starker Fahrer."

Pol Espargaro erklärt den Unterschied

Beides kann der nur bestätigen: "Ich denke, ich fahre besser denn je. Bei Tech 3 war es nicht Pol, der das Motorrad gefahren ist, sondern ein Kerl, der mit dem Motorrad kämpfte, um etwas aus ihm herauszuholen, und das ehrlich gesagt ohne Hilfe. Jetzt fahre ich mit einem Motorrad, das mir sehr hilft, und auch mit viel Hilfe im Hintergrund."

"Das Wichtigste in dieser Welt ist es, schnell zu sein, und zum Bike zu passen. Wir haben in der Vergangenheit gesehen, was mit Fahrern passiert ist, die das Motorrad wechseln. Aber das Allerwichtigste ist, dass man das Gefühl hat, dass Leute hinter einem stehen und dir helfen. Das spüre ich bei KTM ganz klar", schwärmt Espargaro.

Genau diese Tatsache gebe ihm zusätzliche Kraft auf dem Motorrad. Dass dabei auch immer das Budget eine Rolle spielt, will Bruder Aleix nicht abstreiten: "Es sieht es so aus, als hätten sie eine Menge Ressourcen. In der MotoGP ist das sehr wichtig. Aber sie können das Budget haben, ohne gute Organisation bringt es nichts. Sie haben beides."

Weitere Co-Autoren: Jamie Klein. Mit Bildmaterial von GP-Fever.de.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist