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Aleix Espargaro verärgert: "Strafe ist total übertrieben!"

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Aleix Espargaro verärgert: "Strafe ist total übertrieben!"
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14.07.2018, 16:46

Aprilia-Pilot Aleix Espargaro beschwert sich über seine Strafversetzung - "Einfach unglaublich", poltert der Spanier - Mediensession am Abend wurde abgesagt

Um 0,009 Sekunden hat Aleix Espargaro im Qualifying zum Grand Prix in Deutschland den Einzug in das Q2 verpasst. Doch selbst mit einer etwas schnelleren Zeit würde der Spanier nicht auf seinem erkämpften Startplatz starten, denn er hat eine Strafe nach dem dritten Freien Training ausgefasst. Espargaro wird sechs Plätze strafversetzt, da er Marc Marquez behindert hat. Doch mit der Strafe ist der Aprilia-Pilot ganz und gar nicht einverstanden.

"Das ist einfach unglaublich", kann er es nicht fassen. "Ich war weg von der Linie, daher finde ich die Strafe übertrieben", poltert Espargaro. "Bei einer Berührung zwischen zwei Fahrern wurden auch nur drei Strafplätze verhängt, wie gestern in der Moto2", zieht er einen Vergleich. Tatsächlich wurde Stefano Manzi um drei Plätze versetzt, nachdem er gestern einen Unfall mit Federico Fuligni in Kurve 2 verursacht hatte.

Was war am Samstag geschehen? Espargaro fuhr im dritten Training langsam vor Marquez in Kurve 12, der Honda-Pilot musste seine Runde in der letzten Passage dadurch abbrechen, um eine Kollision zu vermeiden. Er wäre ansonsten eine neue Bestzeit gefahren. Espargaro bemerkte den Weltmeister aber erst zu spät und entschuldigte sich per Handzeichen anschließend beim Spanier.

Espargaros drittes Vergehen

Das war den Rennkommissaren aber nicht genug. Mike Webb, Bill Cumbow und Ralph Bohnhorst fanden Espargaros Fahrverhalten in diesem Moment "unangebracht langsam" auf der Ideallinie. Das ist ein Vergehen nach Artikel 1.21.2 der FIM-Regularien. Die sechs Strafplätze wurden außerdem deshalb verhängt, weil es bereits Espargaros drittes Vergehen dieser Art ist und die Schwere des Vergehens dadurch abgebildet werden sollte.

Espargaro war nach dem Qualifying, das er schließlich auf Position 13 beendete so verärgert, dass sogar seine Mediensession mit Journalisten abgesagt wurde. Er wollte damit unangebrachte Wortspenden vermeiden. Durch die Strafversetzung wird Espargaro nur von Position 19 in das Rennen auf dem Sachsenring gehen - eine enge Strecke, auf der Überholen schwierig ist.

"Ich werde morgen ganz weit hinten starten", realisiert Espargaro, "auf einer Strecke, wo man nicht ganz so einfach Positionen aufholt. Ich werde dennoch alles geben", versichert er. Eigentlich sei er am Samstag "ziemlich konkurrenzfähig" gewesen, "allerdings habe ich den Einzug in das Q2 um wenige Tausendstelsekunden verpasst", bedauert er die 0,009 Sekunden, die auf Takaaki Nakagami gefehlt haben. Die Runde in Q1 sei "sehr gut" gewesen, dennoch hat es nicht gereicht. "Was die Strafe angeht, bin ich natürlich nicht glücklich darüber. Ich denke nicht, dass ich einen Fehler gemacht habe", stellt Espargaro klar.

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