Andrea Dovizioso: Im Titelkampf mitmischen und Gewinnen hat Ansehen verändert

Ducati MotoGP-Pilot Andrea Dovizioso glaubt, dass sein Mitmischen im Titelkampf 2017 sein Ansehen verändert haben.

Der 31-Jährige fährt seine 10. Saison in der Königsklasse des Motorrad-Grand-Prix-Sportes, hatte vor der Saison 2017 aber erst zwei Rennsiege auf dem Konto. Seine bislang beste Saison war er 2011 mit WM-Rang drei gefahren.

Dieses Jahr hat der Italiener schon unglaubliche vier Rennen gewonnen und ist nach Silverstone WM-Leader.

Auf die Frage, ob seine derzeitige Form in der MotoGP sein Leben verändert hat, sagte er: "Mein Leben ist besser geworden – die Leute schauen dich anders an, wenn du anfängst, zu gewinnen."

"In dieser Welt ändert das sehr viel. Ich vertrete zwar nicht die gleiche Meinung, aber das ist jetzt so passiert."

"Ich freue mich wirklich sehr über die Ergebnisse, die wir dieses Jahr geholt haben, denn das ist die Konsequenz aus der harten Arbeit."

"Das erste Jahr mit Ducati war sehr schwierig, daran erinnere ich mich noch sehr gut und darum ist es jetzt sehr schön, in dieser Situation zu sein."

"Das liegt nicht nur an mir – ich habe diese Saison die Herangehensweise an die Wochenenden verbessert, aber wir haben das Motorrad im Vergleich zum letzten Jahr auch besser machen können."

Keine Stallorder für Lorenzo, bitte!

Sollte es dazu kommen, würde sich Dovizioso gegen Saison-Ende aber auch gegen Stallorder stellen. Sein neuer Teamkollege Jorge Lorenzo spielt derzeit in der Titelvergabe keine Rolle.

"So etwas habe ich noch nie gern gesehen, besonders bei Motorrädern", so Dovizioso zum Thema Stallorder."

"Ich mag das nicht so und im Moment denken wir auch gar nicht darüber nach."

Dovizioso glaubt, dass die Rückkehr von Ducati auf die Siegerstraße auch am Wechsel von Bridgestone- zu Michelin-Reifen liegen kann.

"Die Reifengeschichte war letztes Jahr viel größer, jedes Motorrad und jeder Fahrer hat die unterschiedlich beansprucht", sagte er.

"Ich glaube, dass wir jedes Wochenende richtig gut arbeiten, um die Reifen zum Funktionieren zu bringen – das ist in dieser Meisterschaft der Knackpunkt."

"Manchmal arbeiten wir da vielleicht etwas besser, als unsere Wettbewerber."

"Wir haben guten Grip, wenn der Reifen neu ist und wir können schnell fahren, wenn wir nicht 100-Prozent pushen."

"Dann kannst du ein Rennen auf dem weichen Reifen managen und einen guten Speed fahren, ohne am Anfang zu sehr pushen zu müsen."

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